Willkommen – Welcome!

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English below

„Bildung ist der Zugang zu Freiheit, Demokratie und Entwicklung.“
(Nelson Mandela)

Cimg0143Dieser Blog informiert über die Aktivitäten des Ökumenischen 1Welt-Kreises im Erbstromtal. Wir freuen uns über Ihr Interesse und hoffen, daß unsere Projekte viele Unterstützer finden.
Mehr Info über den 1Welt-Kreis.

 

English

„Education is the doorway to freedom, democracy and development.“
(Nelson Mandela)

Playing children at Filippo Smaldone School in Kigali This blog provides information about the activities of the Ecumenical 1World-Group in Erbstromtal valley (Germany). We are pleased to find your interest and hope to find many supporters for our projects.
Since the language of the blog is german-based you will find some sub-items in the menus in german only. We recommend to simply click on them to find out what is behind. For example: „Ältere Beiträge“ means „earlier or former posts“, „Neuere Beiträge“ means „recent or new posts“. „Wählen“ or „Auswählen“ means „choose“ or „select“. In case of questions do not hesitate to contact us. Thanks for your understanding.
More info about the 1World-Group.

Weltgebetstag 2017 – World Day of Prayer 2017

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English below

Wie in jedem Jahr feierten die Kirchgemeinden unserer Region am ersten Freitag im März den Weltgebetstag der Frauen mit einem Gottesdienst, der in diesem Jahr von Frauen von den Philippinen vorbereitet worden war.
Natürlich war auch der 1Welt-Kreis wieder mit seinem Informations-Stand anwesend.
Diesmal gehörten zu dem kleinen Verkaufssortiment verschiedene Dinge, die ich von meiner Reise nach Äthiopien und Ruanda im Januar/Februar 2017 mitgebracht hatte.
Darunter befinden sich auch Klappkarten mit Bildern von Schülern einer Kunstklasse an der German Church School in Addis Ababa, Äthiopien. Der Lehrer dieser Klasse, der früher selbst Schüler an der GCS war, hat diese Karten zum Verkauf bei Basaren oder an Interessenten hergestellt. Bei meinem Besuch an der Schule habe ich etliche Karten zum Weiterverkauf erworben. Der Erlös kommt der GCS zugute. Erfreulicherweise fanden die Karten und auch andere Gegenstände wie Schlüsselanhänger oder Armbänder viele Kaufinteressenten. Und das ist natürlich gut für unsere Projekte.

English

As every year, the parishioners of our region celebrated the World Day of Prayer of women on the first Friday in March with a worship service prepared by women from the Philippines this year.
Of course, the 1World-Circle was present with its information booth as usual.
This time, there were several things that I had brought with me from my trip to Ethiopia and Rwanda in January / February 2017 for the small sales assortment.
Among them, there are also postcards with pictures of pupils of an art class at the German Church School in Addis Ababa, Ethiopia. The teacher of this class, who used to be a student at the GCS, made these cards for sale at bazaars or for interested people. When I visited the school I bought several cards for resale. The proceeds will benefit the GCS. Fortunately, the cards and other items such as key charms or bracelets found many buyers. And this is of course good for our projects.

(Translation by a translating program)

10th anniversary of the edcucational program of the Ecumenical 1World-Circle

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plakat_e_10y_mand1This year the Educational Sponsorship Project of the Ecumenical 1World-Circle of Ruhla (Germany) celebrates its 10th anniversary.
In February 2007, the idea for this project came into being at a meeting with several educators, to which the head and members of the 1Welt Circle were invited to Kigali (Rwanda). The main question was how to help children and young people who had been thrown out of the way by the former genocide in 1994. It quickly became clear that an educational sponsorship program is an important tool.
p2090175And so we began to build up the project gradually. First with the help of local partners. Since 2013 the retired social pedagogue Dietmar Mauermann has been directing the organization of the program.
The project started with a sponsorship for two deaf pupils by a couple from Ruhla. In the meantime, the girls have become young women who graduated from computer science in the last year. They are exemplary for all the beneficiaries who have successfully completed their school or professional or university education over the years.
patenkindertreffenWe have not been able to promote all the sponsored children until the end of their training. Because, for example, their parents moved away with them without informing us. Or the children were taken out of school by the parents. Nevertheless, during the time they went to school, these young people were able to benefit from the funding and hopefully the acquired knowledge would be useful to them for their later life.
At present, 52 girls and boys are supported by sponsors from Germany, Norway, Switzerland and the USA. But the list of children waiting for such a chance is long.
In February 2017, Rev. Reuther traveled to Rwanda with the Güldenpfennig couple. Mrs Güldenpfennig is a director at the Evangelical Primary School in Eisenach, and she visited the sponsored child of this Eisenach educational institution. Such visits are important because they give the sponsors an insight into the everyday life of the children and their families, which is drastically different from our everyday life.
On the basis of such experiences the sponsors can, after their return, very vividly and intuitively tell relatives, friends and acquaintances of their impressions – and so hopefully win further sponsors.
The jubilee gives reason to look back gratefully for a successful ten-year work. But there is no reason to rest. Therefore, we look forward and ask our readers to support our project: with a sponsorship or with donations for the compensation fund, which provides addional financial support in emergencies or for medical treatments of beneficiaries which can not be financially absorbed by regular sponsorships.
kfkWe are pleased that three musicians from DR Congo and Gambia and their bands have agreed to support our project with a charity concert at the St. Concordia church in Ruhla on April 29, 2017, 7 pm. A guitar and student charity concert will also be performed in the church on Wednesday, 21 June 2017, at 6 pm. We would like to invite you to join us.
We hope that with the help of many sponsors we can help numerous children and teenagers in Rwanda – even with yours!

(Translation by a translating program)

10 Jahre Bildungspatenschaftsprojekt des Ökumenischen 1Welt Kreises

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plakat_d_10jIn diesem Jahr feiert das Bildungspatenschaftsprojekt des Ökumenischen 1Welt-Kreises im Erbstromtal sein 10jähriges Jubiläum.
Im Februar 2007 entstand die Idee für dieses Vorhaben bei einer Tagung mit mehreren Pädagogen, zu der der Leiter und Mitglieder des 1Welt-Kreises nach Kigali (Ruanda) eingeladen waren. Die Hauptfrage war, wie man Kindern und Jugendlichen, die durch den einstigen Völkermord im Jahr 1994 aus der Bahn geworfen worden waren, helfen könne. Schnell war klar, daß ein Bildungspatenschaftsprogramm ein wichtiges Hilfsmittel dazu ist.
p2090175Und so begannen wir, das Projekt nach und nach aufzubauen. Zunächst mit Hilfe lokaler Partner. Seit 2013 leitet der pensionierte Sozialpädagoge Dietmar Mauermann vor Ort die Organisation des Programms.
Begonnen hat das Projekt mit der Übernahme einer Patenschaft für zwei gehörlose Schülerinnen durch ein Ehepaar aus Ruhla. Inzwischen sind aus den Mädchen von einst junge Frauen geworden, die im vergangenen Jahr 2016 ihr Studium in Computerwissenschaft abgeschlossen haben. Sie stehen beispielhaft für all die Patenkinder, die im Lauf der Jahre ihre Schul- bzw. Berufs- oder Universitätsausbildung erfolgreich beendet haben.
patenkindertreffenDoch nicht alle Patenkinder haben wir bis zum Ende ihrer Ausbildung fördern können, weil z.B. ihre Eltern mit ihnen weggezogen sind, ohne uns zu informieren. Oder die Kinder wurden von den Eltern aus der Schule genommen. Dennoch konnten diese Jugendlichen in der Zeit, während der sie zur Schule gingen, von der Förderung profitieren und das erworbene Wissen wird ihnen für ihren späteren Lebensweg hoffentlich von Nutzen sein.
Zur Zeit werden 52 Mädchen und Jungen von Paten aus Deutschland, Norwegen, der Schweiz und den USA durch eine Bildungspatenschaft unterstützt. Doch die Liste der Kinder, die auf eine solche Chance warten, ist lang.
guelddinaIm Februar 2017 reiste Pfarrer Reuther mit dem Ehepaar Güldenpfennig nach Ruanda. Frau Güldenpfennig ist Direktorin an der Evangelischen Grundschule in Eisenach und besuchte dort das Patenkind dieser Eisenacher Bildungseinrichtung. Solche Besuche sind wichtig, denn sie vermitteln den Paten einen Einblick in den Alltag der Kinder und ihrer Familien, der sich von unserem Alltag drastisch unterscheidet.
Auf dem Hintergrund solcher Erfahrungen und Erlebnisse können die Paten nach ihrer Rückkehr sehr lebendig und anschaulich Verwandten, Freunden und Bekannten von ihren Eindrücken berichten – und so hoffentlich weitere Förderer gewinnen.
Das Jubiläum gibt Anlaß, dankbar auf eine erfolgreiche zehnjährige Arbeit zurückzuschauen. Doch es gibt keinen Grund auszuruhen. Deshalb blicken wir nach vorn und bitten unsere Leser, unser Projekt zu unterstützen: mit einer Patenschaft oder mit Spenden für den Kompensationsfonds, der alle Sonderausgaben wie z.B. bei Notfällen oder aufwendigen medizinischen Behandlungen von Patenkindern abdeckt, die durch die regulären Patenschaften nicht finanziell aufgefangen werden können.
kfkWir freuen uns, daß sich drei Musiker aus der DR Kongo und Gambia mit ihren Bands bereit erklärt haben, unser Projekt mit einem Benefizkonzert am 29. April 2017, 19.00 Uhr, in der St. Concordia-Kirche in Ruhla zu unterstützen. Ferner wird ein Gitarren- und Schüler-Benefizkonzert am Mittwoch, 21. Juni 2017, um 18 Uhr in der Kirche erklingen. Dazu laden wir schon jetzt herzlich ein.
Wir hoffen, daß wir mit der Hilfe vieler Förderer noch zahlreichen Kindern und Jugendlichen in Ruanda helfen können – auch mit Ihrer!

Kaffee verschönert das Leben

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Sorry, no English version available

robera-lion-logoKaffee gehört zu den schönsten „Nebensachen“ der Welt. Und für viele ist er förmlich ein Lebenselixier. Es lohnt sich also, sich diesem Thema zu widmen.
Und genau das hat Pfarrer Jacobi von der Evangelischen deutschsprachigen Kirchgemeinde in Addis Ababa (Äthiopien) getan.
Kürzlich hatte ich Gelegenheit, bei einem Besuch im Hause Jacobi einen exzellenten Kaffee zu trinken, wie er selten meiner Kaffeetasse entfloß. Und sogar entgegen meiner Gewohnheit verzichtete ich dabei auf die Zugabe von Milch, um den hervorragenden Geschmack nicht zu verderben.

Mr Robera jun.

Mr Robera jun.

Befragt, wo dieser feine Kaffee herkomme, erzählte mir der Pfarrer, daß es in Addis Ababa eine Kaffeerösterei „Robera“ gebe, die das Kaffeegeschäft vom Anbau bis zum Versand selbst in der Hand hat.
Mit dieser Rösterei hat er eine Projektvereinbarung getroffen. Sie haben das Label „Robera Lion“ entwickelt, und verkaufen den Kaffee zugunsten der German Church School.
Doch nicht genug damit, gibt es bei diesem Projekt noch ein kleines „Sahnehäubchen“ obendrauf. Die Vakuumpackung (500 g) steckt in einem Leinensäckchen, das zur Aufbewahrung anderer Dinge weiterverwendet werden kann. Es wird von Frauen hergestellt, die in einer Behindertenwerkstatt arbeiten und mit Näharbeiten ihr tägliches Brot verdienen.robera-kaffeeUnd mehr noch, gibt es gar eine „Luxusausführung“, bei der die Leinensäckchen in einer Werkstatt für Lepra-Kranke bestickt werden.
In jeder Tüte befindet sich noch ein kleiner Infozettel, auf dem das Kaffee-Projekt kurz erklärt wird. Mithin eignet sich dieser Kaffee auch hervorragend als Geschenk.
Somit ist dieses Kaffeeprojekt ein wirklich „faires“ Projekt, das gleich mehreren Parteien nützt: dem Kaffeeproduzenten, den Menschen, die die Verpackung herstellen, der GCS, die den Kaffee mit einem kleinen Aufschlag zu eigenen Gunsten verkauft, denen, die den Kaffee kaufen, denn sie bekommen ein ausgezeichnetes Produkt, und schließlich der Umwelt, denn der Baumwollsack ersetzt eine kleine Plastiktüte.

roestmaschineroberaWir haben zusammen Pfr Jacobis Idee besprochen, diesen Kaffee nach Deutschland zu importieren. Die Abwicklung würde die Fa. Robera übernehmen. Doch dies bedarf des Zuspruchs hiesiger Kunden. Wir wünschen uns, daß sich viele Menschen finden, die dieses „Abenteuer“ unterstützen. Denn zunächst einmal müssen sie sich auf mein Urteil verlassen. Und dann sind auch die Geschmäcker unterschiedlich. Aber seien Sie versichert: Sie werden es nicht bereuen. Und sollte Ihnen der Kaffee wider Erwarten nicht munden, so haben Sie noch den Trost, etwas für die Kinder an der German Church School getan zu haben.

robera-cafeBitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf, wenn Sie sich für den Kaffee interessieren. Siehe Kontaktadresse in Deutschland.

Ich wünsche dem Projekt einen großen Erfolg, denn es hat mich sehr beeindruckt.

Gerhard Reuther

Ab und zu … Äthiopien – Once in a while… Ethiopia

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English below

dsc_7960Seit 1997 reise ich in unregelmäßigen Abständen nach Äthiopien. Dieses Jahr war es nach einer längeren Pause endlich wieder soweit.
Im Januar machte ich mich auf die Reise aus dem kalten Deutschland gen Süden. Höchste Zeit, etwas Sonne und Wärme zu tanken, vor allem aber, meine Freunde zu treffen und – die German Church School in Addis Ababa zu besuchen. Seit meiner ersten Reise unterstütze ich dieses einzigartige Sozialprojekt der Evangelischen deutschsprachigen Gemeinde in Äthiopien. Es besteht nun seit über 40 Jahren und hat in dieser Zeit eine außerordentlich gute Entwicklung in gemeinsamer Verantwortung von äthiopischen und deutschen Partnern genommen. Die Schüler kommen aus den ärmsten Verhältnissen und in besonderer Weise werden hier nicht behinderte und behinderte Kinder gemeinsam unterrichtet.
Jedesmal, wenn ich nach Äthiopien komme, stelle ich fest, was für eine Ausnahmeschule die GCS ist. Und obwohl ich die Schule seit 20 Jahren kenne, bin ich jedesmal wieder von dem Niveau beeindruckt, das seinesgleichen in Äthiopien sucht.
dsc_7981Inzwischen sind ehemalige Schüler, die ich noch von meinen ersten Besuchen kenne, selbst Lehrer und Mitarbeiter an der GCS und können nicht nur ihr Wissen, sondern auch die eigenen Erfahrungen einbringen. Was spricht besser für den Erfolg der Arbeit einer solchen Einrichtung?
Es ist immer wieder eine Freude, das quirlige Leben auf dem Schulhof zu erleben, den Fleiß, den die Schüler an den Tag legen, weil sie wissen, welch eine große Chance ihnen die GCS bietet.
Alle Kinder werden von Bildungspaten finanziell gefördert und bekommen damit alle Möglichkeiten zu einem selbständigen Leben mit auf den Weg. Wer ein Kind an der GCS unterstützen möchte, besuche einfach die Website der German Church School.

English

dsc_8125Since 1997 I travel to Ethiopia once in a while. This year, after a long break, it was time again.
In January I went on a journey from cold Germany to the south. High time to get some sun and warmth, but above all to meet my friends and – the German Church School in Addis Ababa. Since my first trip, I have supported this unique social project of the Evangelical German-speaking community in Ethiopia. It has been in existence for more than 40 years and has taken an exceptionally good development with Ethiopian and German partners. The pupils come from the poorest conditions and in a special way, disabled and disabled children are taught together.
Every time I come to Ethiopia, I find out what an exceptional school the GCS is. And although I know the school for 20 years, I am always impressed by the level of sophistication which offers unequaled opportunities in Ethiopia.
dsc_8147In the meantime, former students, who I know from my first visits, are teachers and staff at the GCS and can contribute not only their knowledge, but also their own experiences. What better could give evidence of the successful work of such a facility?
It is always a pleasure to experience the lively life in the schoolyard, the diligence that the students show up, because they know what a great opportunity the GCS offers them.
All children are funded financially by educational sponsors and thus get all the opportunities for an independent life along the way. If you would like to support a child at the GCS, just visit the website of the German Church School .

[ Translation done by online translator ]