Willkommen – Welcome!

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„Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.“ (Albert Schweitzer)

Dieser Blog informiert über die Aktivitäten des Ökumenischen 1Welt-Kreises im Erbstromtal. Wir freuen uns über Ihr Interesse und hoffen, daß unsere Projekte viele Unterstützer finden.
Mehr Info über den 1Welt-Kreis.

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„The only thing of importance, when we depart, will be the traces of love we have left behind.“ (Albert Schweitzer)

This blog provides information about the activities of the Ecumenical 1World-Group in Erbstromtal valley (Germany). We are pleased to find your interest and hope to find many supporters for our projects.
Since the language of the blog is german-based you will find some sub-items in the menus in german only. We recommend to simply click on them to find out what is behind. For example: „Ältere Beiträge“ means „earlier or former posts“, „Neuere Beiträge“ means „recent or new posts“. „Wählen“ or „Auswählen“ means „choose“ or „select“. In case of questions do not hesitate to contact us. Thanks for your understanding.
More info about the 1World-Group.

Jackson Popstar – Stimm ab! – Jackson for Popstar – Vote for him!

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Unser Favorit Jackson hat es in die nächste Runde des Wettbewerbs „The Next Popstar“ geschafft. Damit gehört er jetzt zu den besten 20 Bewerbern. Doch der Wettkampf geht weiter und dabei braucht er wieder unsere Unterstützung!
Diesmal muß er es unter die ersten sechs Bewerber schaffen – und am besten an die erste Stelle.

Besuchen Sie bitte die Website des Multimediaportals IGIHE und suchen Sie dort Cyiza Jackson, Code 03.
Klicken Sie dort auf „TORA“, was soviel wie abstimmen bedeutet, um Jackson Ihre Stimme zu geben.
Siehe Bild unten.

Wenn Sie gern hören möchten, welche Musik Jackson macht, so können Sie sich einen kleinen Eindruck mit folgenden Videos verschaffen:
Cover-Version von „There was Jesus“ von Zach Williams.
Eigenkomposition „Numugwaneza“, was soviel wie „Friedensstifter“ heißt.

Wir freuen uns, daß Jackson durch unser Bildungsprojekt die Möglichkeit bekommen hat, diesen Weg einzuschlagen und seinem Ziel näher zu kommen, künftig seine Liebe zur Musik zum Beruf und Lebensunterhalt zu machen!
Bitte unterstützen Sie ihn mit Ihrer Stimme – wir danken Ihnen sehr herzlich!





Our favourite Jackson has made it to the next round of „The Next Popstar“ competition. He is now one of the top 20 applicants. But the competition goes on and he needs our support again!
This time he has to make it into the top six applicants – and preferably into the first place.

Please visit the website of the multimedia portal IGIHE and look for Cyiza Jackson, code 03.
There, click on „TORA“, which means vote, to give Jackson your vote.
See the picture below.

If you would like to hear what music Jackson makes, you can get a small impression with the following videos:

Cover version of „There was Jesus“ by Zach Williams.
Own composition „Numugwaneza“, which means „peace maker“.

We are happy that Jackson got the chance to go this way and to come closer to his goal to make his love for music his profession and livelihood in the future!
Please support him with your voice – we thank you very much!

[ Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version) ]



Ndagusuhuje nkwifuriza imigisha y’Imana.

Nagusabaga ubufasha bwo Kuntora kuri iyi link kuko niho bazareba cyane bahitamo uzaba thenextpopstar ndakwinginze ntera inkunga yo kujyaho untore kuntora rero urabonaho benshi turi guhatana uhite ushaka izina Cyiza Jackson ukande munsi ahanditse TORA… ubisangize n’inshuti zawe cg umuryango wawe uraba unteye inkunga ikomeye.

Imana iguhe umugisha!

Juhu, das Auto ist da! – Yahoo, the car is here!

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Im Mai haben wir berichtet, daß wir dringend ein Fahrzeug für unsere Mitarbeiterinnen im Bildungsprojekt in Ruanda benötigen.
Jetzt ist es endlich soweit: wir haben dank der vielen Spender den nötigen Betrag gesammelt, um ein gut erhaltenes gebrauchtes Auto zu kaufen, das den Anforderungen genügt: ein Allrad-Fahrzeug, mit dem unsere Mitarbeiterinnen jedes Kind noch im entferntesten Winkel des Landes erreichen können, und mit genügend Sitzplätzen um Kinder oder Eltern oder auch Paten zu transportieren, die ihre Patenkinder besuchen wollen.

Wir danken allen Spendern von ganzem Herzen! Es sind so viele kleine und große Spenden gewesen, daß wir ganz beeindruckt waren.

Ein besonderer Dank gilt dem Lothar-Kreyssig-Ökumene-Zentrum der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, das uns einen großzügigen Zuschuß gewährt hat, wodurch letztlich der Kauf des Autos möglich wurde.



In May we reported that we urgently need a vehicle for our staff in the education project in Rwanda.

Now the time has finally come: thanks to the many donors, we have now finally collected the necessary amount of money to buy a well-maintained used car that meets the requirements: a four-wheel drive vehicle with which our staff can reach every child even in the remotest corner of the country and with enough seats to transport children or parents or even foster parents who want to visit their foster children.

We thank all donors from the bottom of our hearts! There have been so many small and large donations that we were very impressed.

A special thanks goes to the Lothar Kreyssig Ecumenical Centre of the Protestant Church in Central Germany, which gave us a generous grant, which ultimately made the purchase of the car possible.

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

Spenden statt Geschenke anläßlich Hochzeit – Donations instead of gifts on the occasion of a wedding

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Was macht man, wenn man Hochzeit feiert aber schon alles hat? Die Gäste bringen ja doch Geschenke mit.
Nun, man bittet seine Gäste beispielsweise um eine Spende für ein Projekt, in dem man sich engagiert – oder engagieren wird. Und genau so hat es eine Patin unseres Ruanda-Projekts gemacht. Anfang Oktober hat sie geheiratet und mit ihrem Mann vereinbart, daß sie um Spenden für zwei Projekte bitten: für eines, in dem sich ihr Mann engagiert und für unser Bildungsprojekt in Ruanda. Diese Spendenaktion war zugleich der Auftakt für die Bildungspatenschaft, die unsere Patin gerade zugesagt hatte.
Darüber freuen wir uns sehr und danken dem Paar für diese schöne Initiative!
Diese sogenannten Anlaßspenden sind recht beliebt bei vielen Menschen, die eine Feier oder ein Jubiläum oder dergleichen nutzen, um ihre Dankbarkeit für ein gutes Leben zum Ausdruck zu bringen und zugleich ihre Gäste in diese Wohltätigkeit einzubeziehen, wohl wissend, daß zur selben Zeit viele Menschen unter weniger guten Bedingungen leben und unsere Unterstützung brauchen.
Wie immer empfehlen wir solches Engagement wärmstens zur Nachahmung!

(Veröffentlichung der Fotos mit Genehmigung des Hochzeitspaares)



What do you do when you celebrate a wedding but already have everything? The guests bring presents after all.
Well, for example, you ask your guests for a donation for a project in which you are – or will be – involved. And this is exactly what a foster mother of our Rwanda project did. At the beginning of October she got married and agreed with her husband that they would ask for donations for two projects: one in which her husband is involved and one for our education project in Rwanda. This fundraising campaign was at the same time the prelude to the education sponsorship which our foster mother had just agreed to.
We are very happy about this and thank the couple for this wonderful initiative!
These so-called occasional donations are quite popular with many people who use a celebration or anniversary or the like to express their gratitude for a good life and at the same time to involve their guests in this charity, knowing that at the same time many people are living under less good conditions and need our support.
As always, we warmly recommend such commitment for imitation!

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Verein „Melkam Edil“ ist dritter Sieger

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Auf dem Schulhof der GCSDer Förderverein „Melkam Edil“ hat den dritten Preis des Gemeinsam-Preises 2020 bekommen, der von der Braunschweiger Zeitung zusammen mit dem Braunschweiger Dom zum 17. Mal verliehen worden ist. Die Leser der Zeitung haben die Möglichkeit, unter mehreren Initiativen auszuwählen und einer davon ihre Stimme zu geben.

Wir gratulieren und freuen uns, daß das Engagement für die „German Church School“ auf diese Weise gewürdigt wurde, denn sie ist bis heute ein einzigartiges Projekt in Äthiopien und hat wohl schon tausenden Schülern seit ihrer Gründung im Jahr 1976 den Weg in eine lichte und hoffnungsvolle Zukunft bereitet.

Live Report: Ein Jahr in Nord-West-Afrika – One year in North-West Africa

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Im April 2020 haben uns Paten, welche die Corona-Pandemie im Senegal überrascht hat, von ihren Erfahrungen berichtet und aus ihrer fernreisenden Sicht ihre Gedanken mit Blick auf die Vorgänge um die Pandemie niedergeschrieben.

Jetzt, viele Monate später, sind sie noch immer im Senegal und sitzen auf Grund der Corona-Maßnahmen fest. Hat sie das auch an ihren Reiseplänen gehindert, so gewährt ihnen der unfreiwillig lange Aufenthalt in diesem Land tiefe Einblicke in das Leben der Menschen. Kürzlich habe ich wieder einen Bericht von den Paten erhalten und freue mich, diesen mit Ihnen teilen zu dürfen, denn er bringt uns das Land und die Menschen ein Stück näher, und damit auch ein etwas besseres Verständnis der Lebensumstände im Senegal, die bis zu einem gewissen Grad auch stellvertretend für andere Länder dieses wunderbaren Kontinents Afrika gelten.


„Am 01.11.2019 fuhren wir, das sind Marion, Jürgen, Hund Minouk und Laster, erneut über die Straße von Gibraltar von Europa nach Afrika. Diesmal sollte unsere Reise nicht im Maghreb enden. Doch ‚Leben ist, was uns zustößt, während wir uns etwas ganz anderes vorgenommen haben.‘, so Henry Miller, und einmal mehr unsere Erfahrung.
Wir sind im neunten Monat im Senegal. Können weder Kinder, Enkel, Freunde in Deutschland noch Patenkinder in Ruanda treffen. Lernen ein wenig über den Senegal. Über das Land im Ausnahmezustand. Denn vor Corona war es wohl ein anderer Staat, als er sich uns derzeit präsentiert. Und so können wir das leidige C-Thema nicht ausklammern bei unserem Rückblick auf ein Jahr Nordwest-/Westafrika.

Afrika ist anders.
Urteile, Vorurteile, Fehlurteile … Sich eine Meinung durch eigene Erfahrung bilden ist sicherlich nur Wenigen vergönnt. Aber sei vorsichtig – im Urteil! Es könnte ein falsches sein. Das sagen wir, obgleich wir nur einen verschwindend kleinen Teil des großen Kontinents erfahren durften – bisher. Es sind zudem unsere Erfahrungen, ganz persönlichen Ansichten.

Afrikaner sind träge und faul.
Nein! Trotz widrigster Umstände, mit teils unzulänglichem Werkzeug bzw. Material arbeiten sie Stunde um Stunde. In Hitze, die uns zu völliger Untätigkeit verdammte.

Afrikaner sind unzuverlässig.
Nein! Wo immer wir eine Verabredung mit einem Afrikaner hatten war er pünktlich. Eher vor der Zeit. Brachte erbetene Dinge wie verabredet. Organisierte wie gewünscht, ohne nachfragen, erinnern … war oftmals selbstaktiv.

Afrika ist vom Islam dominiert.
Ja. Er ist vorherrschende Religion. Frauen im Maghreb verschleiern sich zunehmend strenger. Im Straßenbild Mauretaniens kommen sie kaum vor. Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen erleben wir im Senegal einen sehr toleranten Islam, ein Miteinander zahlreicher Religionen, wo die jeweiligen Feste in gegenseitiger Akzeptanz gemeinsam gefeiert werden. Kirchen, Klöster neben Moscheen, Animismus u.a.m.
Frauen tragen bunte, körperbetonte, freizügige Kleidung, Männer oft westliche Mode. Nacktheit ist natürlich z. B. beim Stillen, Waschen am Brunnen, Fluss, See…


Afrikaner leben in enger Gemeinschaft.
Ja. Familie ist heilig, Gemeinschaft ein besonders hohes Gut. Aber vor allem in den Städten setzt ein Wandel weg vom Leben in der Großfamilie ein.

Afrika ist frei von Kolonialismus.
Nein. Marokko, Mauretanien und Senegal haben zwar ihre Unabhängigkeit erlangt, aber vormals hauptsächlich EU und jüngst China lenken und bestimmen mit Zustimmung afrikanischer Machthaber die Geschehnisse.

Afrika ist arm.
Nein! Die bereisten Staaten sind reich an Natur, Kultur, Kunst, teils auch an Bodenschätzen u.v.m. Die Menschen sind reich an Zufriedenheit, sozialem Zusammenhalt, Optimismus …
Ja.
Armut ist ein großes Thema. Staatliche Misswirtschaft, vermeintliche Umweltpolitik der Industrienationen, Ausbeutung durch diese und teils schwieriger Zugang zu Bildung befördern Armut. Die verheerende Coronapolitik mit Schulschließungen nach westlichem Muster und Tourismusverhinderung in großem Stil rauben in großem Ausmaß Bildungsmöglichkeit, Lebensgrundlagen, Chancen und Perspektiven.
Hauptleidtragende: Mädchen und Frauen.

In der Region Kedougou.
Üblicherweise hat der Senegal den Charakter von Flachland oder Tiefebene. Doch in der Region Kedougou im äußersten Südosten des Landes bannt Berg- und Hügelland den Blick: Nepen-Diakha, Dindefello-Hochland, Iwol-Plateau sowie die Bassariberge, zum UNESCO Welterbe gehörend. Das Dreiländereck Senegal, Guinea Conakry und Mali ist verschiedenen Völkern Heimat, die vom 11. Jhdt. an einwanderten und bis heute stark mit der tradierten Lebensweise verhaftet sind, auch wenn sie letztlich das Nomadentum aufgaben. Über die Grenzen hinaus siedeln sie.
Am Gambia, unweit der Grenze zu Guinea Conakry, fahren wir ein Campement an. Im Tako Mayo empfängt Alpha Diallo seine Gäste herzlich. Schön liegt die Anlage am Hügel über dem Fluss. Doch dichtes Buschwerk lässt nur wenige Blicke auf das Wasser zu. Statt zu Duschen baden wir im Fluss, machen eine Fahrt mit der Piroge und kommen dem Gambia so letztlich sehr nahe.
Die Tage sind heiß, doch nachts kühlt es stark ab. Frische, fast kalte Luft spüren, in die Decken kuscheln. Die ersten kalten Füße melden sich. Gefühle, die wir fast vergessen hatten. Auch die Luftfeuchtigkeit ist stark gesunken.

Das Atelier am Tako Mayo Campement
Wir sahen im Senegal bislang verschiedene Hilfsprojekte von Kirche und Europäern. Doch hier greifen wir bewusst eines heraus, das von einem senegalesischen Geschäftsmann initiiert und über Jahre gelebt wurde.

Angeschlossen an das Campement ist ein Schneideratelier. 25 Mädchen und Frauen lernen hier das Handwerk. Zudem die Kunst der Baumwollgarnherstellung, Sticken und Batiken. Der Verkauf ihrer Arbeit überwiegend an Touristen sowie ein Anteil der Einnahmen aus dem Campement dienen zur Bezahlung des Lehrers sowie für Kost und Logis der Schülerinnen.
Sie stammen zwar alle aus der Region, jedoch ist der tägliche Heimweg über mehrere zig Kilometer nicht möglich. Bus und Bahn? Fehlanzeige. Das Camp florierte, das Projekt funktionierte bestens. Bis Corona kam, die Touristenströme versiegten, Atelier und Unterkunftsräume verwaisten. Die Familien müssen sie auffangen, das Wenige nochmals teilen.
Doch Alpha kämpft für sein Projekt. Versucht mit Sponsorengeldern die Rückkehr der Schülerinnen im Januar zu ermöglichen. Und so zahlen auch wir gerne den für senegalesische Verhältnisse überzogenen Obolus für unseren Aufenthalt und wünschen ihm Glück und Erfolg für sein Hilfsprojekt.

Im nahen Dorf Afia Thiabe-Kare der Fulbe (Peul) gewährt uns Ibra, weitgehend arbeitsloser Führer aus dem Tako Mayo, Einblick in Lebensweise und Situation der Bewohner. Wir lernen, dass jede Hütte ein Zimmer darstellt und viele Zimmer um einen Platz herum ein Haus für eine Großfamilie ist.
Der Platz ist eingezäunt, nebenan wohnt nach dem selben Prinzip die nächste Familie. Mittels Fluss, Feld und Vieh versorgt man sich mit allen Lebensmitteln autark. Man erklärt uns die Herstellung von Sheabutter, Mais-Couscous, Erdnusspaste. Das Brunnenwasser wird gefiltert zum Trinkwasser, gewaschen wird am bzw. im Fluss. Ein Sanitätsposten ist vorhanden, das nächste Krankenhaus 30 Km entfernt, davon 20 km üble Piste.

Spürbar wird die Melange aus Zufriedenheit, Gott- und Selbstvertrauen, Hoffnung, aber auch bescheidenster, an Armut grenzende Existenz in der südöstlichsten Ecke des Senegal.
Wo mir Alpha u.a. einen Stoffweihnachtsstern schenkt. In der Hoffnung darauf, dass auch morgen die Sonne aufgeht. Freude wieder Grundlage für innere Stärke und Gesundheit sein darf. Wir Lebenszeit, Stunden miteinander teilen dürfen. Gute Stunden, Stunden, die Brücken über Hürden bauen und schlechte vergessen lassen. Von Angesicht zu Angesicht.
Nicht nur in Afrika – wo die Familie heilig ist!

Mehr Informationen über unsere Reise mit vielen Fotos lesen Sie hier.“



In April 2020, foster parents who were surprised by the Corona pandemic in Senegal told us about their experiences and wrote down their thoughts on the events surrounding the pandemic from their faraway perspective.

Now, many months later, they are still in Senegal and stuck due to the corona measures. Although this prevented them from making their travel plans, their involuntarily long stay in this country gives them deep insights into the lives of the people. Recently I received another report from the sponsors and I am happy to share it with you, because it brings us a little bit closer to the country and the people, and thus also a little bit better understanding of the living conditions in Senegal, which to a certain extent are also representative for other countries of this wonderful continent of Africa.

„On 01.11.2019 we, that is Marion, Jürgen, dog Minouk and Truck Camper, drove again across the Strait of Gibraltar from Europe to Africa. This time our journey should not end in the Maghreb. But ‚life is what happens to us while we were planning something completely different‘, said Henry Miller, and once again our experience.
We are in our ninth month in Senegal. Can’t meet children, grandchildren, friends in Germany or foster children in Rwanda. Learn a little about Senegal. About the country in a state of emergency. Because before Corona it was probably a different state than it is now. And so we can’t ignore the tiresome C-topic in our review of a year in Northwest / West Africa.

Africa is different.
Judgments, prejudices, misjudgements … forming an opinion through one’s own experience is certainly something that only a few are allowed to do. But be careful – in judgement! It could be a wrong one. We say that although we have only been allowed to experience a tiny part of the big continent – so far. Moreover, it is our experiences, our very personal views.

Africans are sluggish and lazy.
No! Despite the most adverse circumstances, with sometimes inadequate tools or material, they work hour after hour. In heat, which condemned us to complete inactivity.

Africans are unreliable.
No! Wherever we had an appointment with an African, he was punctual. Rather ahead of time. Bringing requested items as agreed. Organised as desired, without asking, remembering … was often self-active.

Africa is dominated by Islam.
Yes. It is the predominant religion. Women in the Maghreb wear increasingly severe veils. They are hardly ever seen on the streets of Mauritania. With very few exceptions, we experience a very tolerant Islam in Senegal, a coexistence of numerous religions, where the respective festivals are celebrated together in mutual acceptance. Churches, monasteries next to mosques, animism, etc.
Women wear colourful, body-hugging, revealing clothes, men often wear western fashion. Nudity is natural e.g. when breast feeding, washing at the well, river, lake…

Africans live in close community.
Yes, family is sacred, community a particularly high good. But especially in the cities, a change away from life in the extended family is taking place.

Africa is free from colonialism.
No! Morocco, Mauritania and Senegal may have gained independence, but it is mainly the EU, and more recently China, that has been controlling and determining events with the consent of African leaders.

Africa is poor.
No! The visited countries are rich in nature, culture, art, partly also in mineral resources and much more. The people are rich in satisfaction, social cohesion, optimism …

Yes. Poverty is a big issue. State mismanagement, pretended environmental policies of industrialised countries, exploitation by them and sometimes difficult access to education promote poverty. The devastating corona policy, with school closures on the Western model and the prevention of tourism on a large scale, robs education, livelihoods, opportunities and perspectives to a large extent.
The main sufferers: girls and women.

In the Kedougou region.
Usually Senegal has the character of a plain or lowland. But in the Kedougou region in the extreme south-east of the country, the view is dominated by mountains and hills: Nepen-Diakha, Dindefello Highlands, Ivol Plateau and the Bassari Mountains, a UNESCO World Heritage Site.
The border triangle of Senegal, Guinea Conakry and Mali is home to various peoples who immigrated from the 11th century onwards and are still strongly attached to the traditional way of life, even though they eventually gave up nomadism. They settle beyond the borders.

At the Gambia river, not far from the border to Guinea Conakry, we drive to a camp. At Tako Mayo, Alpha Diallo welcomes its guests warmly. The complex is beautifully situated on the hill above the river. But dense bushes allow only few views of the water. Instead of taking showers we bathe in the river, take a trip with the pirogue and get very close to the Gambia.
The days are hot, but at night it cools down considerably. Feel the fresh, almost cold air, cuddle up in the blankets. The first cold feet call out. Feelings that we had almost forgotten. The humidity has also dropped considerably.

The studio at Tako Mayo Campement
So far we have seen various aid projects in Senegal by the Church and Europeans. But here we are deliberately picking out one which was initiated by a Senegalese businessman and lived for years.
Attached to the campement is a tailoring workshop. 25 girls and women are learning the trade here. They also learn the art of cotton yarn production, embroidery and batik. The sale of their work, mainly to tourists, as well as a share of the income from the campement are used to pay the teacher and provide food and lodging for the students.

Although they all come from the region, the daily journey home over tens of kilometres is not possible. Bus and train? No. The camp was flourishing and the project was working perfectly. Until Corona arrived, the stream of tourists dried up, and the studios and accommodation rooms were deserted. The families had to take care of them and share what little they had.
But Alpha fights for his project. Trying to use sponsorship money to make the return of the students possible in January. And so we too are happy to pay the overdrawn contribution for our stay and wish him luck and success for his aid project.

In the nearby village Afia Thiabe-Kare of the Fulbe (Peul), Ibra, a largely unemployed guide from Tako Mayo, gives us an insight into the way of life and situation of the inhabitants. We learn that each hut is a room and that many rooms around a square are houses for an extended family.
The place is fenced in, next door the next family lives according to the same principle. By means of river, field and cattle they provide themselves with all food self-sufficiently. They explain to us how to make shea butter, corn couscous, peanut paste. The well water is filtered to drinking water and washing is done on or in the river. A first aid post is available, the nearest hospital is 30 km away, 20 km of which is a bad road.

You can feel the mixture of contentment, God- and self-confidence, hope, but also the most modest existence bordering on poverty in the most south-eastern corner of Senegal.
Where Alpha gives me a cloth Christmas star, among other things. In the hope that the sun will rise tomorrow too. Joy may once again be the basis for inner strength and health. We are allowed to share hours of our lives together. Good hours, hours that build bridges over hurdles and make us forget bad ones. Face to face.
Not only in Africa – where the family is sacred!“

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)