Willkommen – Welcome!

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„Ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und ein Stift können die Welt verändern.“ (Malala Yousafzai, Friedensnobelpreisträgerin aus Pakistan)

Dieser Blog informiert über die Aktivitäten des Ökumenischen 1Welt-Kreises im Erbstromtal. Wir freuen uns über Ihr Interesse und hoffen, daß unsere Projekte viele Unterstützer finden.
Mehr Info über den 1Welt-Kreis.


„One child, one teacher, one book and one pen can change the world.“ (Malala Yousafzai , Nobel Peace Prize winner from Pakistan)

This blog provides information about the activities of the Ecumenical 1World-Group in Erbstromtal valley (Germany). We are pleased to find your interest and hope to find many supporters for our projects.
Since the language of the blog is german-based you will find some sub-items in the menus in german only. We recommend to simply click on them to find out what is behind. For example: „Ältere Beiträge“ means „earlier or former posts“, „Neuere Beiträge“ means „recent or new posts“. „Wählen“ or „Auswählen“ means „choose“ or „select“. In case of questions do not hesitate to contact us. Thanks for your understanding.
More info about the 1World-Group.

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Christmas 2017: Give the gift of Hope!

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„Operation Christmas Child“? Well, what we do makes children happy not only at christmas. So, we recommend to make childrens eyes shine every day! Therefore, christmas may be a good occasion to get to know on our project.
It is most supportive and longlasting to help kids to live a self-determined and -sustaining life in their homecountry by giving them access to education!
„Education is the doorway to freedom, democracy and development.“ (Nelson Mandela)
Please take over an educational sponsorship or support our project with donations. What we use these for example, read in a very descriptive report.
Education is one of the prerequisites for a good life perspective. Therefore, such help can not be limited to a certain festive season in the year like Christmas, but it includes it. We thank you for your donations and wish you a Merry Christmas!
Please indicate „PatRuanda“ as purpose of use (MEMO) along with your donation. Thank you very much!

Weihnachten 2017: Schenken Sie Hoffnung!

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„Weihnachten im Schuhkarton“ ist bei uns das ganze Jahr!
Wir lassen Kinderaugen nicht nur an Weihnachten erstrahlen. Obwohl – Weihnachten ist für Sie vielleicht eine gute Gelegenheit, sich mit unserem Projekt vertraut zu machen.
Kindern durch Bildung zu helfen, ihr Leben eines Tages selbstbestimmt und in eigener Verantwortung zu leben, ist langfristige und lohnenswerte Hilfe!
„Bildung ist der Zugang zu Freiheit, Demokratie und Entwicklung.“ (Nelson Mandela)
Bitte übernehmen Sie eine Bildungspatenschaft oder unterstützen Sie unser Projekt mit Spenden. Wofür wir diese z.B. einsetzen, lesen Sie in einem sehr anschaulichen Bericht
Bildung gehört zu den Grundvoraussetzungen für eine gute Lebensperspektive. Deshalb läßt sich solche Hilfe nicht auf eine bestimmte Festzeit im Jahr wie Weihnachten begrenzen, aber sie schließt sie ein.
Wir danken Ihnen für Ihre Spenden und wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!
Bitte als Verwendungszweck für Ihre Spende „PatRuanda“ angeben. Danke.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Oder: Nicht die gute Absicht zählt sondern die gute Tat – Actions speak louder than words

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Online-translation of this article

L. und K., die Kinder von A., besuchen seit einem Jahr die New Life Nursery & Primary School.

Der Direktor der Schule hatte mir noch in Deutschland weilend mitgeteilt, dass die Mutter in eine sehr schwierige Situation geraten ist. Als ich in Ruanda angekommen war, hat er mich dann mehrmals angerufen und mich gebeten so schnell als möglich zu kommen, um im persönlichen Gespräch die Probleme zu erfahren und Lösungsmöglichkeiten zu besprechen.

Wir, Pastor Gerhard, Susan und ich, hatten die Mutter, die Kinder und den Direktor im Februar 2017 getroffen. Den Kindern und der Mutter ging es gut, der Markthandel hatte sich gut entwickelt, so dass für die Familie ein bescheidenes Einkommen gesichert schien, um die Basisbedürfnisse abzudecken.

Im März ist sowohl im Vorratsraum als auch in ihrem Häuschen mehrfach eingebrochen worden. Insgesamt ist mindestens vier Mal eingebrochen worden, jedes Mal wenn die Mutter wieder weiter gemacht hatte und sich ein wenig Habe angesammelt hatten. Es wurden alle Vorräte der Waren gestohlen und alle ihre persönliche Habe. Die Einbrüche und Beraubungen sind offensichtlich systematisch und aus einem Umfeld geschehen, welches um die Lebensumstände der Familie wusste. Es ist in der Nachbarschaft bekannt, dass sie von Muzungus (Weißen) aus Europa unterstützt wird. Das kann Motivation genug sein, um ihr immer wieder alles zu rauben, da sie, so vermuten die Räuber, wieder Geld von den reichen Europäern erhält.

Im Mai und Juni war die Mutter zudem mehr als vier Wochen sehr krank.

Sie hat sich dann vom Direktor Geld leihen müssen, um ihren Kindern überhaupt noch ein wenig Nahrungsmittel zu kaufen

Ich habe selbst zur Genüge erfahren müssen, wie sehr die Beziehung eines einheimischen Menschen mit einem weißen Europäer bei Verwandten, „Freunden“, Nachbarn und sogar fremden Menschen, die um diese Beziehung wissen, manchmal auch nur vom Augenschein, Neid, Missgunst und Begehrlichkeiten und sogar Hass wecken kann. Die Familie lebt in einer der ärmsten Gegenden im Osten Ruandas nahe der Grenze zu Uganda. Dort gibt es reiche Vieh- und Landbesitzer, die im Alltag persönlich nicht in Erscheinung treten, da sie eher in den Städten oder in Kigali in ihren Villen leben.

Die Bevölkerung ist arm und lebt mehr oder weniger von Tag zu Tag. In dieser Umgebung wird man missgünstig betrachtet, sobald man sich von der normalen Umgebung abhebt. Erhält die Familie Zuwendungen, wird ihr dies geneidet und ihr werden unterstellt, selbstsüchtig ihren geschenkten Wohlstand nicht teilen zu wollen.

Seitdem sie einer örtlichen Kirchgemeinde beigetreten ist und die Kinder deren Schule besuchen, hat sie zumindest dort Zugewandheit und Aufnahme gefunden. Ich bin sehr froh, dass der Schuldirektor für mich ein zuverlässiger Ansprechpartner und Mittler ist. Ich habe den Eindruck, dass er ernsthaft am Wohlergehen der Mutter und der Kinder interessiert ist.

Darum haben wir auch miteinander Maßnahmen besprochen, die nun Schritt für Schritt unter seiner Begleitung für, mit und von der Mutter verwirklicht werden sollen.

Die Familie bewohnt bislang eine Hütte weit ab von Nachbarschaft versteckt in Maisfeldern. Die Tür, ein paar zusammengenagelte Holzbretter, kann mit einem festen Stoß der Faust aufgebrochen werden.

  • Es wird nun ein Haus oder ein paar Zimmer gesucht in einer dichten Nachbarschaft möglichst zentral im Ort. Die Türen und Fenster müssen aus Stahl sein bzw. ein Stahlgitter haben und verschließbar sein.
  • Mit den Nachbarn wird die Lebenssituation der Familie besprochen und sie werden gebeten aufmerksam aufeinander zu achten.
  • Die Miete in den ersten drei Monaten wird aus den Mitteln des Förderprojektes bezahlt.
  • Ist ein sicherer Wohnplatz bezogen, wird ein ebensolcher Vorratsraum angemietet falls die Vorräte nicht in einem der Wohnräume gelagert werden können. Die Anschubfinanzierung für die Beschaffung von Waren und Ausstattung wird ebenso aus Projektmitteln bezahlt.

Pastor Gerhard, Susan und ich selbst haben uns im Februar überzeugen können, dass die Mutter mit viel Geschäftssinn und einer cleveren Verkaufsstrategie ihren Marktstand betrieben hat.

Der Verlauf und das Geschehen um unsere Bemühungen, der Familie eine Grundlage zu verschaffen, die es ihnen ermöglicht unabhängig ihren Basislebensunterhalt zu erwirtschaften, haben mich einiges gelehrt zu unseren Absichten armen Menschen in Ruanda zu einem besseren Leben zu verhelfen.

Wir unterstützen generell arme Familien. Einige Familien, Studenten oder Schüler sind jedoch so arm, dass die Finanzierung der Schulausbildung nicht greifen kann. Es sind die verlassenen Mütter oder allein gelassenen Kinder ohne sonstige Beziehungen zu sorgenden Angehörigen, deren Zuhause aus vier Lehmwänden und einem Wellblechdach besteht, die keinen Tisch, keinen Stuhl und kein Bett haben, die morgens hungrig zur Schule gehen und abends hungrig sich auf die Matte oder das Stück Pappkarton legen. Wir betreuen zurzeit aus diesem Personenkreis 7 Patenkinder.

Es nützt nichts diese Kinder zur Schule zu schicken, weil sie unter diesen Lebensumständen nichts lernen werden. Ich werde solange ich nicht zu anderem Verfahren verpflichtet werde, Geld in die Hand nehmen und diesen Kindern eine Lebensgrundlage ermöglichen, damit die Ausbildungsförderung greifen kann.

Zusätzlich habe ich ein weiteres Mal gelernt, dass eine Hilfsmaßnahme in Ruanda einer genauen Betrachtung und Auswertung der ökonomischen, sozialen und kulturellen Lebensbedingungen von armen Menschen in diesem Lande bedarf, sowie der realen Lebensumstände am Wohnplatz einer zu fördernden Person. Sonst kann es bei den Ärmsten schnell geschehen, dass unser Geld für die Begünstigten einen Schaden in ihren alltäglichen Lebensumständen zur Folge hat. Das Geld kann für diese Menschen nur Mittel sein zum Zwecke der Verbesserung der gesamten Lebensumstände, und vorrangig darf es nicht die Würde und die sozialen Bezüge der Menschen beschädigen. Geld allein hilft nur, wenn es in ein Konzept eingebunden ist, welches der Realität bedürftigen Menschen in Rwanda angepasst ist. Dieses Konzept muss kontinuierlich von der Projektgruppe des „Eine Weltkreises“ erarbeitet und modifiziert werden und den Projektmanagern in Ruanda als Handlungsanweisung vermittelt werden.

Ich bitte die Pateneltern der Kinder um Verständnis für unser weitreichendes Engagement für die Familie. Ich hoffe mit diesem Bericht, dazu beizutragen, dass Ihnen die Lebenswirklichkeit in Ruanda ein wenig mehr und besser nachvollziehbar ist.

Meine Frau Susan und ich danken Ihnen von Herzen für die Unterstützung dieser Familie. Für die Mutter und die Kinder ist es die einzige Möglichkeit zu einem Leben in Würde. Für uns ist dies Ermutigung, damit wir unsere Tätigkeit hier vor Ort immer noch mit einiger Gelassenheit und Ausgeglichenheit ausführen können.

Inzwischen ist die Familie in ein sicheres Haus in Sichtweite zum Marktplatz gezogen. Die Mutter hat dank der Unterstützung der Pateneltern die Miete für die ersten drei Monate aufbringen können. Und auch die Waren für den Markthandel konnte sie von dem gespendeten Geld kaufen.

Es geht weiter!

 

Zurück in Ruanda – Back to Rwanda

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Nach acht Monaten in unserem Zuhause in Düsseldorf sind wir, Susan und ich, am 24. Oktober wieder nach Ruanda geflogen und auch gut gelandet.

Und das ging so:

Koffer packen – Flughafen Düsseldorf warten – Regen – Flug nach Amsterdam – Regen – Abflug nach Kigali – Mittagessen – Fliegen – Wasser im Becher, Wasser auf der Erde (Nil) – Fliegen – Abendessen – Ankunft in Kigali

Aufgestanden um 4:00 Uhr, abgeflogen in Düsseldorf um 8:15 Uhr, abgeflogen in Amsterdam um 10:30 Uhr, angekommen in Kigali 19:00 – müde und froh dort zu sein.

Zwei Tage bei unseren Freunden Daniela und Alex verbracht, da das Haus in Masaka noch unter Renovierungsarbeit war.

Am Freitag das Zuhause wieder in Besitz genommen. Sachen auspacken, alles entstauben und putzen. Einkaufen – Vorräte und Kühlschrank füllen.

Bis Dienstag kein fließend Wasser, dann am Abend es rauscht und sprudelt. Jetzt sind wir endlich angekommen…..

und konnten unseren Hund Toxxy schließlich auch waschen und von Ungeziefer befreien.

So war es und dann ging es weiter.

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Hier regnet es auch täglich und oft weht ein kalter Wind

Noch eines möchte ich loswerden. Ich weiß, dass zur Zeit in Europa Spätherbst ist und in ein paar Tagen die Winterzeit beginnt.Wie es in Mitteleuropa so üblich ist, ist es nasses und kaltes Wetter. Wir haben in Ruanda über das ganze Jahr das Klima, welches in Mitteleuropa Sommer genannt wird. Ich mag es aber nicht länger und immer wieder hören oder lesen, dass wir es so gut haben, weil wir unter der warmen Sonne leben dürfen und ihr in Deutschland friert und nasse Füße kriegt nebst dazugehörender Erkältung. Also zum letzten Mal, zieht euch warm an, trinkt einen heißen Tee oder einen Glühwein, wenn es sein muss, und nervt nicht weiter mit Bemerkungen zum Wetter. Wir sind schließlich nicht in Ruanda, um uns in die Sonne zu legen, sondern um die notwendigen Arbeiten zu erledigen. Dabei ist das Wetter für uns so unwichtig für das tägliche Leben, wie bei euch.

So, nun werde ich dankbar zur Kenntnis nehmen, dass ich von Wetterberichten verschont bleibe.

Ansonsten wünsche ich allen Menschen eine schöne, heimelige Advents- und Vorweihnachtszeit.

Demnächst erzähle ich auch wieder Geschichten über unsere Arbeit für das Bildungsprojekt und was mit den Kindern und Jugendlichen und ihren Angehörigen geschieht.

 

Endlich: Nachricht aus Kamerun – Message from Cameroon

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Im Juli 2016 haben wir von dem Unfall eines kamerunischen Pfarrers auf dem Heimweg von einer Dienstreise berichtet und um Spenden für die Beschaffung eines neuen Autos gebeten.
Es hat etwas gedauert, bis Pfr Ayonghe ein passendes gebrauchtes Auto fand. Letztlich konnte er aber ein Fahrzeug finden, welches den örtlichen Ansprüchen genügt und mit dem verfügbaren Geld bezahlt werden konnte.
Ehe er uns noch von seiner Errungenschaft berichten konnte, brachen in Kamerun Unruhen aus, die bis heute andauern und in deren Folge auch das Internet im englischsprachigen Bereich im Südwesten des Landes abgeschaltet wurde. Das brachte eine dramatische Verschlechterung der Kommunikationsmöglichkeiten mit sich.
Doch kürzlich gelang es Herrn Ayonghe, uns ein Foto zu senden, auf dem er mit dem Auto zu sehen ist – und so seine Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen. Wir freuen uns mit ihm und hoffen, daß in Kamerun bald wieder der Frieden hergestellt ist.
Wir danken nochmals allen, die mit ihren Spenden geholfen haben!



In July 2016, we reported on the accident of a Cameroonian pastor on his way home from a business trip and asked for donations for the procurement of a new car.
It took a while for Mr Ayonghe to find a suitable used car. Ultimately, however, he could find a vehicle that meets local requirements and could be paid with the available money.
Before he could tell us about his achievement, riots broke out in Cameroon, which continue until today and in the wake of which the Internet in the English-speaking area in the southwest of the country was shut down. This brought with it a dramatic deterioration of the communication possibilities.
But recently, Mr. Ayonghe managed to send us a photo of him with the car – expressing his joy and gratitude. We are happy with him and hope that peace will be restored in Cameroon soon.
Thanks again to all who helped with their donations!

[ Translation by online translation software ]