Notruf: Corona verursacht Hunger! – Emergency call: Corona causes hunger!

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Gerade heute, da ich vor habe, diesen Notruf auf unserem Blog zu veröffentlichen, steht ein Vers aus dem Buch der Sprüche aus der Bibel über diesem Tag: „Der Gerechte erkennt die Sache der Armen.“ (Sprüche 29, 7)

Welch ein glücklicher Zufall, denn ich hoffe, daß sich nach dem Lesen dieses Artikels viele „Gerechte“ finden werden, die die Not der Familien unserer Schützlinge werden lindern helfen.
Während die Corona-Pandemie von unserem Gesundheitssystem einigermaßen passabel beherrscht wird, drohen in anderen Teilen der Welt, sonderlich in Afrika, so Wissenschaftler, verheerende Auswirkungen, – die übrigens auf uns zurückschlagen können, wenn wir nicht den betreffenden Ländern ausreichend unter die Arme greifen.
„Wenn das Virus in Afrika nicht besiegt wird, wird es nur auf den Rest der Welt zurückschlagen.“ (Dr Abiy Ahmed, Premierminister von Äthiopien, 25. März 2020)
Wir als 1Welt-Kreis tun dies mit unseren kleinen Kräften und Möglichkeiten, und bitten alle, die diesen Artikel lesen, uns dabei zu unterstützen!

Die Leiterin unseres Bildungsprojekts in Ruanda hat uns die Situation der Familien unserer geförderten Kinder in einer Nachricht beschrieben und uns um weitere Unterstützung gebeten.
„Im normalen Leben leben die armen Familien unserer Kinder davon, auf Arbeitssuche zu gehen und bekommen dann nur weniger als einen Dollar pro Tag. Die durchschnittliche Familiengröße unserer Familien liegt bei etwa 4 Kindern.
Aufgrund der Pandemie, die die Welt heimgesucht hat, ohne die ärmsten Länder wie Ruanda zu verschonen, leiden arme Menschen heute mehr denn je nicht nur unter der Angst, sich anzustecken, sondern auch unter der Nahrungsmittelknappheit. Außerdem fehlt Seife und auf Grund des akuten Mangels an Nahrungsmitteln kommt es inzwischen auch zu Diebstahl, vor dem sich die armen Menschen besonders fürchten.
Nachdem das Land am 14. März 2020 den ersten Fall von Covid 19 registriert hatte, wurden erste Maßnahmen ergriffen, und schließlich mussten am 19. März 2020 die strikten Maßnahmen der Ausgangssperre eingeführt werden. Aus diesem Grund leiden unsere armen Familien, weinen die Kinder und sind die Erwachsenen nicht in der Lage, auf Arbeitssuche zu gehen, um ihnen etwas zu essen zu besorgen.
Gegenwärtig gibt es in Ruanda 138 Fälle von Covid19 , von denen Sie vielleicht denken, dass es nur wenige sind, aber angesichts des niedrigen Niveaus unseres Gesundheitswesens sind es viele, und die Zahl steigt von Tag zu Tag, so dass es ungewiss ist, wann die Ausgangssperre beendet wird. Abgesehen vom Hunger sind unsere Kinder verpflichtet, online zu lernen, aber das ist unmöglich für alle, da sie keinen Laptop und kein Internet haben.“

Uns ist bewußt, daß es jetzt vielen Menschen so geht. Wir aber haben die Möglichkeit zumindest den Familien zu helfen, deren Kinder durch unser Bildungsprojekt gefördert werden. Nach Rücksprache mit unserer Projektleiterin vor Ort haben wir jeder Familie zunächst einen zusätzlichen Betrag von 50 Euro für Nahrungsmittel zur Verfügung gestellt. In der Summe ist das ein erheblicher Betrag, gemessen an der vergleichsweise geringen Größe unseres Projekts: immerhin an die 4000 Euro.
Aber genau dies entspricht auch unserem Ansatz, daß wir konkrete Hilfe für konkrete Menschen leisten möchten, anstatt mit der Gießkanne großzügig Mittel zu verteilen von denen wir letztlich nicht wissen, wo sie genau ankommen werden.

Wir rufen Sie auf und bitten Sie, jetzt den Kindern und ihren Familien mit Ihrer Spende aus der größten Not zu helfen, so daß sie zumindest ausreichend zu essen haben!



Just today, as I am planning to post this distress call on our blog, there is a verse from the Book of Proverbs from the Bible about this day: „The righteous knoweth the cause of the poor.“ (Proverbs 29:7)

What a lucky coincidence, because I hope that after reading this article many „righteous“ people will be found who will help to alleviate the plight of the families of our protégés.
While the corona pandemic is reasonably well controlled by our health system in Germany, in other parts of the world, especially in Africa, scientists say, there is a risk of devastating effects – which, by the way, could strike back at us if we do not give sufficient support to the countries concerned.
„If the virus is not defeated in Africa, it will only bounce back to the rest of the world.“ (Dr Abiy Ahmed, Prime Minister of Ethiopia, March 25, 2020)
We as the 1World-Circle do this with our small forces and possibilities, and ask all of you who read this article to support us in this!

The head of our educational project in Rwanda has described the situation of the families of our sponsored children in a message and asked us for further support.
„In normal life the poor families of our kids live on going around for job hunting to get only less than a dollar a day. The average of family size among our families has around 4 children. Now more than ever due to the pandemic that has hit the world without sparing the poorest countries like Rwanda, poor people are suffering not only the fear of getting infected but also the food scarcity. There is also a lack of soap, and the acute shortage of food has led to theft, which the poor are particularly afraid of.
The country after getting the first case of Covid 19 on March 14, 2020 measures have been taken and finally the strict measures of lockdown have to be put in place on March 19, 2020. Due to this, our poor families are suffering with crying children and not being able to go for job hunting to get them something to eat.
Currently Rwanda has 138 cases of covid19 which you may think few but with the status of our health facilities they are many and the number increases day by day which make it uncertain on when the lockdown will stop. Our children apart from hunger they are required to study online but this is impossible for all of them as they have no laptop and no internet.“

We are aware that many people are in a similar situation now. But we have the possibility to help at least the families whose children are supported by our educational project. After consultation with our local project manager, we have made an additional amount of 50 Euros available to each family for food. In total, this is a considerable amount, compared to the comparatively small size of our project: after all, about 4000 Euros.
But exactly this corresponds to our approach that we would like to give concrete help to concrete people instead of distributing funds generously with a watering can, of which we do not know exactly where they will arrive.

We call on you and ask you to help the children and their families with your donation now, so that they at least have enough to eat!

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

New Rap-CD „Herzblut“ by „Cannachris“ helps children in Rwanda

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On April 16, 2020, the rapper „Cannachris“ alias Christian Kaiser released the eagerly awaited CD „Herzblut“(Lifeblood).
Once again Cannachris has invited guests to the studio. Hedgez and sAAabuZZa are also present.

For those who haven’t been a fan of rap music so far, we recommend to approach this musical genre with the help of Cannachris. Because his music is filled with lyrics that are far away from what is commonly called „dirty rap“. It’s worth listening and maybe one or the other will recognize himself in the topics Cannachris addresses.

We are delighted that the artist is once again planning to donate fifty percent of the proceeds to the educational project in Rwanda. And, of course, the singer will continue to campaign for even more artists of all genres to support the project both ideally and through benefit concerts. To this end, he has joined the initiative „Künstler für Kinder“ (Artists for Kids), , which the head of the 1World circle, Pastor Gerhard Reuther, has launched in 2018 together with the reggae musician „Ras Erigz“ from Rwanda.

The album can be ordered online from:
Paypal (CD version; it contains 5 bonus songs and thus has nineteen tracks)
bandcamp
4 further platforms

So do something good for yourself and the children in Rwanda and bring this CD home!
Tell others about it – and of course the CD is also an excellent gift.

Thank you very much!

Neue Rap-CD „Herzblut“ von „Cannachris“ hilft Kindern in Ruanda

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Am 16. April 2020 hat der Rapper „Cannachris“ alias Christian Kaiser, die mit Spannung erwartete CD „Herzblut“ veröffentlicht.
Auch dieses Mal hat sich Cannachris wieder Gäste ins Studio geholt. Mit dabei sind Hedgez und sAAabuZZa.

Wer bislang noch kein Fan von Rap-Musik war dem empfehlen wir, sich diesem musikalischen Genre mit Hilfe von Cannachris anzunähern. Denn seine Musik wird mit Texten gefüllt, die weit weg von dem sind, was man landläufig als „dirty rap“ bezeichnet. Anhören lohnt sich und vielleicht erkennt sich ja der eine oder die andere in den Themen wieder, die Cannachris anspricht.

Wir freuen uns, daß der Künstler auch dieses Mal wieder fünfzig Prozent der Einnahmen an das Bildungsprojekt in Ruanda spenden will. Und natürlich wirbt der Sänger weiterhin dafür, daß noch mehr Künstler aller Genres das Projekt ideell sowie durch Benefizkonzerte unterstützen. Dazu hat er sich der Initiative „Künstler für Kinder“ angeschlossen, die der Leiter des 1Welt-Kreises, Pfarrer Gerhard Reuther, gemeinsam mit dem Reggae-Musiker „Ras Erigz“ aus Ruanda 2018 aus der Taufe gehoben hat.

Das Album kann online bezogen werden bei:
Paypal (CD-Version; sie enthält 5 Bonussongs und hat somit neunzehn Titel)
bandcamp
4 weitere Plattformen

Tun Sie also sich und den Kindern in Ruanda etwas Gutes und holen Sie sich diese CD nach Haus!
Erzählen Sie davon weiter – und natürlich eignet sich die CD auch vorzüglich als Geschenk.

Herzlichen Dank!

Blickwechsel: Corona aus der Ferne betrachtet – Change of view: Corona seen from a distance

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Inzwischen hat die deutsche Regierung so gut wie alle Urlauber aus allen Ecken der Welt per Flugzeug nach Hause geholt. Aber was macht man, wenn man mit dem Wohnmobil auf dem afrikanischen Kontinent unterwegs ist?
Einen unserer Paten und seine Frau hat die Corona-Pandemie im Senegal überrascht, und nun müssen sie dort ausharren. Kürzlich erreichte mich sein Bericht, den ich mit seiner Genehmigung auf unserem Blog veröffentliche. Denn es ist schon interessant, die Vorgänge um die Pandemie aus dem Blickwinkel eines Europäers zu betrachten, der sich in einem Land aufhält, welches – wie viele andere – noch vor ganz anderen Herausforderungen steht als die mehr oder weniger gut gewappneten europäischen Länder. Es ist gut und wichtig, daß wir über allen eigenen Sorgen nie den Blick für andere Menschen verlieren, die mit uns auf der einen Welt leben. Denn das hilft uns, solche Ereignisse in Beziehung zu setzen – und es hilft uns für all die anderen Herausforderungen wach zu bleiben, die unter dem übermächtigen Eindruck eines weltumspannenden Ereignisses nur zu leicht aus dem Blick geraten.
Nehmen Sie sich die Zeit, den folgenden Bericht zu lesen. Und gern können Sie dazu Ihren – sachlichen – Kommentar schreiben.

„…Zur Zeit sind wir im Senegal, jetzt schon mehr als 4 Wochen am selben Ort. So lange wie noch nie auf unseren Reisen um die Welt, aber die besondere Situation hat auch ein so armes Land wie den Senegal getroffen und zu Maßnahmen geführt, die unseren Reisedrang ausgebremst haben. Auf der anderen Seite hat das Verweilen an der selben Stelle dazu geführt, dass wir uns intensiver mit dem Land und den Menschen beschäftigen können, gerade im Hinblick auf die Krise rund um Covid-19. …

Ich bin über das auch hier in guter Qualität vorhandene Internet mit der Welt verbunden. Täglich lese ich in entsprechenden Medien von den Ängsten der Menschen in Europa und den Reaktionen der Politik. Ich mag die Prognosen und die daraus abgeleiteten Graphen nicht mehr ansehen, denn alles ist, so wie ich es empfinde, die pure Spekulation und nur dazu angelegt, den Menschen noch mehr Angst zu machen und sie für immer abstrusere Maßnamen zu gewinnen. Es wird berechnet wieviel Menschen durch den neuen Virus ihr Leben lassen müssen, oder wäre es sowieso zu Ende gegangen? Für mich ist alles im Dunkeln, entbehrend jedweder nachprüfbaren Grundlagen, auch wenn das Robert Koch Institut, welches jetzt täglich neue Darstellungen veröffentlicht, so tut, als ob alles wissenschaftlich belegt ist. Ich sehe das nicht so, es gibt auch ernst zu nehmende Stimmen, die der Meinung sind, dass das Jahr 2020 uns im Schnitt wieder 2.500 Menschen pro Tag nennen wird, die verstorben sind.
Ich möchte nicht darauf eingehen, dass uns der Straßenverkehr jedes Jahr einige 1000 Tote kostet und niemand darüber nachdenkt, diesen zu verbieten, oder zumindest mit gravierenden Einschränkungen zu belegen.

Hier im Senegal trifft das Virus Menschen besonders hart, die eh schon am Rande des Existenzminimums leben. Ich denke mir, sie wissen oft nicht was sie am nächsten Tag essen können. Auch hier ist nicht klar, ob das neue Virus wirklich so todbringend ist, wie es beschrieben wird. Was mich aber viel nachdenklicher macht, ist die folgende Tatsache.
In Afrika sterben jedes Jahr ca. 400.000 Menschen an Malaria. Dagegen gibt es ein Heilmittel, das aber pro Person und auftretender Malaria mit ca. 100 Euro zu Buche schlagen würde.
Bei uns wird darüber gerätselt wie alt der an Covid-19 Verstorbene im Schnitt wohl ist, auf jeden Fall deutlich über 70 Jahre. Bei Malaria sind mehr als 50 Prozent aller Verstorbenen jünger als 5 Jahre. Wer durch diesen Kontinent reist und sieht, unter welchen Umständen die Menschen leben, wer sieht, dass in den Städten allenthalben völlig verwahrloste Kinder herumlaufen, wer sieht, dass das Vieh in den Städten und Dörfern leere Zementtüten frisst, um satt zu werden, der könnte verzweifeln.

Ich rechne mir vor, dass mein kleines Motorrad zum Preis von 4.500 Euro den Gegenwert von 45 an Malaria verstorbenen Afrikanern darstellt!
Hier vor Ort kann ein Projekt, das den Anbau von Bananen und den Verkauf nach Europa zum Ziel hatte nicht realisiert werden, da die notwendige Wasserpumpe zum Preis von 800 Euro nicht gekauft werden kann. Der Spendenaufruf in Belgien hat nur 450 Euro ergeben. Der fehlende Rest, ein Klacks, für mich. Aber soll ich der Belgierin, die hier lebt und das Projekt betreut die 350 Euro geben? Ich weiß mittlerweile, zumindest in Ansätzen, wie das hier läuft. Man hat im Senegal vor einigen Jahren flächendeckend Solarpanels für Straßenbeleuchtung angeschafft, auch wenn die Leuchten bereits am elektrischen Versorgungsnetz angeschlossen waren. Das hat für den ganzen Senegal ca. 40 Millionen Euro gekostet. Ich mutmaße mal, dass Panels und Beschaltung nicht aus dem Senegal kamen, wahrscheinlich aus Europa.
Leider hat man nicht berücksichtigt, dass Panels gereinigt werden müssen. Mittlerweile ist das Ganze eingeschlafen, im wahrsten Sinne des Wortes. Das ist es dann, was ich mit den 350 Euro für die Pumpe auch befürchte, es wird niemand da sein, der die Wartung durchführt und nach wenigen Monaten ist die Pumpe funktionsunfähig.

Konsequenz für mich: Ich kann hier nicht mit der Gießkanne herumlaufen und Euros verteilen. Wir versuchen vor Ort zu kaufen, z.B. Käse, Brot und Salz ohne dabei nicht bis zur Unverschämtheit zu handeln. Und darüber hinaus möchte ich mein Geld in die Hände von Menschen geben, die hier in Afrika wissen, was nötig ist. In meinen Augen ist das die Bildung von jungen Menschen. Und dabei bin ich dann bei Ihnen. Ich würde gerne weitere 30 Euro pro Monat überweisen, gerne für ein weiteres Patenkind…“ (Jürgen L.)



In the meantime, the German government has brought almost all holidaymakers from all corners of the world home by plane. But what do you do when you travel by motorhome on the African continent?
One of our sponsors and his wife were surprised by the Corona pandemic in Senegal, and now they have to stay there. Recently I received his report, which I will publish on our blog with his permission. Because it is interesting to look at the events surrounding the pandemic from the point of view of a European staying in a country which, like many others, is facing very different challenges than the more or less well armed European countries. It is good and important that, above all our own concerns, we never lose sight of other people who live with us in the one world. For this helps us to relate such events – and it helps us to stay awake for all those other challenges that are all too easily lost sight of under the overpowering impression of a global event.
Take the time to read the following report. And feel free to write your – factual – commentary on it.

„…At the moment we are in Senegal, now more than 4 weeks in the same place. As long as never before on our travels around the world, but the special situation has also affected such a poor country like Senegal and has led to measures that have slowed down our travel urge. On the other hand, staying in the same place has led to the fact that we can deal with the country and its people more intensively, especially in view of the crisis around Covid-19 …

I am connected to the world via the Internet, which is also available here in good quality. Every day I read about the fears of people in Europe and the reactions of politicians in the relevant media. I don’t like to look at the forecasts and the graphs derived from them anymore, because everything is, as I feel it, pure speculation and only designed to make people even more afraid and to make them willing to accept more and more abstruse measures. It is calculated how many people have to lose their lives due to the new virus, or would it have ended anyway? For me, everything is in the dark, without any verifiable basis, even if the Robert Koch Institute, which now publishes new accounts daily, pretends that everything is scientifically proven. I don’t see it that way, there are also serious voices who are of the opinion that the year 2020 will again give us an average of 2,500 people per day who have died.
I do not want to dwell on the fact that road traffic costs us a few thousand deaths every year and that nobody is thinking of banning it, or at least imposing serious restrictions on it.

Here in Senegal, the virus hits people who are already living on the verge of subsistence particularly hard. I think to myself, they often do not know what they can eat the next day. Again, it is not clear whether the new virus is really as deadly as it is described. But what makes me much more thoughtful is the following fact.
In Africa, about 400,000 people die of malaria every year. There is a cure for this, but it would cost about 100 Euros per person and per occurring malaria.
We are wondering how old the person who died of Covid-19 is on average, in any case well over 70 years. With malaria more than 50 percent of all deceased are younger than 5 years. Whoever travels through this continent and sees under what circumstances the people live, whoever sees that in the cities everywhere completely neglected children are running around, whoever sees that the cattle in the cities and villages eat empty cement bags in order to be fed, could despair.

I calculate that my little motorcycle at a price of 4.500 Euro is the equivalent of 45 Africans who died of malaria!
Here on the spot a project which had the aim to grow bananas and sell them to Europe cannot be realized, because the necessary water pump cannot be bought for 800 Euro. The appeal for donations in Belgium resulted in only 450 Euro. The missing rest, a cinch, for me. But should I give the 350 Euros to the Belgian woman who lives here and looks after the project? I know by now, at least to some extent, how things work here. A few years ago, solar panels for street lighting were purchased throughout Senegal, even though the luminaires were already connected to the electrical supply network. That cost about 40 million euros for the whole of Senegal. I suspect that the panels and wiring did not come from Senegal, probably from Europe.
Unfortunately, the fact that panels have to be cleaned was not taken into account. In the meantime the whole thing has fallen asleep, in the truest sense of the word. That’s what I fear with the 350 Euros for the pump, there will be nobody to do the maintenance and after a few months the pump will be out of order.

Consequence for me: I cannot walk around here with a watering can and distribute Euros. We try to buy locally, e.g. cheese, bread and salt without not trading to the point of impertinence. And furthermore I want to give my money into the hands of people who know what is needed here in Africa. In my eyes this is the education of young people. And that’s where I’ll be with you. I would like to transfer another 30 euros per month for another foster child…“ (Jürgen L.)

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

Hoffnungszeichen in Krisenzeiten – Sign of hope in times of crisis

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Die gegenwärtige Corona-Krise ist das beherrschende Thema im privaten wie medialen Bereich. Wie schnell wird darüber vergessen, daß es es noch viele andere Brennpunkte und dringliche Themen gibt, die vielleicht nicht uns, dafür aber andere Menschen, sowohl hier, als auch in anderen Regionen der Welt, bewegen.
Es wäre fatal, den Blick für das Ganze, insonderheit die Menschen, die in Not sind, aus den Augen zu verlieren. Denn auch wenn die Kriegsherde dieser Welt, die Flüchtlingsfragen, und was sonst die täglichen Nachrichten beherrscht, weitgehend von der Bildfläche verschwunden sind, so sind sie nicht nur nicht mehr vorhanden, sondern könnten uns nach der Corona-Pandemie mit größerer Wucht heimsuchen. Denn diese Pandemie ist für die Menschen in den armen und kriegsversehrten Regionen der Welt eine unsägliche zusätzliche Bürde zu den Lasten, die sie ohnehin schon zu tragen haben, und mithin nicht nur existenz-, sondern auch lebensbedrohlich. Noch mehr Hilfe wird dann von uns erhofft werden. Oder werden sich noch mehr Menschen auf die Flucht begeben müssen?
Früher oder später werden wieder andere Bilder durch die Medien gehen – und ich fürchte, es werden wieder – wie immer – überwiegend negative Meldungen sein.

Deshalb ist es mir eine Freude, heute mit Ihnen, liebe Leser, einmal inmitten der allgemeinen, mit diffuser Angst besetzten (und befeuerten?) Situation eine wunderbare Geschichte der Hoffnung zu teilen, die das Leben einer kleinen Familie in Ruanda dank der großherzigen Hilfe eines Mannes aus Gotha grundhaft zum Guten verändert hat!

Nach der Rückkehr von meiner diesjährigen Reise nach Ruanda wurde ich zu meiner Freude vom Lions Club Gotha eingeladen, um über meine Reiseerlebnisse zu berichten.
Unter anderem erzählte ich auch von meiner Begegnung am 22. Januar mit einer kleinen Familie, die in einer Hütte wohnt, die diese Bezeichnung nicht einmal verdient. Die alleinstehende Mutter mit zwei Kindern hat eine traumatische Kindheit und Jugendzeit gehabt und lebte in erbärmlichen Umständen.
Das Los dieser Familie hat Herrn Hörenz, Mitglied des Lions Clubs, sehr angerührt, und kurze Zeit später erhielt ich einen Anruf von ihm während dessen er mich fragte, wie der Familie zu helfen sei. Kurzerhand nahm ich Kontakt mit unserer Projektleiterin Laurette in Ruanda auf und bat sie mir mitzuteilen, wie die Familie unterstützt werden kann.
Nicht lange danach war es klar: die Familie braucht eine andere Unterkunft, einige wenige Ausstattungsgegenstände und das Startkapital für einen kleinen Obst- und Gemüsehandel für die Mutter.
Diese Information gab ich an Herrn Hörenz weiter. Ohne lange zu überlegen sagte er die erforderliche Unterstützung zu!
Kurz darauf war für die Familie in Butare ein kleines Haus gefunden und der Umzug konnte vonstatten gehen, gerade noch rechtzeitig vor der Ausgangssperre, die die Corona-Krise auch in Ruanda verursacht hat.
Nun heißt es geduldig warten, bis die Krise vorüber ist, dann kann die junge Frau auch den kleinen Handel beginnen und dann endlich das kleine Einkommen selbständig erwirtschaften, das die Familie für die tägliche Versorgung braucht.

Es sind solche wunderbaren Geschichten, die uns ermutigen, unsere Arbeit als 1Welt-Kreis stetig voranzutreiben. So geht direkte Hilfe, die zur wirklichen Selbsthilfe führt – ohne großes Tamtam und plakativen Medienrummel.

Wir sagen ein großes und herzliches Dankeschön an Herrn Hörenz und seine Familie, die diese Unterstützung mitträgt!
Und wir hoffen, daß dieses großherzige Beispiel unsere Leser inspiriert, ihrerseits den Kindern und Jugendlichen zu helfen, die durch unser Bildungspatenschaftsprojekt gefördert werden.



The current corona crisis is the dominating topic in the private and media sector. How quickly it is forgotten that there are many other hot spots and urgent issues that may not concern us, but other people, both here and in other regions of the world.
It would be fatal to lose sight of the big picture, especially of people in need. For even if the war hotspots of this world, the refugee issues, and whatever else dominates the daily news, have largely disappeared from the scene, they are not only no longer there, but could hit us with greater force after the Corona pandemic. For this pandemic is an unspeakable additional burden on the people in the poor and war-ravaged regions of the world to the burdens they already have to bear, and is therefore not only threatening their existence but also their lives. We will then be expected for granting more help. Or will even more people have to flee?
Sooner or later, other pictures will be in the media – and I fear that, as always, the news will be predominantly negative.

That is why it is a pleasure for me to share with you today, dear readers, in the midst of the general situation, filled with diffuse (and fanned?) fear, a wonderful story of hope that has fundamentally changed the life of a small family in Rwanda for the better, thanks to the generous help of a man from Gotha!

After returning from my trip to Rwanda this year, I was happily invited by the Lions Club of Gotha to share my travel experiences.
Among other things I also told about my meeting on January 22nd with a small family living in a hut that does not even deserve this name. The single mother with two children had a traumatic childhood and adolescence and lived in miserable circumstances.
The fate of this family has touched Mr. Hörenz, member of the Lions Club, very much, and a short time later I received a call from him during which he asked me how to help the family. Without further ado, I contacted our project manager Laurette in Rwanda and asked her to tell me how the family could be supported.
Not long afterwards it was clear: the family needs another place to stay, a few items of equipment and the starting capital for a small fruit and vegetable shop for the mother.
I passed this information on to Mr. Hörenz. Without much thought he agreed to provide the necessary support!
Shortly afterwards a small house for the family in Butare was found and the move could take place, just in time before the curfew, which the Corona crisis has also caused in Rwanda.
Now it is necessary to wait patiently until the crisis is over, then the young woman can also start the small trade and then finally earn the small income on her own, which the family needs for daily care.

It is such wonderful stories that encourage us to constantly push forward our work as a 1World-Circle. This way, direct help can be given, which leads to real self-help – without a lot of Tam-tam and striking media hype.

We say a big and heartfelt thank you to Mr. Hörenz and his family, who support us in this way!
And we hope that this generous example will inspire our readers to help the children and young people who are supported by our educational sponsorship project.

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)