Willkommen – Welcome!

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„Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.“ (Albert Schweitzer)

Dieser Blog informiert über die Aktivitäten des Ökumenischen 1Welt-Kreises im Erbstromtal. Wir freuen uns über Ihr Interesse und hoffen, daß unsere Projekte viele Unterstützer finden.
Mehr Info über den 1Welt-Kreis.

„The only thing of importance, when we depart, will be the traces of love we have left behind.“ (Albert Schweitzer)

This blog provides information about the activities of the Ecumenical 1World-Group in Erbstromtal valley (Germany). We are pleased to find your interest and hope to find many supporters for our projects.
Since the language of the blog is german-based you will find some sub-items in the menus in german only. We recommend to simply click on them to find out what is behind. For example: „Ältere Beiträge“ means „earlier or former posts“, „Neuere Beiträge“ means „recent or new posts“. „Wählen“ or „Auswählen“ means „choose“ or „select“. If you want to leave a comment please click „Hinterlasse einen Kommentar“ (means „Leave a comment“) on top of an article. In case of questions do not hesitate to contact us. Thanks for your understanding.
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Dem Tod entronnen – Escaped from death

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Klar, das klingt dramatisch. Ist es aber wahrscheinlich auch, wenn ich es im Nachhinein betrachte.
Am 20. Mai habe ich von meiner Besuchsreise zu Patenkindern unseres Bildungsprojekts in Ruanda für einen Tag eine Auszeit genommen und bin in den Nyungwe Wald gefahren.
Vor vier Jahren war es dort zu tödlichen Attacken auf Durchreisende und Besucher gekommen. Das hat sich jetzt wiederholt, nur einen Monat nach meinem Besuch in diesem Wald.
Mitglieder des bewaffneten Flügels der sogenannten „Bewegung für Demokratische Veränderung“, die „National Liberation Front“ (FLN ), haben von Burundi aus über die Grenze zu Ruanda hinweg auf einen Reisebus geschossen und dabei zwei Menschen getötet.

Vor meiner Reise in den Wald war mir versichert worden, daß dort jetzt dank massiver Militärpräsenz Ruhe herrscht. Und tatsächlich habe ich dort allenthalben Militärpatroullien gesehen. Von Unruhe war auch nichts zu spüren.
Aber die Ereignisse zeigen, daß es hundertprozentige Sicherheit nicht gibt, da die versprengten Regierungsgegner nach wie vor in den Nachbarländern Burundi und DRC aktiv sind.
Also scheint es, daß mein Schutzengel wieder mal Schwerstarbeit zu leisten hatte. Gott sei es gedankt!



Sure, that sounds dramatic. But it probably is, when I look at it in retrospect.
On 20 May, I took a day off from my trip to visit sponsored children of our education project in Rwanda and went to Nyungwe Forest.
Four years ago, there had been deadly attacks on visitors and people passing through. This has now happened again, just one month after my visit to this forest.
Members of the armed wing of the so-called „Movement for Democratic Change“, the „National Liberation Front“ (FLN ), fired at a tour bus from Burundi across the border with Rwanda, killing two people.

Before my trip to the forest, I had been assured that there was now peace there thanks to a massive military presence. And indeed, I saw military patrols everywhere. There was no sign of unrest either.

But events show that there is no such thing as 100 per cent security, as the scattered government opponents are still active in the neighbouring countries of Burundi and DRC.
So it seems that my guardian angel had to work very hard once again. Thank God!

[ Translated with http://www.DeepL.com/Translator ]

I dachte, alles sei aus – I thought it was over

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Im Mai 2022 bin ich wieder nach Ruanda gereist um die Patenkinder unseres Bildungsprojekts zu besuchen und mit unseren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen die weitere Arbeit zu besprechen.
Unser Projekt feiert in diesem Jahr sein 15jähriges Jubiläum und das war Anlaß genug, ein kleines Fest mit unseren Patenkindern zu feiern. Während dieser Feier berichtete eines unserer ehemaligen Patenkinder, inzwischen eine junge Frau, wie unser Bildungsprojekt ihr Leben und das ihrer Schwester verändert hat. Sie möchte ihren Bericht gern mit den Lesern meines Blogs teilen. Und so lade ich Sie ein, ihr Zeugnis nachfolgend zu lesen. (Gerhard Reuther)

Hallo, mein Name ist Mystica. Ich bin eine der Begünstigten des Eine-Welt-Kreises und meine kleine Schwester und ich möchte mein Zeugnis damit beginnen, über sie zu sprechen.
Meine kleine Schwester ist unser letztgeborenes Kind. Sie wurde 2002 mit einer geistigen Behinderung geboren. Sie kann nicht gut sprechen, aber sie kann etwas Hausarbeit machen, laufen und sich selbst ernähren. 2010 brachte meine Mutter sie in eine Privatschule in Kigali, wo sie Lehrerin war, weil die Sonderschulen dort teurer sind. Sie kam in die dritte KLasse der Vorschule mit normalen Kindern, aber sie war die Älteste, was für sie nicht einfach war.
Sie lernte dort zweieinhalb Jahre lang. Sie konnte nicht schreiben, es war wie eine Beschäftigung für sie, mit anderen Kindern zu spielen, zu singen, Gedichte und Rezitationen auswendig zu lernen, und sie liebte es so sehr, dass sie sich noch heute an die Lieder, Gedichte und Rezitationen erinnert, die sie dort gelernt hat.
Die Schule war teuer, der Transport und das Mittagessen waren für ihre Mutter nicht einfach zu besorgen, also beschloss sie, sie nicht mehr zur Schule gehen zu lassen. Das war im Jahr 2013 oder 2014.

Als sie ein Bildungspatenkind des Eine-Welt-Kreises wurde, ging sie mit Kindern zur Schule, die das gleiche Problem hatten, und irgendwie auch mit Altersgenossen. Die Schule befand sich ebenfalls in Kigali, wo sie einige Jahre lang zur Schule ging. Dann verließ sie die Schule und besuchte ein Internat in der Nordprovinz, etwa im Jahr 2019, bis die COVID-Pandemie ausbrach. Als die Schüler wieder zur Schule gingen, besuchte sie eine andere Schule in der Südprovinz Butare – bis jetzt.

Sie ist wirklich lieber in der Schule als zu Hause, weil sie dort nicht mit anderen Kindern spielen kann. Es hilft ihr sogar, weil sie lernt, auf sich selbst aufzupassen, Hausarbeiten zu erledigen wie Putzen, Wäsche waschen, Geschirr spülen und Essen zubereiten, z. B. Kartoffeln schälen, und ihre Lieblingsarbeit ist das Geschirrspülen und Waschen ihrer Kleidung, auch wenn sie es nicht gut macht, aber sie versucht es. Sie kocht auch gerne, aber wir können sie nicht kochen lassen, weil wir Angst haben, dass sie sich verbrennt.
Die Schule hat meine Schwester verändert, sie ist reifer und verantwortungsbewusster geworden, denn früher war sie immer bei ihrer Mutter und konnte keine neuen Dinge lernen. Es beschäftigte sie und brachte sie weit weg von zu Hause, um zu erfahren, dass es noch andere Orte auf dieser Welt gibt.
In ihrem Namen und im Namen meiner Familie danken wir dem Eine-Welt-Kreis im Allgemeinen und dem Sponsor, der ihr Leben verändert hat.

Im Jahr 2016 nahm ich am Bildungsprogramm des Eine-Welt-Kreises teil und wurde zum Begünstigten. Ich war in der 5. Klasse der Technical Secondary School in Kigali und lernte im Fachbereich Elektronik und Telekommunikation. Der Eine-Welt-Kreis begann, mein Schulgeld zu zahlen, bis ich 2017 die Sekundarschule abschloss.

Ich dachte, alles sei aus, und als ich auf ein staatliches Stipendium wartete, um an einer öffentlichen Universität zu studieren, hatte ich keine Hoffnung, weil es nicht einfach ist, ein staatliches Stipendium zu bekommen, wenn man Technik studiert. Als ich im März 2018 die aufregende Nachricht erhielt, dass ich mir eine beliebige Universität und eine Lieblingsfakultät meiner Wahl aussuchen kann, war ich sehr aufgeregt.
Im Mai 2018 habe ich mich an der Mount Kenya University für den Bachelor of Arts in Massenmedien und Kommunikation eingeschrieben. Ich habe 3 Jahre lang studiert und im Dezember 2021 meinen Abschluss gemacht. Ich arbeite jetzt als Kundendienstmitarbeiterin in einem Logistikunternehmen und möchte mein Masterstudium fortsetzen, wenn möglich.
Ich habe jetzt eine Vision von meiner Zukunft. Ich danke Gott für die Begegnung mit dem Eine-Welt-Kreis, ich und meine Familie danken jedem, der sich an diesem Projekt beteiligt, um ruandischen Kindern zu helfen, aber ich persönlich danke meinem Paten, dem Paten meiner Schwester, Dietmar Mauermann und Pastor Gerhard, dass sie immer an uns denken und uns in diesem Leben helfen.
Ich finde keine Worte, um euch zu danken. Möge Gott euch alle für mich segnen und euch beschützen.

(Text und Bild mit freundlicher Genehmigung der Autorin)



In May 2022, I travelled to Rwanda again to visit the sponsored children of our education project and to discuss further work with our volunteers.
Our project is celebrating its 15th anniversary this year and this was reason enough to have a small party with our sponsored children. During this celebration, one of our former sponsored children, now a young woman, told us how our education project has changed her life and that of her sister. She would like to share her story with the readers of my blog. And so I invite you to read her testimony below. (Gerhard Reuther)

Hello, Mystica is my name. I’m one of the beneficiaries of One World Group and my little sister and I would like to start my testimony talking about her.
My little sister is our last born, she was born in 2002 with mental disability. She can’t talk well but she can do some housework, walk and feed herself; in 2010 Mom took her to a private school in Kigali where she was a teacher because their special schools are more expensive, she started in nursery three with normal children but she was the oldest which wasn’t easy for her.
She studied there for 2 and a half years. She couldn’t write, it was just like an occupation for her and to be able to play with other kids, sing, memorizing poems and recitations and she loved it so much and still now she remembers the songs, poems, recitations that she studied there.
The school was expensive, transport and her lunch wasn’t easy for Mom to get it for her so she decided to stop her from going school that’s when she joined One World Group education programme before me. It was in 2013 or 2014.

When she became a beneficiary of One World Group, she went to school with kids with the same problem and somehow age mates. The school was also located in Kigali, she studied there for some good years, she left the school and went to a boarding school in Northern Province like in 2019 till the COVID pandemic came. When students went back to school she went to another school in Butare Southern province till now.

She really enjoys being at school more than at home because there she doesn’t get those children to play with. It even helps her because she learns to take care of herself, learn to do some house work like cleaning, washing clothes and dishes, washing herself and preparing some food like peeling potatoes and her favorite work is washing dishes and washing her clothes even if she doesn’t do it well but she tries. She also likes cooking but we can’t let her do it because we’re afraid she can burn herself.
Being at school changed my sister, like she became mature and responsible because she used to be with her mom always and couldn’t learn new things. It occupied her and took her far from home to know that there is other places in this world.
So on her behalf and my family’s behalf, we thank and appreciated One World Group in general and the sponsor liked to change her life.

In 2016 I joined One World Group education programme and became the beneficiary. I was in Senior 5 in Technical Secondary School in Kigali I was in Electronics and Telecommunication Option. One World Group started paying my school fees till I finished my secondary school in 2017.

I thought it was over and when I was waiting for government scholarship to join public university though I had no hopes because it isn’t easy to get government scholarship when you studied technics. In March 2018 that’s when I got exciting news that I can look for any university and favorite faculty of my choice I got so excited.
In May 2018 I joined Mount Kenya University in Bachelor’s degree of Arts in Mass Media and Communication. I studied for 3 years and I graduated in December 2021. I’m now working as Customer Service Representative in Logistics Company, looking to continue my studies in Masters when possible.
I now have vision of my future. I really praise God for meeting One World Group, me and my family we thank each and every one who participate in this project to help Rwandan children but I personally thank my sponsor, my sister’s sponsor, Dietmar Mauermann and Pastor Gerhard for always thinking about us and help us throughout this life.
I can’t get words to thank you, May God bless you all for me and protect you.

(Text and images courtesy of the author)

Wo dich die Armut anschreit – Where poverty cries out to you

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Nach meinen vielen Besuchen in Äthiopien und in Ruanda bin ich mit den Lebensverhältnissen in diesen Ländern durch die Besuche bei unseren Patenkindern einigermaßen vertraut. Und bekanntermaßen gehören unsere Patenkinder und ihre Familien zu der ärmsten Bevölkerungsschicht.

Wenn ich dennoch hier von einer Familien kurz berichten möchte, die beispielhaft für viele unserer Kinder steht, so zunächst aus dem Grund, daß mich die schreiend armen Verhältnisse immer von neuem berühren. Es läßt mich nicht kalt was ich sehe und höre. Und das wäre auch schlimm, denn es würde mein Herz kalt machen wie die Herzen der Menschen, die mit ihren Luxuskarossen aus den mit hohen Mauern umgebenen und mit Stacheldraht aufgerüsteten Grundstücken herauskreuzen und an den halb verfallenen Hütten ihrer Landsleute vorbeirauschen ohne sie eines Blickes zu würden geschweige denn ihnen zu helfen.
Zum anderen hilft es, die eigene Lebenssituation im Vergleich mit der dieser Kinder und ihrer Familien neu zu bewerten und möglicherweise die Vorstellung darüber, was Armut ist, zu korrigieren.
Denn eins ist klar: die Menschen, die in Ruanda, Äthiopien, Bangladesch oder wo auch immer auf dieser Welt leben, haben das gleiche Recht auf ein würdiges und auskömmliches Leben wie wir im – noch immer – reichen Europa!
Am 16. Mai besuchten wir den dreizehnjährigen B., der in einem abgelegenen Dorf lebt, und wir fuhren über Off-Road-Straßen, die diesen Namen auch wirklich verdienen, durch den Ruandischen „Busch“, der in diesem Fall eher ein Wald ist, welcher im wesentlichen aus Eukalyptusbäumen und Strauchwerk besteht.
Es war der letzte Besuch dieses Tages und auf abenteuerlichen Wegen ging es voran bis wir endlich bei komplette dunkler Nacht 7 Uhr abends an der schäbigen Hütte des Jungen ankamen. Wir wurden nicht nur von ihm, seiner Großmutter und einer entfernten Tante empfangen, sondern natürlich auch von einer Menge neugieriger Kinder und Nachbarn. Denn in diese Gegend verirrt sich normalerweise kein Weißer.
Die Lebensgeschichte des Jungen ist ebenso traurig wie die von vielen anderen Kindern. Es ist herzzerreißend.
Wir waren aber überrascht, daß seine schulischen Leistungen sehr gut sind, obwohl er eine extrem anstrengende Woche hat:

4 Uhr morgens aufstehen, danach sich für den Tag vorbereiten, dann gut eine Stunde Schulweg zu Fuß, anschließend Schulunterricht, dann wieder der mehr als einstündige Heimweg.
Gegen 17.30 Uhr ist er zuhause, dann macht er Hausaufgaben. Wenn er Glück hat, gibt es abends etwas zu essen. Anderenfalls muß er hungrig ins Bett gehen. Anschließend geht er auf dem blanken Fußboden schlafen, denn eine Matratze geschweige denn eine Bett, hat er nicht – und wenn es dann noch regnet, dringt Wasser durch das undichte Dach und er muß auf einen Stuhl ausweichen um dort im Sitzen zu schlafen.
Diese Prozedur geht jahraus, jahrein von Montag bis Freitag.
Am Wochenende dann hilft er seiner alten Großmutter, bei der er lebt, denn seine Mutter ist kurz nach seiner Geburt gestorben und sein Vater kümmert sich nicht um ihn.

All diese Strapazen nimmt der Junge auf sich, damit er nicht auf der Straße landet, so erzählte er mir, denn er möchte eines Tages Arzt werden.

Welche Kraft muß in diesen Kindern leben, um all das auszuhalten, wo sie doch eigentlich eine unbeschwerte Kindheit wie die Kinder in Europa haben sollten!

Diese Kinder brauchen warmherzige Menschen, die ihnen helfen, aus dem Teufelskreis der Armut auszubrechen. Die Übernahme einer Bildungspatenschaft ist dafür der beste Weg.

Fördern Sie bitte eines dieser zahllosen Kinder!

Wir geben Ihnen alle nötigen Informationen.

P.S. Ich habe diesem Artikel absichtlich keine dramatischen Bilder beigefügt, wie das manche „Hilfsorganisationen“ tun, um die Geldbörsen der Leser zu leeren. Das ist unethisch und gehört sich nicht. Ich denke, die Beschreibung der Situation dürfte genügen, damit Sie sich ein ungefähres Bild machen können.


After my many visits to Ethiopia and Rwanda, I am somewhat familiar with the living conditions in these countries through visits to our sponsored children. And as we all know, our sponsored children and their families belong to the poorest section of the population.

Nevertheless, I would like to report briefly on a family that is exemplary for many of our children, first of all because I am always touched by the screamingly poor conditions. What I see and hear does not leave me cold. And that would be bad too, because it would make my heart cold like the hearts of the people who cruise out of the high-walled and barbed-wire-armed properties in their luxury cars and speed past the half-ruined huts of their compatriots without giving them a glance, let alone helping them.
On the other hand, it helps to re-evaluate one’s own living situation in comparison with that of these children and their families and possibly to correct one’s idea of what poverty is.
Because one thing is clear: the people who live in Rwanda, Ethiopia, Bangladesh or wherever in this world have the same right to a dignified and adequate life as we do in – still – rich Europe!

On 16 May, we visited thirteen-year-old B., who lives in a remote village, and we drove over off-road roads, which really deserve this name, through the Rwandan „bush“, which in this case is more like a forest, consisting mainly of eucalyptus trees and shrubbery.
It was the last visit of the day and we made our way along adventurous paths until we finally arrived at the boy’s shabby hut at 7 o’clock in the evening in complete darkness. We were welcomed not only by him, his grandmother and a distant aunt, but of course also by a crowd of curious children and neighbours. Because no white person normally strays into this area.
The boy’s life story is as sad as that of many other children. It is heartbreaking.
But we were surprised that his school performance is very good, even though he has an extremely busy week:
4am wake up, then getting ready for the day, then a good hour walk to school, then school lessons, then the more than one hour walk home again.
Around 5.30 pm he is at home, then he does his homework. If he is lucky, there is something to eat in the evening. Otherwise he has to go to bed hungry. Afterwards he goes to sleep on the bare floor, because he does not have a mattress, let alone a bed – and if it rains, water seeps through the leaking roof and he has to move to a chair to sleep sitting up.
This procedure goes on year in, year out, from Monday to Friday.
On weekends he helps his old grandmother, with whom he lives, because his mother died shortly after his birth and his father does not care for him.

The boy takes all these hardships upon himself so that he doesn’t end up on the street, he told me, because he wants to become a doctor one day.

What strength must live in these children to endure all this, when they should actually have a carefree childhood like the children in Europe!

These children need warm-hearted people to help them break out of the vicious circle of poverty. Sponsoring an education is the best way to do this.

Please sponsor one of these countless children!

We will give you all the information you need.

P.S. I have deliberately not included dramatic pictures with this article, as some „aid organisations“ do in order to empty readers‘ wallets. That is unethical and not proper. I think the description of the situation should be enough for you to get an approximate picture.

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

Ausbildung abgeschlossen. Und was dann? – Training completed! And then what?

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Gleichgültig welchen Abschluß unsere Patenkinder haben, ob Universitätsstudium oder Berufsausbildung, die Suche nach einer Arbeitsstelle ist eine Herausforderung, denn es gibt zu wenig Jobs.

Was also tun? Herumsitzen und darauf warten, daß die Arbeit zu einem kommt, ist natürlich keine Option.
Also bleiben nur zwei Möglichkeiten: auf die Suche nach Arbeit gehen – und wenn es erst einmal nur eine Arbeit für eine begrenzte Zeit ist – oder sich selbstständig machen.

Und genau das haben nun einige unserer Patenkinder vor. Sie sind dabei, die Ausbildung abzuschließen oder haben sie schon abgeschlossen.
So habe ich jetzt während meines Aufenthaltes mit mehreren von ihnen gesprochen und mir ihre Geschäftsideen angehört und mit ihnen diskutiert.

Was sie mir erzählt und schriftlich vorgelegt haben hört sich vielversprechend an und ich bin wirklich froh und angenehm überrascht, daß sie so viel Eigeninitiative und Geschäftssinn an den Tag legen. Das spricht auch für den Erfolg unseres Projekts.
Unter den Geschäftsplänen befinden sich z.B. eine Hühnerzucht, eine Reparaturwerkstatt für elektronische Geräte (Handy, Radio, Laptop etc.), ein Schuhladen, ein Bekleidungsladen, ein Reifenservice, eine Patisserie und eine Schneiderei.

Natürlich brauchen die jungen Leute dazu eine Startfinanzierung.
Und an dieser Stelle kommen wir als Eine-Welt-Kreis ins Rennen. Denn wir möchten unsere Patenkinder dabei unterstützen.
Allerdings sind unsere finanziellen Möglichkeiten begrenzt. Deshalb heißt es auf die Suche nach Förderern gehen.

Wir bitten deshalb unsere Leser herzlich, die jungen Leute mit einer Spende zu unterstützen. Senden Sie bitte Ihre Spende an das Projektkonto und wir werden es zu 100% weiterleiten. Für die sachgemäße Verwendung sorgt unsere Mitarbeiterin, Laurette Mushimiyimana, vor Ort in Ruanda.

Wir danken Ihnen für jede Spende, sie sei klein oder groß!



No matter what degree our sponsored children have, whether university studies or vocational training, finding a job is a challenge because there are too few jobs.

So what to do? Sitting around waiting for work to come to you is obviously not an option.
So there are only two options left: go out and look for work – even if it is only a job for a limited time – or start your own business.

And that is exactly what some of our sponsored children are doing now. They are about to complete their education or have already done so.
So now, during my stay, I have talked to several of them and listened to their business ideas and discussed them with them.

What they told me and submitted in writing sounds promising and I am really happy and pleasantly surprised that they show so much initiative and business sense. This also speaks for the success of our project.
Among the business plans are, for example, a chicken farm, a repair shop for electronic devices (mobile phones, radios, laptop etc.), a shoe shop, a clothing shop, a tyre service, a patisserie and a tailor shop.

Of course, the young people need start-up financing for this.
And this is where we, the One World Circle, come in. We would like to support our sponsored children.
However, our financial possibilities are limited. That is why we are looking for sponsors.

We therefore cordially ask our readers to support the young people with a donation. Please send your donation to the project account and we will forward it 100%. Our staff member, Laurette Mushimiyimana, will ensure that the money is used properly on site in Rwanda.

We thank you for every donation, be it small or large!

(Gerhard Reuther)

[ Translated with http://www.DeepL.com/Translator ]

Die Früchte unserer Arbeit – The fruits of our work

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Ein Bildungsprojekt wie das unsere trägt naturgemäß erst nach einigen Jahren die ersten Früchte. Dann nämlich, wenn die Schul- und Berufsausbildung abgeschlossen ist, und die Patenkinder einen dauerhaften Beruf finden, der ihren Lebensunterhalt sichert, und den ihrer Familien. Mit „Familien“ meine ich nicht nur die eigene Familie, die die meisten ja zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht haben, sondern die Großfamilie, also Eltern, Geschwister und weitere Verwandte, für die sie Sorge zu tragen haben, wie das hier üblich – und nötig – ist.
Leider ist es uns aus verschiedenen Gründen nicht gelungen, zu allen ehemaligen Patenkindern den Kontakt zu halten. Aber von jenen, mit denen wir nach wie vor bzw wieder in Verbindung stehen, haben etliche inzwischen einen festen Beruf gefunden und darüber freuen wir uns sehr mit ihnen. Denn so haben wir gemeinsam mit ihren einstigen Paten und durch ihren eigenen Fleiß das Ziel aller Bemühungen erreicht. Und das besteht darin, daß die jungen Leute ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben in Würde zugunsten ihrer selbst und auch zugunsten ihres Landes führen können. Sie können die ärmlichen Lebensverhältnisse hinter sich lassen, aus denen sie gekommen sind, und nun ihrerseits dazu beitragen, daß ihre Familien, aber auch andere Kinder, die Chance auf ein besseres Leben haben. Und jedes einzelne Kind, das diese Chance bekommt, und etwas daraus macht, ist ein Hoffnungszeichen in dieser Welt.

Zu unserer Strategie gehört es, den Patenkindern den Blick für ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten offen zu halten. Nicht jeder Jugendliche hat die Voraussetzungen für ein Universitätsstudium, dafür aber handwerkliche Fähigkeiten oder künstlerische Begabungen, wie das ja auch schon auf diesem Blog beschrieben ist. Den Jugendlichen bei ihren Entscheidungen zu helfen, die sie im Übrigen letztlich selbst treffen, halten wir deshalb für eine unserer wichtigen Aufgaben.
Es freut uns, daß die Jugendlichen in aller Regel eine passende Entscheidung treffen bzw getroffen haben und so sind nun unter unseren Alumni Apotheker, Ingenieure, Elektroniker, Schneider, Biotechniker, Musiker, Banker, Krankenschwestern und Ladeninhaber zu finden.



An educational project like ours naturally bears its first fruits only after a few years. That is, when the school education and vocational training are completed and the sponsored children find a permanent job that secures their livelihood and that of their families. By „families“ I do not only mean their own family, which most of them do not have at that time, but the extended family, i.e. parents, siblings and other relatives, whom they have to take care of, as is usual – and necessary – here.
Unfortunately, for various reasons, we have not been able to keep in touch with all the former benficieries. But some of those we are still in contact with have found a permanent job in the meantime and we are very happy for them. Together with their former sponsors and through their own diligence, we have achieved the goal of all our efforts. And that is that the young people can lead an independent and self-determined life in dignity for the benefit of themselves and also for the benefit of their country. They can leave behind the poor living conditions from which they came and now in turn contribute to giving their families, as well as other children, the chance of a better life. And every single child who gets this chance and makes something of it is a sign of hope in this world.

Part of our strategy is to keep the sponsored children’s eyes open to their possibilities and abilities. Not every young person has the prerequisites for a university degree, but they do have manual skills or artistic talents, as has already been described on this blog. We therefore consider it one of our most important tasks to help young people make their own decisions, which, incidentally, they ultimately make themselves.
We are pleased that the young people generally make or have made a suitable decision, and so we now have pharmacists, engineers, electronics technicians, tailors, biotechnicians, musicians, bankers, nurses and shopkeepers among our alumni.

(Gerhard Reuther)

[ Translated with http://www.DeepL.com/Translator ]