Besuch beim Patenkind – A visit to the foster child

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Mein sechswöchiges Volontariat in Ruanda am Krankenhaus in Kigali bot die willkommene Gelegenheit, unser Patenkind und deren Familie zu besuchen. Auf der Reise begleitete mich Laurette von der ruandischen Partnerorganisation. Diese stellte dankenswerter Weise auch ein Auto mit Fahrer.
Die Fahrt ging in den nordöstlichen Teil des Landes, schon in der Nähe der ugandischen Grenze. Für die etwa 150 km benötigten wir gut drei Stunden.
In dem kleinen Ort angekommen, lud uns die Mutter in ihr Haus ein. Oder besser gesagt in den einen Raum, der der Familie zur Verfügung steht. Dieser liegt in einem für unsere Verhältnisse sehr kleinem Haus, dass sich dennoch drei Familien teilen. Das Geld reicht nicht für mehr als die Miete eines Raumes, der über keinerlei Mobiliar verfügt. Licht gibt abends eine einzelne nackte Glühbirne, einen Wasseranschluss gibt es nicht.

Die Mutter freute sich sehr über den Besuch. Unser Patenkind war natürlich recht schüchtern, jedoch herrschte schnell große Begeisterung über einige Geschenke, die mitbrachte. Hauptsächlich Schulmaterialien. Bunte Filzstifte und die Federmappe waren augenscheinlich die Favoriten!

Dann erzählte uns die Mutter mehr von ihrer Situation. Von ihrem Mann verlassen, der auch keinerlei Hilfe leistet, ist sie trotz einer chronischen Krankheit auf sich gestellt, die Familie mit vier Mädchen von 2 Monaten bis 15 Jahren zu versorgen. Mehrfach gab sie daher Ausdruck für ihre Dankbarkeit für die Hilfe von ihren beiden Patenfamilien, die jeweils eine Tochter unterstützen.

Schliesslich zeigte sie uns noch ihrem Lebensmittel-Verkaufsstand am Markt. Mit einer Extrahilfe der Patenfamilien hat sie sich erfolgreich eine eigene bescheidene Existenz aufbauen können!
Damit ging der Besuch zu Ende, der für beide Seiten sehr bewegend war. Es ist gut zu sehen, dass für uns trotz allem relativ kleine Beiträge eine so große und sinnvolle Hilfe geben, dass sie die Existenz einer ganzen Familie absichern.
Das ist natürlich vor allem dem Einsatz und Mut der Mutter geschuldet.
Alle drei Töchter besuchen die Schule, somit ist die Voraussetzung für eine spätere Ausbildung gegeben, verbunden mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

St. S. (Pate)


My six-week internship in Rwanda at a hospital in Kigali provided a good opportunity to visit our foster child and her family. Laurette from the Rwandan partner organization accompanied me on the trip. Thankfully, this also presented a car with driver.
The trip went to the northeastern part of the country, already near the Ugandan border. For the approximately 150 km trip we needed about three hours.
After arrival in the small village, the mother invited us into her house. Or rather in the one room that is available to the family. This is in a very small house by our standards, but still share three families. The money is not enough for more than renting a room that has no furniture. Light gives a single naked bulb in the evening, there is no water connection.

The mother was very happy about the visit. Of course, our foster child was very shy, but there was a lot of excitement about some gifts that came with us. Mainly school materials. Colorful felt-tip pens and the pencil case were obviously the favorites!

Then the mother told us more about her situation. Abandoned by her husband, who even gives no support, she is on her own, despite a chronic illness, to look after the family with four girls from 2 months to 15 years old. Several times she expressed her gratitude for the help of her two sponsor families, each supporting a daughter.

Finally, she showed us her food stall on the market. With an extra help from the sponsor families, she has successfully built up her own modest existence!
This ended the visit, which was very moving for both sides. It is good to see that despite everything, relatively small contributions give so much and meaningful help that they ensure the existence of a whole family.
Of course, this is mainly due to the commitment and courage of the mother.
All three daughters attend the school, which is the prerequisite for a later education, combined with the hope for a better future.

St. S. (foster father)

[ Machine translation ]

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Lions-Club Gotha unterstützt GCS – Lions-Club Gotha supports GCS

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Am Sonntag, 2.9., veranstaltete der Lions-Club Gotha sein alljährliches Benefizkonzert im Ekhof-Theater zu Gotha. In diesem Jahr war der Spendenerlös für die German Church School in Addis Ababa bestimmt.
Der Lions-Club fördert zwei Patenkinder an der Schule. Dieses Sozialprojekt begleite und unterstütze ich seit 1997. Durch die Tageszeitung haben wir vor einiger Zeit Kontakt zueinander bekommen und so wurde ich vom Initiator dieses Konzerts, Herrn Langhammer vom Lions-Club, gefragt, ob ich anläßlich des Benefizkonzerts einen kleinen Vortrag über die Schule halten möchte. Natürlich habe ich mit Freude zugesagt!
Und so kam es, daß ich mich plötzlich auf der Bühne dieses Theaters vor voll besetztem Theatersaal wiederfand, um meine Erfahrungen und Erlebnisse an und mit der Schule mit den Zuhörern zu teilen. Unter den Gästen befand sich auch die Schulleiterin des Herzog-Ernst-Gymnasiums in Gotha, das ein Patenkind an der GCS fördert.

Nebenbei bemerkt, war dies für mich ein interessantes Erlebnis, einmal auf der Bühne dieses außergewöhnlich schönen Barocktheaters zu stehen, nachdem ich dort schon einige Veranstaltungen als Besucher erlebt habe 🙂

Das Konzert gab mir Gelegenheit, in Gedanken wieder einmal durch all die Jahre zu streifen, seit ich das erste Mal von dem Projekt gehört habe. Ich erinnerte mich an die vielen Besuche bei den Schülern in der Schule und zu Hause, an die Freundschaften mit einigen Lehrern, und an die Absolventen der GCS, die ich noch als Schüler kennengelernt hatte, und die inzwischen einen Beruf ergriffen haben, z.T. sogar als Lehrer an der GCS.
Nun hoffe ich, daß der Funke meiner Begeisterung für dieses Projekt übergesprungen ist. Zumindest einer hat gezündet 🙂 Denn nach der Veranstaltung sprach mich ein Mitglied des Lions-Clubs in Hannoversch-Münden an, ob ich bereit wäre, auch dort einmal einen Vortrag über die Schule zu halten? Natürlich bin ich dazu bereit! Ich freue mich darauf.

Und ich freue mich über die überaus großzügige Spendenbereitschaft der Mitglieder des Lions-Clubs! Im Ergebnis der Veranstaltung wurden 6000 Euro gespendet, und der Partner-Lions-Club aus Hannoversch-Münden hat anlässlich des 25jährigen Bestehens des Gothaer Clubs noch einmal 500,00 € für den gleichen Zweck gespendet.
So bin ich dem Lions Club Gotha sehr dankbar für diese Gelegenheit, das einzigartige Sozialprojekt German Church School vorgestellt haben zu dürfen – und ich danke den Mitgliedern für ihr großartiges Engagement!

G. Reuther



The President of the Lions Club Gotha, Dr. Gerhard Struck, and Pastor Gerhard ReutherOn Sunday, Sept. 2, the Lions Club Gotha arranged its annual charity concert at the Ekhof Theater in Gotha. This year, donations were earmarked for the German Church School (GCS) in Addis Ababa.
The Lions Club sponsors two foster children at this school. I have been accompanying and supporting this social project since 1997. Some time ago we got in contact with each other through the daily newspaper and I was asked by the initiator of this concert, Mr. Langhammer from the Lions Club, if I would like to give a small speech about the school on the occasion of the benefit concert. Of course I agreed with pleasure!
And so it happened that I suddenly found myself on the stage of this theater in front of a fully occupied auditorium, to share my experiences with the audience at and with the school. Among the guests was the director of the Herzog-Ernst-School in Gotha, who sponsors a foster child at the GCS.

By the way, this was an interesting experience for me to be on the stage of this extraordinary baroque theater after having experienced some events there as a visitor 🙂

The concert gave me the opportunity to reminisce about the years since I first heard about the project. I remembered the many visits to the students in the school and at home, the friendships with some teachers, and the graduates of the GCS, whom I had met as a student, and who have since taken up a profession, for the time being. Among them one even as a teacher at the GCS.
Now I hope that the spark of my enthusiasm for this project has jumped over. At least one has ignited 🙂 Because after the event, a member of the Lions club in Hannoversch-Münden asked me, if I would be willing to give a lecture about the school there once? Of course I’m ready! I look forward to it!

And I am delighted about the very generous donation of the members of the Lions club! As a result of the event 6000 Euro were donated, and the partner Lions Club from Hannoversch-Münden on the occasion of the 25th anniversary of the Gothaer Club donated another 500,00 € for the same purpose.
So I am very grateful to the Lions Club Gotha for this opportunity to present the unique social project German Church School – and I thank the members for their great commitment!

G. Reuther

[ Translated with http://www.DeepL.com/Translator ]

Kurzbericht Juli 2018 – Short report from July 2018

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Mit diesem Bericht möchte ich den Menschen guten Willens und großzügigen Herzens, den Mitgliedern des 1Welt-Kreises (1WK), einen besonderen Dank aussprechen. Im Namen aller 56 von Ruanda gesponserten Kindern und ihren Familien, danke für Ihre Hingabe. [ … ]
Die Zusammenarbeit zwischen der AMIZERO Y’UBUZIMA ORGANISATION und dem 1Welt-Kreis begann im März 2018. Ich selbst habe mehr als 10 Jahre mit gefährdeten Menschen gearbeitet, aber durch die Zusammenarbeit mit dem 1WK habe ich mehr gesehen und verstanden, wie wir den Hoffnungslosen Hoffnung geben können.
Ich sehe 56 Kinder, die keine Hoffnung hatten, aber dank der Sponsoren haben sie nun lächelnde Gesichter voller Hoffnung für ihre gute Zukunft. Es gibt viele alleinerziehende Mütter, die Gott jetzt dafür loben, dass sie den 1WK getroffen haben. Wer weiß, was ohne diese Führung geschehen wäre.

Danke an die Sponsoren:

  • 5 junge Männer und Frauen studieren an einer Universität,
  • 8 Schüler haben ihre Sekundarschulbildung abgeschlossen und beginnen nun entweder ein Studium oder eine Berufsausbildung, je nach ihren Fähigkeiten und der finanziellen Situation der Sponsoren,
  • 14 Schüler sind in der Sekundarstufe
  • 29 weitere besuchen noch ihre Grund- und Vorschulerziehung

Seit dem Beginn der Partnerschaft der beiden Organisationen 1WK und AMIZERO Y UBUZIMA haben wir 4 Patenschaften erhalten und es gibt noch viel mehr Bedürftige, die auf Paten warten.
AMIZERO Y’UBUZIMA ORGANISATION ist Pastor Gerhard sehr dankbar, der seine ganze physische und spirituelle Energie einsetzt, um Sponsoren zu gewinnen.
Es ist ihm zu verdanken, dass unter den 6 Kindern, die besucht wurden, 4 von ihnen jetzt gesponsert sind. Wir danken auch Dietmar Mauermann und seiner Frau Susan, die seit mehr als 4 Jahren unermüdlich für dieses Projekt arbeiten.
Möge Gott uns weiterhin für das Wohl der armen Kinder Ruandas segnen.

Laurette Mushimiyimana – Offizieller Vertreter der Organisation Amizero y’Ubuzima und Sponsoring-Projektkoordinator in Ruanda.


With this report I would like to give special thanks to the people of good will and generous hearts the members of One World Group. On behalf of all the 56 Rwandan sponsored children and their families, Thank you for yourself dedication. [ … ]
The cooperation between AMIZERO Y’UBUZIMA ORGANIZATION and ONE WORLD GROUP started in March, 2018. I personally have worked for more than 10 years with vulnerable population but with the collaboration with 1WG I have seen and understood more of how we can give hope to the hopeless. When I see 56 children who would have been very depressed today, but thanks to the sponsors today they have smiling faces full of hope for their good future. There are many single mothers who are now praising God for having met 1WG if it was not for this Divine Providence who knows what could happen to them.

Thanks to the sponsors:

  • 5 young men and women are studying at the universities,
  • 8 students have finished their secondary education and now they will start either the university or vocational training colleges according to their capability and the financial situation of the sponsors,
  • 14 students are in secondary education
  • 29 others are still attending their primary and nursery education

Since the beginning of the partnership of the two organizations 1WG and AMIZERO Y UBUZIMA, we have received 4 children in sponsorship and there are many more who are in need whom we are waiting to get sponsors for.
AMIZERO Y’UBUZIMA ORGANIZATION is very grateful to Pastor Gerhard who dedicates all his physical and spiritual energy to do the advocacy to get sponsors; it is thanks to him that among the 6 children who are visited 4 of them are now sponsored. We also thank Dietmar Mauermann and his wife Susan who have spent more than 4 years working tirelessly for this project.
May God continue to bless our undertakings for the good of the poor children of Rwanda.

Laurette Mushimiyimana – Legal Representative of Amizero y’Ubuzima Organization and sponsorship project coordinator in Rwanda.

Patenschaft gefährdet – Sponsorship at risk!

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Gestern erhielten wir die Kündigung einer Patenschaft aus persönlichen Gründen, auf die wir aus Diskretion natürlich hier nicht näher eingehen.
Betroffen ist davon ein Mädchen im Vorschulalter!
Wir suchen nun dringend einen neuen Paten für das Mädchen, damit die Bildungs-Patenschaft fortgesetzt werden kann. Beginn der Förderung ist spätestens Januar 2019 und dauert fort während der gesamten Ausbildungszeit.
Bitte schreiben Sie uns, wenn Sie ernsthaftes Interesse an der Übernahme dieser Patenschaft haben. Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung.

Info: Die Beendigung einer Bildungs-Patenschaft kann naturgemäß viele Gründe haben.
Leidtragend ist aber immer das Patenkind!
Da unsere Patenkinder generell aus den ärmsten Schichten der Bevölkerung kommen, ist die Beendigung einer Patenschaft für die betroffenen Kinder eine Katastrophe!
Natürlich kann es immer zu nicht vorhersehbaren Ereignissen im Leben der Paten und/oder Patenkinder kommen, die die Beendigung einer Patenschaft erfordern.
Wir bitten deshalb unsere potentiellen Paten immer gut abzuwägen, ob sie bereit sind, ihr Patenkind so lange zu unterstützen, bis es seine schulische und ggf. berufliche Ausbildung abgeschlossen hat.



Yesterday we received the termination of a sponsorship for personal reasons, which of course we will not go into here for discretionary purposes.
Affected is a preschool girl!
We are now urgently looking worldwide for a new sponsor for the girl so that the educational sponsorship can continue. The beginning of the support is at the latest in January 2019 and continues throughout the entire training period.
Please contact us if you are seriously interested in taking over this sponsorship. We will contact you shortly.

Info: The termination of an educational sponsorship can naturally have many reasons.
But the beneficiary is always the one who suffers!
Since our sponsored children generally come from the poorest class of the population, the end of a sponsorship for the affected children is a catastrophe !
Of course, there can always be unpredictable events in the lives of sponsors and / or sponsored children who require the termination of a sponsorship.
We therefore ask our potential sponsors always to weigh well whether they are willing to support their sponsored child until s/he has completed her/his schooling and possibly vocational training or study.

[ Machine translation ]

Interview zum Projekt „Künstler für Kinder“ im Wartburg-Radio

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(german only)

Am 19. Juni 2018 waren der Rapper „Cannachris“ und Pfr Reuther zu Gast im Wartburg-Radio, um dort über das gemeinsame Engagement für das Projekt „Künstler für Kinder“ (artists4kids) zu erzählen.

Der Beitrag wurde uns freundlicherweise überlassen, so daß wir ihn hier zum Anhören zur Verfügung stellen können. Er dauert 55 Minuten und enthält Musik von dem Ruandischen Reggae-Musiker „Ras Erigz“ und „Cannachris“. Beide sind am Projekt beteiligt und wir danken ihnen dafür, daß wir ihre Musik für diese Sendung nutzen durften!

Nehmen Sie sich also Zeit (und vielleicht einen Drink), lehnen sich entspannt zurück und hören Sie, was die beiden zu erzählen haben.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit!