Blickwechsel: Cholera-Ausbruch in Kamerun – Change of view: Cholera outbreak in Cameroon

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Momentan wird in unserer Weltregion die Aufmerksamkeit von den Ereignissen in der Ukraine beherrscht. Das ist verständlich – und viele Menschen engagieren sich in der Hilfe für die Flüchtlinge, um ihnen zeitweise einen Zufluchtsort zu bieten und bei den notwendigen Dingen des täglichen Bedarfs an Leib und Seele zu helfen.
Viel Leid ist über die Menschen in der Ukraine durch diesen Angriffskrieg gekommen, und Todesopfer gibt es auf beiden Seiten: bei der ukrainischen Bevölkerung und bei den russischen Soldaten, die als Kanonenfutter in diesen Krieg geschickt werden. Und tausende von Eltern weinen um ihre Kinder.

Tausende von Menschen weinen auch in Kamerun um ihre Angehörigen. Brach im Jahr 2017 in diesem Land ein Bürgerkrieg aus, der schon tausende Todesopfer gefordert hat, so begann am 16. März zu allem Überfluß im westlichen, englischsprachigen, Teil des Landes, auch noch eine Choleraepidemie, die seitdem hunderte Todesopfer forderte.
Der Pfarrer einer presbyterianischen Kirchengemeinde in Limbe schrieb uns am 7. April, daß allein in seiner Stadt innerhalb einer Woche über 500 Menschen gestorben sind.

Nachrichten dazu auf africanews.

Unser Eine-Welt-Kreis wird mit seinem Passionsdankopfer die Kirchengemeinde in Limbe unterstützen.



At the moment, attention in our region of the world is dominated by the events in Ukraine. This is understandable – and many people are involved in helping the refugees, providing them with a temporary place of refuge and helping with the necessities of daily life for body and soul.
Much suffering has come to the people of Ukraine as a result of this war of aggression, and deaths have occurred on both sides: among the Ukrainian population and among the Russian soldiers who are sent into this war as cannon fodder. And thousands of parents are crying for their children.

Thousands of people are also crying for their loved ones in Cameroon. In 2017, a civil war broke out in this country, which has already claimed thousands of lives. To make matters worse, on 16 March, a cholera epidemic began in the western, English-speaking part of the country, which has since claimed hundreds of lives.
The pastor of a Presbyterian church in Limbe wrote to us on 7 April that more than 500 people had died in his town alone within a week.

News about this on africanews.

Our One World Circle will support the church community in Limbe with its Passion Thanksgiving offering.

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Wie die Zeit vergeht – How time flies!

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Gestern fand nach einer erlebnisreichen Woche die Aufnahme ihres Liedes „Together“ in einem Berliner Studio statt.

Amanda hatte den Spezial Price Africa im Liederwettbewerb „Dein Song für EINE WELT!“, der vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Jahr 2021 veranstaltet wurde, gewonnen.

Es ist bedrückend, welche Aktualität dieses Lied angesichts des brutalen Krieges hat, mit dem Rußland die Ukraine überzieht. Als Amanda dieses Lied komponierte, war an diesen Krieg in keiner Weise zu denken. Allerdings gab es schon damals kriegerische Konflikte, sonderlich in Afrika, nur eben nicht in Europa. Insofern trifft der Text des Liedes zu allen Zeiten zu. Man kann ihn in dem Video (auf Englisch) mitlesen.

Zu ihrer großen Freude konnte Amanda noch einen Tag vor der Heimreise ihren Paten treffen, der sich eigens mit seinem Sohn auf den Weg nach Berlin gemacht hatte, um diese besondere Gelegenheit beim Schopfe zu fassen, um sein Patenkind persönlich kennenzulernen.
Darüber freuen wir uns mit, denn es ist nicht allen Paten vergönnt, ihr Patenkind kennenzulernen, obwohl wir uns das wünschen würden. Denn ein persönliche Begegnung vertieft die Beziehung mehr als alle Emails, Messages, Video- oder Telefongespräche. Das können alle Paten bestätigen, die schon einmal in Ruanda waren.

Nun ist die Woche schon wieder vorüber, und Amanda und ihre Mama sind auf dem Heimweg. Wir wünschen ihnen eine sichere Reise!
Und Amanda wünschen wir, daß ihr großer Traum einer beruflichen Karriere als Sängerin Wirklichkeit wird!



Yesterday, after an eventful week, the recording of her song „Together“ took place in a Berlin studio.

Amanda had won the Special Price Africa in the song competition „Your Song for ONE WORLD!“ organised by the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development in 2021.

It is depressing how topical this song is in view of the brutal war Russia is waging on Ukraine. When Amanda composed this song, this war was in no way in mind. However, there were already warlike conflicts at that time, especially in Africa, but not in Europe. In this respect, the lyrics of the song apply at all times. You can read it in the video.

To her great joy, Amanda was able to meet her sponsor one day before the journey home, who had made his way to Berlin with his son to seize this special opportunity to meet his foster child in person. We are happy about this, because not all sponsors have the opportunity to meet their foster child, although we would like to. Because a personal meeting deepens the relationship more than all emails, messages, video or telephone conversations. All sponsors who have already been to Rwanda can confirm this.

Now the week is over and Amanda and her mum are on their way home. We wish them a safe journey!
And to Amanda we wish that her big dream of a professional career as a singer becomes reality!

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O glücklicher Tag – O happy day!

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Wir wußten nicht, ob wir unser Vorhaben würden umsetzen können. Die äußeren Umstände machen es einem schwer, in diesen Zeiten überhaupt etwas zu planen. Umso mehr haben wir uns gefreut, daß wir nun doch Amanda und ihre Mama in Potsdam treffen konnten!
Wie wir bereits berichteten, hat Amanda den Spezial Price Africa im Liederwettbewerb „Dein Song für EINE WELT!“, der vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Jahr 2021 veranstaltet wurde, gewonnen.
Damit verbunden ist auch, daß ihr Lied professionell in einem Studio in Berlin produziert wird und mit den anderen Gewinner-Liedern auf dem Album des Jahres 2021 erscheint.

Wir haben uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen, uns mit Amanda zu treffen und so sind zwei Mitglieder unseres Ökumenischen Eine-Welt-Kreises zum vereinbarten Treffpunkt nach Potsdam zum Schloß Sanssouci gefahren.

Amanda wird seit zwei Jahren durch unser Bildungsprojekt in Ruanda gefördert, aber ich hatte bei meinem letzten Besuch in Ruanda keine Gelegenheit, sie und ihre Familie zu treffen. So war es für uns alle das erste Mal, daß wir uns persönlich sahen. Mit dabei war Frau Banha, die die Gäste während ihres Aufenthaltes in Deutschland begleitet.

Es gab viel zu erzählen und wir haben uns sofort gut verstanden. Unser Patenkind ist wirklich ein talentiertes junges Mädchen und hat genaue Vorstellungen, was sie künftig machen will, wenn sie die Ausbildung beendet hat: natürlich Musik!

Darüber hinaus möchte sie den Kindern, die keine Stimme haben, eine Stimme geben. Und das ist wirklich aller Ehren wert! Sie hat dazu sogar schon ein Lied komponiert.
Wir wünschen Amanda von Herzen, daß sie ihre Pläne und Visionen verwirklichen kann, daß ihre Stimme gehört wird, wenn sie sich für die benachteiligten Kinder einsetzt – und wenn sie Menschen aufruft, mit Hilfe unseres Bildungsprojekts solche Kinder zu fördern. Denn es warten noch viele Kinder auf eine Bildungspatenschaft!

Übrigens: das Gewinner-Lied von Amanda können Sie auf youtube anhören



We did not know whether we would be able to realise our plan. The external circumstances make it difficult to plan anything at all in these times. All the more we were happy that we could meet Amanda and her mum in Potsdam!

As we already reported, Amanda won the Special Price Africa in the song competition „Your Song for One World!“, organised by the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development. Her song will be professionally produced in a studio in Berlin and will appear with the other winning songs on the album of the year 2021.

We did not miss the opportunity to meet with Amanda and so two members of our Ecumenical One World Circle went to the agreed meeting point in Potsdam to the Sanssouci Palace.

Amanda has been supported by our education project in Rwanda for two years, but I did not have the opportunity to meet her and her family during my last visit to Rwanda. So it was the first time for all of us to see each other in person. Mrs Banha, who accompanies the guests during their stay in Germany, was also present.

There was a lot to talk about and we immediately got along well. Our foster child is really a talented young girl and has precise ideas about what she wants to do in the future when she finishes her education: music, of course!

Furthermore, she wants to give a voice to the children who have no voice. And that is really worthy of all honour! She has even composed a song for this purpose.
We sincerely wish Amanda that she will be able to realise her plans and visions, that her voice will be heard when she stands up for the disadvantaged children – and when she calls on people to support such children with the help of our education project. Because there are still many children waiting for an educational sponsorship!

By the way: you can listen to Amanda’s winning song on youtube

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Jahresrückblick – Review of the year 2021

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(von Laurette Mushimiyimana)

Mit diesem Bericht möchte ich allen Paten und Spendern für das danken, was Sie für die armen Kinder in Ruanda getan haben, indem Sie sie dabei unterstützt haben, den Schlüssel zur Entwicklung, nämlich die Bildung, zu erreichen.
Ich möchte mit Ihnen teilen, was wir in diesem Jahr getan haben.
Wie Sie alle wissen, arbeitet die Eine-Welt-Gruppe in Ruanda daran, das Leben armer Kinder, die ohne Unterstützung keinen Zugang zu Bildung hätten, zu verbessern und zu verändern.

Als Pastor Gerhard uns im Januar 2020 hier in Ruanda besuchte, besorgte er mir eine Assistentin namens Berthilde, die mir bei der Verwaltung des Programms helfen sollte. Leider brach bald nach einem Jahr Covid19 aus und legte alles lahm. Alle Schulen mussten geschlossen werden, es gab strenge Auflagen, einschließlich Ausgangssperren, und als Folge davon litten die Familien unserer Kinder nicht nur unter der Depression, im Haus eingesperrt zu sein, sondern auch unter Hunger, da sie nicht auf Nahrungsmittelsuche gehen konnten.

Dank der Soforthilfe von Menschen guten Willens und großzügiger Herzen sind sie nicht verhungert.

Für Berthilde und mich war es jedoch nicht leicht, da wir die Kinder aufgrund der Beschränkungen nicht besuchen konnten, aber wir haben jedes einzelne Kind angerufen, um uns zu vergewissern, wie es ihnen geht. Glücklicherweise ist keines unserer Kinder an Covid19 gestorben. Ein paar von ihnen wurden krank, aber es war nichts Ernstes und sie erholten sich bald. Derzeit sind die Schulen wieder geöffnet, aber wir dürfen sie dort noch nicht besuchen, aber wir gehen ihnen nach und es geht ihnen gut.

Die derzeitige Pandemiesituation ist nicht so alarmierend, aber die neue Variante Omikron ist immer noch besorgniserregend, wenn auch nicht so tödlich.
Alle unsere Kinder ab 12 Jahren sind geimpft und wir hoffen, dass sie jetzt sicherer sind.
Unsere Arbeit hier in Ruanda besteht darin, dafür zu sorgen, dass Ihre Spenden für die Bildung der armen Kinder richtig verwendet werden, indem wir das Schulgeld, die Schulmaterialien, die Transporte und jeden anderen dringenden Bedarf, den wir für notwendig erachten, bezahlen. Wie bereits erwähnt, müssen wir uns auch um die Gesundheit und das soziale Wohlergehen der Begünstigten kümmern. Sobald es die Pandemie zulässt, werden wir unsere Schulbesuche und auch die Familienbesuche wieder aufnehmen.

In diesem Jahr freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass der Eine-Welt-Kreis 79 Kinder in verschiedenen Bildungsstufen unterstützt, von denen 40 die Grundschule besuchen, 22 die weiterführenden Schulen, 9 junge Erwachsene die Universität und 1 das Masterstudium. Außerdem haben 3 Schüler ihren Sekundarschulabschluss gemacht, 2 haben ihre Berufsausbildung abgeschlossen und 2 weitere haben ihr Studium beendet.
Das ist in der Tat eine große Leistung! Wir freuen uns und gratulieren denjenigen, die ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben, und wünschen ihnen viel Glück bei der Suche nach einem Arbeitsplatz.

Trotz der schwierigen Zeiten, die die Pandemie mit sich brachte, haben die Schüler sehr hart gearbeitet, da sie immer bestrebt sind, ihre Ziele zu erreichen. Es war nicht einfach für die Kinder und ihre Familien, vor allem während der harten Zeiten der Abriegelung, aber dank Pastor Gerhard, der unermüdlich um Hilfe bat, nicht nur für das Bildungsprojekt, sondern auch für die Nahrungsmittelnothilfe für die Familien unserer Kinder.
Mit tiefer Dankbarkeit danken wir den Paten, die weiterhin das, was sie haben, mit den bedürftigen Kindern in Ruanda teilen.

Möge der allmächtige Gott, der uns vom Himmel aus beobachtet, euch mit allem Segen überschütten und eure Herzenswünsche erfüllen.

(Laurette Mushimiyimana ist die Leiterin des Bildungsprojekts des Ökumenischen 1Welt-Kreises in Ruanda)



(by Laurette Mushimiyimana)

With this report I would like to thank you so much for what you have done for poor children in Rwanda by supporting them to achieve the key to development which is education.
So I would like to share with you what we have been doing all this year.
As you all know One World Group in Rwanda is working to make good impact and changes on lives of poor children who otherwise could not have access to education without support.
In January 2020 when Pastor Gerhard visited us here in Rwanda, he got me an assistant by the name of Berthilde who would help me to manage the Program. Unfortunately soon after one year Covid19 broke out and paralyzed everything. All the schools had to close down, strict restrictions including lockdowns and as consequenses our kids families had to suffer not only the depression of being locked up in the house but also they suffered of hunger as they could not go out for bread hunting.

Thanks to the emergency support from you people of good will and generous hearts they did not die of hunger.

However it has not been easy for Berthilde and myself as we could not visit the children due to the restrictions but we made sure we call each and every child to make sure on how they were doing. Fortunately none of our child died of Covid19. Few of them got sick but it was not serious and they recovered soon. Currently the schools reopened but still no school visits allowed, but we do the follow up and they are fine.

The current situation concerning the pandemic is not so alarming but the new variant Omicron is still of concern although not so deadly.
All our children who are from 12 years old and above are vaccinated and we hope they are more safe now. Our work here in Rwanda is to make sure that your donations for the education of the poor children is used properly by paying the school fees, school materials, transports and any other urgent need we assess to be necessary.
As mentioned above we also have to do the follow up and know the health and social wellbeing of our beneficiaries. Once the pandemic allows we will resume our school visits and family visits as well.
This year, we are happy to announce to you that One World Group supports 79 children in different level of education, among which 40 of them are attending Primary schools, 22 are in secondary schools, 9 young adults , in the university and 1 started her master studies. There are also 3 students who finished their secondary studies, 2 completed their Vocational Training and 2 others completed their universities.

This is indeed great achievement ! We are Happy and congratulate those who succesfully finished their studies and wish them the best of luck in their search for employment.

Inspite of the tough times of the pandemic, the students worked very hard as they always strive to reach the goals. It has not been easy for the children and their families especially during the hard times of the lockdowns but thanks to Pastor Gerhard who tirelessly went around to ask help not only for the educational project but also the emergency food support for the families of our children.
With deep gratitude we thank the sponsors who continue to share what they have with the needy children of Rwanda.

May the Almighty God who is watching us from heaven shower you with all blessings and grant your hearts desires.

(Laurette Mushimiyimana is the legal representative of the Ecumenical Onre-World-Circle and project manager in Rwanda)