Willkommen – Welcome!

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„Bildung ist der Zugang zu Freiheit, Demokratie und Entwicklung.“
(Nelson Mandela)

Cimg0143Dieser Blog informiert über die Aktivitäten des Ökumenischen 1Welt-Kreises im Erbstromtal. Wir freuen uns über Ihr Interesse und hoffen, daß unsere Projekte viele Unterstützer finden.
Mehr Info über den 1Welt-Kreis.

 

„Education is the doorway to freedom, democracy and development.“
(Nelson Mandela)

Playing children at Filippo Smaldone School in Kigali This blog provides information about the activities of the Ecumenical 1World-Group in Erbstromtal valley (Germany). We are pleased to find your interest and hope to find many supporters for our projects.
Since the language of the blog is german-based you will find some sub-items in the menus in german only. We recommend to simply click on them to find out what is behind. For example: „Ältere Beiträge“ means „earlier or former posts“, „Neuere Beiträge“ means „recent or new posts“. „Wählen“ or „Auswählen“ means „choose“ or „select“. In case of questions do not hesitate to contact us. Thanks for your understanding.
More info about the 1World-Group.

Kamerun (Cameroon) – Ukraine update

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English below

exclamWir freuen uns, daß auf unsere Bitte um Spenden für den Hilfstransport mit medizinischen Geräten in die Ukraine hin recht spontan schon einige Spenden eingegangen sind. Gebraucht werden insgesamt 5000 Euro
Dagegen hat unser Aufruf um Spenden für das Ersatzauto von Pastor Isaac in Kamerun, der am Jahreswechsel 2015/16 auf der Rückfahrt von einer Trauung einen Unfall hatte, nicht genügend Echo gefunden. Er ist dringend auf ein Fahrzeug angewiesen, um seine Arbeit adäquat tun zu können. Es werden insgesamt ca 6000 Euro gebraucht.
Für beide Projekte bitten wir nochmals herzlich um Ihre Unterstützung! Sie wird dringend benötigt.

Bitte geben Sie den entsprechenden Verwendungszweck an:
Ukraine: Spende 1WK Ukraine
Cameroon: Spende 1WK Kamerun

English

We are glad to announce that we received some donations for the transport of medical devices to the Ukraine immediately after we asked for. (Financial requirement in total: 5000 Euro)
On the other side we are still looking for donations for the car for Pastor Isaac in Cameroon, who had an accident on New Years Eve 2015/16 when he returned from a wedding ceremony he had to hold. He urgently needs a car to do his work properly. (Financial requirement in total: 6000 Euro)
Therefore, we ask for your donation which is of high need!

Please, indicate the purpose of use of your donation properly:
Ukraine: donation 1WK Ukraine
Cameroon: donation 1WK Kamerun

Aktionsbündnis „Zukunft für Donbass“ bittet um Spenden für Hilfstransport

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Städtisches Krankenhaus in Pervomaisk

Städtisches Krankenhaus in Pervomaisk – Juli 2016


Das Aktionsbündnis „Zukunft für Donbass“/Thüringen, zu dem auch unser Ökumenischer 1Welt-Kreis gehört, stellt regelmäßig Transporte von medizinischen Geräten zusammen, die in der kriegsgebeutelten Ukraine dringend benötigt werden.
Der nächste Transport soll im Oktober erfolgen und wird 5000 Euro kosten. Neben Fördermitteln werden auch viele private Spenden benötigt.
Details über das Projekt entnehmen Sie bitte der Website des Projekts.

Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung!

Spenden können auch auf das Konto der Ev. Kirchgemeinde Ruhla mit dem Verwendungszweck „1Welt Ukraine“ überwiesen werden.

Ich sollte öfter schreiben …

Ja, ich sollte mal wieder ein paar Zeilen in diesen Blog schreiben. Ich sollte sowieso regelmäßig meine Beiträge liefern. Schließlich müssen wir Menschen für unser Projekt interessieren und Pateneltern als Sponsoren gewinnen. Nur manchmal fällt mir nichts ein oder ich bin so mit den alltäglichen Aufgaben beschäftigt, dass mir die Zeit und oft die Energie fehlen. Wobei wir, Susan und ich, relativ viel Zeit benötigen, für unser tägliches Leben zu sorgen und uns selbst zu versorgen. Einkäufe von Brot, Gemüse und Obst, gelegentlich Fleisch und Fisch und alle Dinge des täglichen Bedarfs müssen geplant werden, da wir nicht alles an einem Platz finden. Brauchen wir Brot, Grünzeug und Käse, müssen wir schon drei verschiedene Einkaufsorte aufsuchen – Supermarkt wegen Brot, die Markthalle und Laden für allgemeine Lebensmittel.

Und die Aufgaben im Zusammenhang mit dem Projekt Bildungspatenschaften erfordern einiges an organisatorischer und schlicht buchhalterischer Arbeit, als auch die Besuche, Treffen und Absprachen mit den Schülern, Studenten und Angehörigen. Die Wege zueinander nehmen immer viel Zeit in Anspruch. In Kigali sind es dichter Verkehr und Staus, außerhalb die Entfernungen und langwierigen Verbindungen über die Hauptverbindungsstraßen.

Ich schreibe immer wieder von unserem Alltagsleben hier, damit sich die Leser in Deutschland und vor allem unsere Pateneltern und Fördere realistischer vorstellen können, wie der Alltag für uns und für die Ruander selbst verläuft und welche Schwierigkeiten und Unwägbarkeiten jeden Tag zu bewältigen sind. Ich hoffe auch Verstehen zu vermitteln und Verständnis zu erreichen, damit keine unrealistischen Erwartungen geweckt werden an die Möglichkeiten der Verwirklichung des Projektes für Bildungspatenschaften.

Immer wieder Mal regen mich Fragen oder Statements von Pateneltern an, etwas zu unseren Kindern und Studenten zu erklären.

Für alle vor 1994 und bis 1998 geborenen Menschen in Ruanda sind die Erinnerungen an den Genozid und die unmittelbaren Auswirkungen in den Jahren danach noch wirksam und in der Regel nicht verarbeitet. Das heißt sie waren alt genug die Grausamkeiten zu erleben, sie waren anwesend als ihre Eltern, Großeltern und Angehörigen ermordet wurden oder sie haben als Kleinkinder und Babys zwar überlebt, sind aber in den ersten Jahren in einer Umgebung aufgewachsen mit nicht mehr existierenden Familienbindungen und einer total zerstörten Infrastruktur. Diese Traumata sitzen tief. Sie werden individuell kompensiert durch aufbauenden Fleiß, außergewöhnliche Motivation zu Lernen und die persönlichen Lebensumstände zu verbessern. Vier unserer Studenten sind 1986/87 geboren, 17 sind zwischen 1990 und 1998 geboren. Die anderen Kinder und Jugendlichen sind schon unter besseren und sich ständig verbesserten Umgebungsbedingungen aufgewachsen, sind aber alle innerhalb ihrer Familien in der nächsten Generation vom Genozid betroffen und als Kinder oft die einzig Überlebenden. Sie haben zum Teil keine Großeltern oder sonstigen Verwandten wie Onkel, Tanten, Nichten, Neffen, Cousins und Cousinen. Da in Ruanda die erweiterte Familie, das Überleben sichert, gehören diese Kinder auch zu den Ärmsten und denen, die absolut keine Chance hatten ihre Traumata aufzuarbeiten. Die jetzt Dreißigjährigen schweigen über diesen Teil ihrer Kindheit, haben aber eine gewisse Resilienz entwickelt und leben und lernen damit, schließen ihre Ausbildung letztendlich ab. Die etwa Zwanzigjährigen haben das Erlebte als Normalität ertragen. Sie sind in die neue Zeit hineingewachsen und nie hat jemand mit ihnen die frühe Kindheit aufgearbeitet und noch weniger das selbstverständliche Leben mit manchmal nur einer Angehörigen oder einer ehemaligen Nachbarin der ausgelöschten Familie als fürsorgende Person. Manche Väter unserer Kinder sind als Massenmörder verurteilt und werden lebenslang im Gefängnis bleiben. Einige Mütter haben ihren Kindern erzählt, der Vater sei tot, da sie vor Scham und Hilflosigkeit die Kinder vor der Realität bewahren wollen. Sie sind auffällig gehemmt im Umgang mit Fremden. Diese jungen Leute sind jetzt in dem Alter ihre Secondary Ausbildung abzuschließen. Sie sind relativ schlecht in Allgemeinwissen und Sprachen ausgebildet. In ihre Schulzeit fiel die Umstellung von Französisch auf Englisch als Schulsprache. So sprechen sie weder richtig Französisch noch Englisch. Sie haben in den letzten Jahren ihrer Ausbildung von den verbesserten Curricula in den technischen Fächern profitiert und besitzen ein recht gutes fachspezifisches Wissen und entsprechende Fertigkeiten, aber sonst wissen sie nichts.

Es ist ein einfaches in Europa von den Studenten und Kindern, die wir unterstützen, die als die Ärmsten immer schon vielfach benachteiligt sind, zu erwarten, dass sie verstehen, wie sie überhaupt in den Genuss der finanziellen Unterstützung kommen. Aber Ruanda ist von Deutschland genauso weit entfernt wie Deutschland von Ruanda. Der Unterschied ist, wir haben die Möglichkeiten und Mittel uns kundig zu machen über die Verhältnisse und Entwicklungen in Ruanda. Ein jeder kann sich auch in das Flugzeug setzen und sich persönlich ein Bild von dem Land, den Leuten und vor allem seinem Patenkind und dessen Lebensverhältnissen machen. Ein Schüler in Ruanda lernt noch nicht einmal sein eigenes Land und die Nachbarländer richtig kennen. Von Deutschland und Europa weiß ein Patenkind praktisch nichts. Ich wünsche mir, dass Pateneltern es auch als ihre Bringschuld verstehen, sich ihrem Patenkind bekannt zu machen und ihm so viel Informationen wie möglich zu ihnen persönlich und ihren Lebensumständen zukommen zu lassen. Dies wird nicht nur sehr hilfreich sein einen persönlichen Kontakt zwischen Pateneltern und Patenkindern zu entwickeln, ich halte es auch für eine notwendige Voraussetzung für eine persönliche Kontaktaufnahme, dass die Pateneltern in Vorleistung treten. Wir sind in der stärkeren Position und sollten dem Schwächeren hilfreich unsere Hand geben.

Ich werde in den nächsten Wochen versuchen zu den Realitäten in Ruanda, die unser Patenschaftsprojekt berühren, beeinflussen und nachhaltig gestalte, noch einiges zu schreiben. Ich habe mittlerweile hinreichend Erfahrung vor Ort, um darstellen zu können, was mit diesem Projekt und der Struktur der Unterstützung zur Ausbildung von armen und benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Ruanda wirklich geleistet werden kann – und vor allem, was nicht.

Denn je mehr beide Gruppen voneinander persönlich und von den Lebenswirklichkeiten in Deutschland und Ruanda wissen, umso stärker und stabiler wird dieses Projekt sich entwickeln können.

Und nun zum Alltag des Lebens in Ruanda und in meinem Wohnplatz der Rinderfarm:

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Warten auf den Regen

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Es ist heiß. Wir haben immer noch trockene Saison und nun ist es seit ein paar Wochen richtig trocken. Die Akazien treiben noch mit ganz zart büscheligen Blättchen aus, die Bananenstauden, die Mangobäume und die Avocadobäume und die großen Schattenbäume sind noch belaubt und bilden grüne Flecken wenn ich von meinem Platz über das hügelige Land schaue. Die Felder, Wiesen und Grasanpflanzungen für Rinderfutter sind braun vertrocknet.

Wir hoffen auf den baldigen Beginn der Regenzeit. Der Staub der trockenen Erde wird durch jeden Windhauch aufgewirbelt und noch heftiger durch die Autos und anderen Fahrzeuge, die dichte Staubfahnen hinter sich her ziehen, die alles ringsum einhüllen. Nicht nur die Wiesen und Felder sind schon seit Wochen braun und ausgetrocknet, auch die Blätter der Bäume und Büsche sind von der rotbraunen Staubschicht bedeckt.

Vorige Woche hat es zum ersten Mal seit vielen Wochen am Abend richtig heftig geregnet. Schon den Tag zuvor fielen ein paar Tropfen Wasser vom Himmel und ein paar Tage zuvor dröppelte es ein paar Minuten. Dieses Mal war es ein kurzer heftiger Regenguss und ein Gewitter zog über unseren Ort.

Nun hat der Regen die erste Staubschicht abgespült. Ich hoffe, der regelmäßige Regen der Regenzeit stellt sich bald ein und das Land wird grün, die Blätter der Bäume sprießen, die Blumen erstrahlen in Farbenpracht und die Luft wird klar und sauber. Was stören dabei ein paar Wasserlöcher auf den Wegen und das von Matsch gezeichnete Auto. Wasser vom Himmel ist ein Segen.

Ich weiß es außerordentlich zu schätzen, dass ich seit unserem Umzug auf die Farm ständig fließend Wasser habe. Immer, wenn ich dusche, das Geschirr reinige und die Wäsche waschen lasse und vor allem beim Kochen, denke ich daran, dass ich mich mehr als zwei Monate mit 5 Liter Wasser zur Körperreinigung habe beschränken müssen und zum Kochen und Reinigen des Geschirrs habe ich literweise abgemessen. Wie oft haben wir auf dem Trockenen gesessen und unseren Wassermann antelefoniert, um zwei Kanister Wasser geliefert zu bekommen.

Auf der Farm wird das Wasser sobald es fließt, in Vorratscontainern gespeichert. Wir haben einen Tank von 1 m³ und die Rinder 3 m³. Normal ist, dass der Wasserversorger an mindestens zwei Tagen in der Woche liefert. Damit reichen wir, aber es ist auch zweimal vorgekommen, dass eine Lieferung zu spät kam oder wir zu viel Wasser aus dem Vorrat verbraucht hatten. Für jeweils einen Tag haben wir uns das Wasser von den Kühen geliehen.

An den letzten drei Tagen sind nachmittags schon dicke Wolken aufgezogen und gestern stand im Osten eine graue Wolkenwand. Der Regen kündigt sich an. Die Rinder brauchen dringend frisches Grünfutter, nachdem sie jetzt wochenlang das trockenen Gras und kleingehackte Bananenstämme gekaut haben.

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Und heute, da ich den Text beende, hat es am späten Nachmittag den ersten richtigen Regenguss gegeben. Die Regenzeit hat begonnen – was eine Freude.

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Spontane Idee von drei Mädchen – A spontanuous idea of three girls

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English below

flohm1In einem Vorort von Erfurt findet jedes Jahr ein Sommerfest statt. In diesem Dorf wohnen Paten, die Patenkinder in Ruanda unterstützen.
Während des Sommerfestes veranstalteten die Tochter der Pateneltern und zwei ihrer Freundinnen einen kleinen Kinderflohmarkt. Durch die persönliche Beziehung zu dem Bildungsprojekt in Ruanda beschlossen die drei Mädchen, einen Teil des Erlöses aus dem Flohmarkt für das Ruanda-Projekt zu spenden. Außerdem legten sie Projekt-Flyer aus und baten zusätzlich um Spenden. Auf diese Weise kamen 100 Euro zusammen.
Wir sind sehr dankbar und freuen uns über diese Aktion der Mädchen, weil sie zeigt, wie Kinder bereits ein Gespür für praktische Nächstenliebe entwickeln, wenn sie von Eltern und/oder anderen verantwortungsbewußt lebenden Erwachsenen an das Thema herangeführt werden.

English

flohm2Every year in a suburb of Erfurt a summer fete takes place. In that village live foster parents who sponsor children in Rwanda.
During the summer fete the daughter of these foster parents and two of her friends arranged a little childrens flea market. Because of the personal relation with the educational project in Rwanda the three girls decided to donate a part of the proceeds of the flea market to the project. Moreover, they displayed project-flyers and asked for donations. Finally, they collected 100 Euro for the project.
We are very grateful for that initiative of the girls because it shows that even children develop a sense of practical charity and empathy if they are sensitively introduced to the topic by their parents and/or other responsibly living adults.

Testimony of a beneficiary of the Educational Sponsorship Program of the Ecumenical 1World-Group in Rwanda

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FOREWORD

First and foremost, I would like to convey my special regards to all of you who have rekindled my career through the sponsorship program. I salute you in the name of almighty GOD!
My name is Joseph (name changed), one of the students who was sponsored through the sponsorship program. I had not had any idea about my brighter future because of difficulties I used to meet which were remarkably stampedes that could not allow me to continue my education.

Having raised in a vulnerable family associated with difficulties in living standards, that caused me to feel isolated and worthless and that nobody loves me and it developed a merciless spirit in me so that I could not get a good understanding with others or feel like helping others.

Meeting of foster children in Kigali in 2009

Meeting of foster children in Kigali in 2009

But everything turned up and relieved after being knocked on by the sponsorship program where I became like a new born again person who could be able of determining the career and my heart rejoiced to the extent of feeling the spirit of mutual collaboration and partnership with all of my fellows. I have a great ambition of reflecting this helpful spirit to entire society.
I really appreciate everyone who unceasingly committed to assisting me in every single step I take. Your untiring efforts and emphasis are heartedly appreciated because you made me someone special; someone who can dream big; someone who can stand still and determine the destiny.
I can neither mention nor count over all changes that have been made due to the introduction of sponsorship program but an overview about the situation before, during and after being linked to sponsorship program has been formulated.
May this sponsorship program enlarge and widespread!

MY LIVING AND EDUCATIONAL SITUATION BEFORE I CAME INTO SPONSORSHIP PROGRAM
Before I came into sponsorship program, my living situation was not good of course as I grew up in a poor family. I was always worried about what the next day would bring because I had no hope for the future.
I remember when I was almost going to miss the chance to go into the secondary school. When I passed the primary national examination that allows students from primary school to go in the secondary school, my family was so broke. And so there was no option other than staying at home as if nothing had happened. I was extremely shocked so that I could not even sleep at night thinking of how I was going to quit my education.
Then later on, by the grace of God, I do not know where my family got money from; eventually, they bought for me some of the required scholastic materials as they could not afford all the required materials, and hardly gave me school fees and then sent me to school even if I was two weeks late.
My secondary school was situated in southern province. I went there without any pocket money, without even the money for the ticket that would take me back home at the end of the first trimester. That’s how I started secondary school studies. At this time it was not easy. So the beginning of the first trimester of first year up to the last trimester of third year of ordinal level of secondary school, was always a hard time for me because I was always worried and wondering where and how to find school fees and other scholastic materials.
But no matter how hard the situation was, I managed to pass the national examination that was the bridge I had to cross from the ordinal level to the advanced level studies where I was sent to a good technical school, where I started the 4th year of secondary school in the option of public works. At this time I was going to need much money for school fees and more school requirements.

MY LIVING AND EDUCATIONAL SITUATION AFTER COMING INTO SPONSORSHIP PROGRAM

I came into sponsorship program in 2008 when I was going to start the 4th year of secondary school. From this time my whole life changed and became so good since I knew that the school fees was not going to be a problem anymore. For every start of the trimester I was given the money for both school fees and scholastic materials from the first trimester of the 4th year up to the last trimester of the 6th year of secondary school and whenever I met an unforeseen difficult problem to handle, I could call and ask for help.
The sponsorship program played a vital role in my daily life on behalf of my family since when they could know and solve all the problems I met during my educational life. I really appreciate their advice and commitment towards my brighter future that geared me to emphasize on my academics and determine my career which resulted into successful pass of senior six programs and I was admitted to join university programs through national scholarship program.
At this time I was so happy because I knew that I was going to study in university with a monthly living allowance and this time I thought that the sponsorship program was going to quit supporting me, but they kept on helping me till the end of my university studies because they knew how the given living allowance was not enough to meet all the needs of a university student. And so with the support from sponsorship program I could pay for accommodation, food and all of my basic needs.
Apart from paying school fees for a student like me, a staff member of the sponsorship program used to visit me regularly both at school and at home to make sure that everything was always okay with me. So the sponsorship program has always been with me during my educational life since the day I joined it.
Since the day I came into the program, I quit worrying about school fees, and this helped me to get down to my studies. So the sponsorship program has been so helpful to me personally and to my family because it brought back the lost hope to me and I started to believe that it is possible to have a brighter future.

WHAT WOULD HAVE HAPPENED IF I HAD NOT HAD THE CHANCE TO BENEFIT FROM THE SPONSORSHIP PROGRAM?

I cannot tell exactly what would have happened if I had not had the chance to benefit from the sponsorship program but it is obvious to insist that it would not be good at all. May be I would have dropped out of school or I should have kept on studying but in very bad conditions that would have resulted in failing from school that would finally result in leaving the school for good.

POSSIBILITIES I HAVE NOW SINCE I COULD MAKE A SCHOOL EDUCATION AND STUDY THANKS TO THE HELP OF MY FOSTER MOTHER

The support I have been given by sponsorship program changed my whole life and made me who I am today. Now I’m a younger engineer, I completed my academic courses and graduated from university in 2015 in the faculty of engineering, department of Civil, Environmental and Geomatic Engineering and this gives me the hope of getting a good job in the coming days since I can apply for different job positions related to my professional field. Meanwhile, I’m working as a technician as it is not easy to get a good job right after graduation. This per now occupation has facilitated me to rely on myself rather than mooching off my family.
I have no hesitation to air out my advocacy on other vulnerable children to be approached and get the same opportunity. I reassure the sponsors that their support is meaningful and contribute much to the needy and I encourage them to keep that sponsoring spirit. In this regard, I would like to thank firstly, the founder of the sponsorship program Pastor Gerhard and all members of this program and my special thanks go to my foster mother who appeared to me like an angel sent from heaven to change my life, because all I was given through the sponsorship program was from her. I can proudly say that she is the one who made me who I am today.
I would like to thank again Pastor Gerhard for being an intermediate between me and my foster mother.
I cannot wind up giving thanks without conveying my appreciation to the manager of this sponsorship program, Mr. Dietmar.

July 2016

The name of the author was changed to protect his privacy. The manager of the program and the leader of 1World-Group are in contact with him continuously.

Pastor Gerhard Reuther, Ruhla (Germany)