Willkommen – Welcome!

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„Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.“ (Albert Schweitzer)

clemgerDieser Blog informiert über die Aktivitäten des Ökumenischen 1Welt-Kreises im Erbstromtal. Wir freuen uns über Ihr Interesse und hoffen, daß unsere Projekte viele Unterstützer finden.
Mehr Info über den 1Welt-Kreis.


„The only thing of importance, when we depart, will be the traces of love we have left behind.“ (Albert Schweitzer)

nya_husch_kThis blog provides information about the activities of the Ecumenical 1World-Group in Erbstromtal valley (Germany). We are pleased to find your interest and hope to find many supporters for our projects.
Since the language of the blog is german-based you will find some sub-items in the menus in german only. We recommend to simply click on them to find out what is behind. For example: „Ältere Beiträge“ means „earlier or former posts“, „Neuere Beiträge“ means „recent or new posts“. „Wählen“ or „Auswählen“ means „choose“ or „select“. In case of questions do not hesitate to contact us. Thanks for your understanding.
More info about the 1World-Group.

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Konfirmanden 2019 spenden für Ruanda – 2019 Confirmants donate to Rwanda project

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Vor der Konfirmation bedenken wir in Ruhla jedes Jahr, welchen Menschen in Not das Konfirmandendankopfer zugute kommen soll. Dabei achten wir darauf, daß es in ein Projekt fließt, zu dem unsere Kirchgemeinde eine Beziehung hat. Denn damit wird sichergestellt, daß wir auch nachprüfen können, ob und wie die Spenden sinnvoll angewendet werden. Außerdem können die jungen Leute eine etwas persönlichere Beziehung zu den unterstützten Jugendlichen aufbauen, die zum Teil im gleichen Alter sind.
Mit diesem Dankopfer bringen unsere Jugendlichen ihren Dank für die Segnungen in ihrem Leben gegenüber Gott zum Ausdruck. Und sie teilen von dem, was sie haben, mit denen, die Hilfe brauchen; ganz so, wie es Jesus Christus von Christen erwartet.
In diesem Jahr haben die Konfirmanden wieder die Wahl zwischen mehreren Projekten gehabt. Sie haben entschieden, daß ihre Gabe für das Bildungsprojekt in Ruanda bestimmt sein soll. Dafür sind wir sehr dankbar. Gott segne die Konfirmanden und die Jugendlichen in Ruanda, denen damit geholfen wird.

Wir empfehlen auch anderen Konfirmandengruppen, ein solches Dankopfer für unser Ruanda-Projekt zu sammeln.


Before the confirmation, we consider every year in Ruhla which people in need should benefit from the confirmation thanksgiving sacrifice. We make sure that it flows into a project with which our congregation has a relationship. This ensures that we can also check whether and how the donations are being used sensibly. In addition, the young people can build up a more personal relationship with the supported young people, some of whom are of the same age.
With this thanksgiving sacrifice, our young people express their gratitude to God for the blessings in their lives. And they share what they have with those who need help, just as Jesus Christ expects of Christians.
This year the confirmands again had the choice between several projects. They decided that their gift should be for the educational project in Rwanda. We are very grateful for that. God bless the confirmands and the young people in Rwanda who are being helped with it.

We also recommend other confirmation groups to collect such a thanksgiving sacrifice for our Rwanda project.

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25 Jahre Gedenken an Völkermord – 25th anniversary of the Rwanda genocide

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In diesem Jahr gedenkt Ruanda zum 25. Mal des Völkermords von 1994. Damals ist Grauenvolles passiert in einer Intensität, die ihresgleichen sucht: in 100 Tagen wurden ca. 1 Million Menschen ermordet.
Am 7. April begann die jährliche Trauerwoche in Ruanda, innert derer die Menschen ihrer Verwandten und Freunde gedenken – und aller anderen – die in dieser Zeit umgebracht wurden.
Auch einige unserer älteren Patenkinder sind davon direkt betroffen. Sie haben Schreckliches sehen und erleben müssen und wurden dadurch völlig aus der Bahn geworfen.
Dank der Unterstützung ihrer Paten innerhalb unseres Bildungs-Projekts konnten sie einen Weg ins Leben zurück finden.

Aber auch jüngere Kinder als Nachkommen sind durch ihre Familiengeschichte indirekt betroffen!
Deshalb hoffen wir, es werden sich künftig noch viele weitere Menschen von dem Schicksal der Menschen berühren lassen und eine Patenschaft übernehmen, denn noch immer leben Kinder in äußerst ärmlichen Verhältnissen.

Es gibt im Internet eine Fülle von Informationen über das, was damals geschah. Und wer sich ernsthaft mit diesem Thema beschäftigen möchte, wird schnell fündig.
Ein authentisches und beklemmendes Zeugnis der damaligen Geschehnisse gibt das Buch „Handschlag mit dem Teufel“ von Roméo Dallaire. Deshalb empfehle ich es sehr zur Lektüre.
Das sehr erschütternde Buch ist ein überaus eindrückliches Zeugnis darüber was damals geschah, und welche Rolle die UNO in diesem ganzen Prozeß gespielt hat.

Es ist wirklich ein Wunder, was seitdem in Ruanda geschehen ist. Hoffen wir für das Land, daß derartiges endgültig der Vergangenheit angehört.

Zugleich denke ich aber auch an die Menschen, die in heutiger Zeit Opfer von Kriegen und regelrechten Völkermorden werden!
Die Gisozi-Völkermord-Gedenkstätte in Kigali informiert interessanterweise am Ende der Ausstellung über die Völkermorde des 20. Jahrhunderts. Und dies halte ich für sehr wichtig! Denn es zeigt, daß solche Verbrechen weltweit geschehen – und leider immer wieder!
Nach dem Holocaust hat die sogenannte „Weltgemeinschaft“ geschworen, daß eine derartige Vernichtung ganzer Völkerschaften nie wieder geschehen soll. Doch was ist seitdem geschehen und geschieht noch?
So komplex die Ursachen solcher Kriege sein mögen – sie sind Verbrechen!
Und wir dürfen uns damit nicht abfinden, auch wenn der Kampf dagegen mühsam ist oder gar aussichtslos erscheint. Gäbe es ihn nicht, dann wäre unsere Erde längst vernichtet. Deshalb bitte ich jeden das zu tun, was er tun kann um ein gelingendes Zusammenleben aller Menschen zu fördern. Das genügt schon – denn wenn es alle tun, hat es am Ende auch einen großen Effekt.



This year, for the 25th time, Rwanda commemorates the genocide of 1994, when horrific events took place at an unparalleled intensity: about 1 million people were murdered in 100 days.
On 7 April, the annual week of mourning began in Rwanda, during which people remember their relatives and friends – and all others – who were killed during this time.
Some of our older beneficiaries are also directly affected. They had to see and experience terrible things and were completely thrown off track.
Thanks to the support of their sponsors within our educational project they could find a way back to life.

But also younger children as descendants are indirectly affected by their family history!
Therefore we hope that in the future many more people will be touched by the fate of the people and take over a sponsorship, because many children still live in extremely poor conditions.

There is a wealth of information on the Internet about what happened back then. And who would like to concern themselves seriously with this topic, will find information easily.
The book „Shake hands with the devil“ by Roméo Dallaire is an authentic and shocking testimony to the events of that time. Therefore I highly recommend it for reading.
The very shattering book is a very impressive testimony of what happened then and what role the UN played in this whole process.

It is really a miracle what has happened in Rwanda since then. Let us hope for the country that such things will finally be a thing of the past.

At the same time, however, I am thinking of the people who today are victims of war and genocide!
Interestingly enough, the Gisozi Genocide Memorial in Kigali provides information about the genocides of the 20th century at the end of the exhibition. And I think this is very important! Because it shows that such crimes happen worldwide – and unfortunately again and again!
After the Holocaust, the so-called „world community“ swore that such a destruction of entire peoples would never happen again. But what has happened since then and is still happening?
As complex as the causes of such wars may be – they are crimes!
And we must not resign ourselves to it, even if the fight against it is laborious or even seems hopeless. If it did not exist, then our earth would have been destroyed long ago. That is why I ask everyone to do what they can to promote a successful coexistence of all people. That is enough – because if everyone does it, it will have a great effect in the end.

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Studio Projekt will Talente fördern – Studio project wants to promote talents

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„Ruanda ist gesegnet mit einer Fülle von talentierten Jugendlichen, die, wenn sie die Möglichkeit dazu haben, durch ihre Kunstfertigkeit aufblühen würden. … Leider gibt es keine organisierte, systematische Struktur, um junge potenzielle Künstler zu fördern. … Die beiden größten Hindernisse für die Talentförderung und die Öffentlichkeitswirkung eines Produkts sind der fehlende Zugang zu professionellen und technisch ausgestatteten Aufnahmestudios und natürlich die immer noch fehlenden finanziellen Mittel. … Die Hoffnungen und Träume des Künstlers sterben tragisch in stiller Enttäuschung, ohne jemals genährt, geschweige denn bemerkt worden zu sein.“ (Ras Erigz, Reggae Musician)

Unter den Jugendlichen, die durch unser Bildungspatenschaftsprogramm gefördert werden, sind etliche, die ein künstlerisches Talent besitzen und ihre Begabung zum Beruf machen möchten um damit ihren Lebensunterhalt für sich und ihre Familien zu verdienen.
Wurde die erste Hürde einer adäquaten künstlerischen Ausbildung genommen, stehen die jungen Menschen vor dem nächsten großen Problem. Um Engagements zu erhalten müssen sie sich zunächst bekannt machen. Dazu dienen u.a. Ton- und/oder Videoaufnahmen, die sie in den Medien anbieten können. Die Produktion solcher Aufnahmen ist teuer und die Jugendlichen, die unser Projekt fördert, können sich das nicht leisten.

Der Ruandische Musiker Ras Erigz kennt das Problem aus eigener Erfahrung und hat deshalb den Entschluß gefaßt, selbst ein Studio zu eröffnen. Es soll jungen Menschen aus sehr armen Verhältnissen die Möglichkeit geben, zu günstigen Preisen qualitätsvolle Aufnahmen machen zu können. Davon werden u.a. auch Jungs und Mädchen profitieren, die von unserem Bildungsprojekt gefördert werden. Detaillierte Informationen zu dem Projekt können Sie hier herunterladen.

Der Ökumenische 1Welt-Kreis begrüßt dieses Vorhaben und möchte die Errichtung des Studios fördern, kann aber den erforderlichen Betrag für die Ausstattung des Studios in Höhe von ca 6300 Euro nur mit Hilfe von Spenden aufbringen.

Bitte helfen Sie mit, damit das Studio Wirklichkeit wird!

Ihre Spende versehen Sie bitte mit dem Verwendungszweck „PatRuanda art“

Seit einiger Zeit arbeitet der Ökumenische 1Welt-Kreis erfolgreich mit Ras Erigz zusammen. Im Februar 2018 haben sie die Initiative „Künstler für Kinder“ in Kigali ins Leben gerufen, die auf der Idee des Leiters des 1Welt-Kreises, Pfarrer Reuther, beruht. Sie lädt Künstler ein, sich der Initiative anzuschließen, die um mehr Aufmerksamkeit für das Projekt und Spenden zugunsten der Projektarbeit wirbt.


„Rwanda is blessed with an abundance of talented youth who, when given an opportunity, would blossom through their artistry. … Unfortunately, there is no organized, systematic structure to kick-start young potential artists. … The two greatest hinderances for talent emergence and bringing a product into the public eye are, no accessiblity to professional and technically equipped recording studios and, of course, the ever present lack of financial resources. … The artist’s hopes and dreams die tragically in quiet disappointment, without ever having been nurtured, let alone noticed.“ (Ras Erigz, Reggae musician)

Among the young people who are supported by our educational sponsorship program are many who possess artistic talent and would like to make their talents their profession in order to earn a living for themselves and their families.
Once the first hurdle of an adequate artistic education has been cleared, the young people face the next big problem. In order to receive engagements, they first have to make themselves known. For this purpose, sound and/or video recordings are used, which they can offer in the media. The production of such recordings is expensive and the young people who support our project cannot afford it.

The Rwandan musician Ras Erigz knows the problem from his own experience and has therefore decided to open his own studio. It should give young people from very poor backgrounds the opportunity to make quality recordings at reasonable prices. Boys and girls who are supported by our educational project will also benefit from this. You can download detailed information about the project here.

The Ecumenical 1World-Circle welcomes this project and would like to support the establishment of the studio, but can only raise the necessary amount of about 6300 Euro for the equipment of the studio with the help of donations.

Please help us to make the studio a reality!

Please label your donation with the intended purpose „PatRuanda art“.

For some time now, the Ecumenical 1World Circle has been working successfully with Ras Erigz. In February 2018 they started the initiative „Künsterler für Kinder“ (Artists for Kids) in Kigali, which is based on the idea of the leader of the 1World-Circle, Pastor Reuther. It invites artists to join the initiative, which seeks more attention for the project and donations in favor of the project work.

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Presseecho: Gefühlswelten mit Sprechgesang – Rap-Concert in the News

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Das Auftaktkonzert unserer Reihe „Kultur im Winkel“ diente zugleich unserem Bildungsprojekt in Ruanda. Was die Presse darüber schrieb, können Sie hier lesen.
Sollte der Link nicht funktionieren, halten wir für Sie den Artikel zum Download bereit.
Ein großes Dankeschön an Cannachris, sAAbuZZa und Bertram David!

Wir laden Künstler jeden Genres ein, sich unserer Initiative „Künstler für Kinder“ anzuschließen!

In Ruanda leben viele junge Menschen mit verborgenen künstlerischen Talenten, die auf Grund Ihrer Lebenssituation keine Möglichkeit haben ihre Fähigkeiten zu entwickeln.

Helfen wir ihnen dabei!

Unser 1Welt-Kreis hat schon damit begonnen: wir fördern einen jungen Mann aus unserem Bildungspatenschaftsprogramm.


The opening concert of our series „Kultur im Winkel“ (Culture in the Angle) also served our educational project in Rwanda. It was a charity concert. Do you understand some German? So you can read a press release (German only, alas).
Should the link not work, you can download here.

A big thank you to Cannachris, sAAbuZZa and Bertram David!

We invite artists of all genres to join our initiative „Künstler für Kinder“ (Artists for Kids)!

In Rwanda many young people live with hidden artistic talents who have no possibility to develop their abilities due to their life situation.

Let’s help them!

Our 1World_Circle has already started: we support a young man of our educational sponsorship program.

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Benefiz-Konzert mit Rap – Charity concert with rap

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Auftakt-Konzert von „Kultur im Winkel“ mit Rap – und zugunsten junger musikalischer Talente in Ruanda

Die Reihe „Kultur im Winkel“ bzw. „Konzert im Winkel“ wurde im Jahr 2004 von Pfarrer Gerhard Reuther ins Leben gerufen und feiert in diesem Jahr ihr 15jähriges Bestehen.
Das erste Konzert im Jubiläumsjahr fand am 8. März statt und war in mehrfacher Hinsicht ein ganz besonderes Erlebnis:

1. Mit dem Rapper Cannachris (Ruhla) erklang erstmalig Musik eines Genres in der Kirche, das man bis dato noch nicht in ihren Mauern gehört hatte. Begleitet von dem Rapper sAAbuZZa (Erfurt) und dem Schlagzeuger Bertram David (Eisenach), sowie dessen Sohn an der Technik, bot Cannachris ein Programm dar, das wohl die meisten Zuhörer so nicht erwartet hatten. Keine Spur von „dirty rap“, dafür aber sehr persönliche Texte, die sein eigenes und das gesellschaftliche Leben widerspiegeln. Doch keineswegs „brav“, sondern frisch und locker zelebriert, nahmen die drei Musiker die Zuhörer mit in ihre Musik hinein und ernteten dafür begeisterten Applaus bei Klein und Groß.

2. Das erste Konzert der Reihe „Kultur im Winkel“ erklang im Mai 2004. Seitdem haben in 15 Jahren über 18.100 Besucher aus dem In- und Ausland rund 200 kulturelle Veranstaltungen verschiedener Art mit Künstlern von 4 Kontinenten erleben dürfen. Das war für Pfarrer Reuther Anlaß genug, den treuen Besuchern ebenso zu danken wie den Künstlern und den Sponsoren. Das gegenseitige Interesse und das gute Zusammenwirken haben die Reihe zum Erfolg geführt und ihr weit über die Grenzen der Stadt hinaus zur Bekanntheit verholfen.

3. Im Februar 2018 hatte Pfarrer Reuther bei einer Ruanda-Reise mit dem ruandischen Musiker Ras Erigz die Initiative „Künstler für Kinder“ ins Leben gerufen. Nachdem Cannachris von dem Projekt erfuhr, schloß er sich ihr ohne zu zögern an. Und er fand auch gleich konkrete Möglichkeiten zur praktischen Unterstützung. Im Oktober 2018 veröffentlichte er seine CD „Große Gefühle“ und kündigte an, die Hälfte des Verkaufserlöses für das Bildungspatenschaftsprojekt des „Ökumenischen 1Welt-Kreises im Erbstromtal“ in Ruanda zu spenden.
Und das Konzert deklarierte er kurzerhand zum Benefizkonzert zugunsten der Patenkinder dieses Projekts. Es war naheliegend, die Spenden für die musikalische Ausbildung von jungen Leuten zu bestimmen, die einen künstlerischen Beruf ergreifen wollen. Ferner soll die Einrichtung eines Studios co-finanziert werden, das talentierten Jugendlichen mit begrenzten finanziellen Mitteln die Möglichkeit bieten wird, Audio- oder Video-Aufnahmen zu produzieren.

Die Zuhörer hatten an diesem Abend die Möglichkeit, sich über dieses Bildungsprojekt zu informieren – und natürlich auch die Musik mit nach Hause zu nehmen, denn sowohl die CD von Cannachris als auch die Reggae-CD „KORA“, die Ras Erigz im Dezember 2018 in Kigali veröffentlicht hatte, konnten gegen eine Spende mitgenommen werden.
Der 1Welt-Kreis wünscht sich fernerhin die Unterstützung des Projekts durch Privatpersonen wie auch Künstler und Institutionen, denn der Bedarf an Förderung benachteiligter Jugendlicher in Ruanda ist groß.

Und natürlich ist es der Reihe „Kultur im Winkel“ zu wünschen, daß sie noch lange bestehen wird, um den Menschen der Stadt wie auch den Besuchern von außerhalb ein qualitätsvolles und vielfältiges Spektrum an Veranstaltungen bieten zu können.



Kick-off concert of „Kultur im Winkel“ starts with rap – and for the benefit of young musical talents in Rwanda

The series „Kultur im Winkel“ (Culture in the Angle) and „Konzert im Winkel“ (Concert in the Angle) was founded in 2004 by Pastor Gerhard Reuther and celebrates its 15th anniversary this year.
The first concert in the anniversary year took place on 8 March and was a very special experience in many respects:

With the rapper Cannachris (Ruhla) music of a genre was heard in the church for the first time that had not yet been heard within its walls. Accompanied by the rapper sAAbuZZa (Erfurt) and the percussionist Bertram David (Eisenach), Cannachris offered a program that most listeners had probably not expected. Not a trace of „dirty rap“, but very personal lyrics reflecting his own and social life. But by no means „well-behaved“, but freshly and loosely celebrated, the three musicians took the listeners into their music and earned enthusiastic applause from young and old.

The first concert of the series „Kultur im Winkel“ sounded in May 2004. Since then, more than 18,100 visitors from Germany and abroad have experienced about 200 different cultural events with artists from 4 continents in 15 years. This was reason enough for Pastor Reuther to thank the faithful visitors as well as the artists and sponsors. The mutual interest and the good cooperation led the series to success and made it well known far beyond the borders of the city.

In February 2018, during a trip to Rwanda with the Rwandan musician Ras Erigz, Pastor Reuther launched the initiative „Künstler für Kinder“ (Artists for Kids). After Cannachris heard about the project, he joined her without hesitation. And he immediately found concrete possibilities for practical support. In October 2018 he published his CD „Große Gefühle“ (Marvelous Sensations) and announced that he would donate half of the sales proceeds to the educational sponsorship project of the „Ecumenical 1World Circle in the Erbstrom Valley “ in Rwanda.
And he declared the concert a charity concert for the benefit of the sponsored children of this project. It was only natural to determine the donations for the musical education of young people who wanted to take up an artistic profession. Furthermore, the establishment of a studio is to be co-financed, which will offer talented young people with limited financial means the opportunity to produce audio or video recordings.

The audience had the opportunity to inform themselves about this educational project that evening – and of course to take the music home with them, because both the Cannachris CD and the Reggae CD „KORA“, which Ras Erigz had released in Kigali in December 2018, could be taken for a donation.
The 1World-Circle would also like to see the project supported by private individuals as well as artists and institutions, because there is a great need for support for disadvantaged young people in Rwanda.

And of course it is to be wished that the series „Kultur im Winkel“ will continue to exist for a long time to be able to offer the people of the city as well as the visitors from outside a high-quality and varied spectrum of events.

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