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Es war ein Tag wie im April: Sonne wechselte mit Regen ab, dazu pfiff gelegentlich ein Wind über den Markt, daß Informationszettel auf- und davonflogen, Ausstellungstafeln ins Schwanken kamen und unter das schützende Zeltdach gestellt werden mußten. Und schließlich fegte am Ende des Tages, verbunden mit einem Regenguß, ein so starker Sturm über den Platz hinweg, daß selbst große Zelte umstürzten oder „auf Wanderschaft“ gingen. Doch ich greife vor.

Vom 11.-18. September feierte der Kirchenkreis Eisenach mit einer Festwoche in Eisenach das 500. Jubiläum der Übersetzung des zweiten Teils der Bibel, des Neuen Testaments, durch Martin Luther auf der Wartburg. Unter den zahlreichen Veranstaltungen war ein Markttag, der am Samstag, dem 17.9., auf dem Marktplatz vor der Georgenkirche stattfand.

Mit dabei war unsere Evangelische Kirchengemeinde und der Ökumenische Eine-Welt-Kreis mit einem gemeinsamen Informationsstand.
Die Hauptattraktion für die Kinder war zweifellos die Bastelecke, an der man sich seine eigene kleine Winkelkirche bauen und bemalen konnte. Das Angebot fand soviel Anklang, daß, zur Enttäuschung einiger Kinder, die erst spät zu unserem Stand fanden, schon vor dem Ende des Tages die Bausteine alle waren.
Die größeren Besucher bestaunten die Weihebibel, die der damalige Landesherr, Wilhelm, der St. Concordia-Kirche zur Einweihung im Jahr 1661 geschenkt hatte. Mit Eifer versuchten sie, den Text der Widmung zu entziffern, was sich als ziemlich schwierig herausstellte.

Am Stand des Ökumenischen Eine-Welt-Kreises zogen vor allem die kleinen Halsketten, Schlüsselanhänger, Ringe, Armreife und sonstigen Gegenstände aus Ruanda die Aufmerksamkeit von Klein und Groß auf sich. Mehrere Erwachsene interessierten sich für Einzelheiten des Bildungsprojekts in Ruanda, das in diesem Jahr sein 15jähriges Bestehen feiert. Und aufmerksam betrachteten Besucher die Ausstellung „Mein liebster Bibelvers“, zu der Leute aus mehreren europäischen und afrikanischen Ländern beigetragen hatten.

Beim Rundgang über den Markt zeigte sich, mit wieviel Engagement und Ideen sich Initiativen, Kirchgemeinden und kirchliche Einrichtungen in diesen Tag einbrachten und wie bunt und vielfältig die Arbeit der Kirchen in unserem Kirchenkreis ist. Allen Helfern sei gedankt, die an diesem Tag bis zu 13 Stunden – oder länger – auf den Beinen waren.

Auch wenn das durchwachsene Wetter vermutlich manche Leute vom Besuch des Marktes abgehalten hat, so war es doch ein schöner Tag mit vielen Angeboten für Jung und Alt mit Spielen, Rätseln, Bauen, Basteln und Informationen rund um die Bibel – und Anleitung zum christlichen Handeln, das aus der Botschaft der Bibel entspringt.
Zur Bestätigung leuchtete am Ende des Tages nach dem letzten Regenguß ein strahlender doppelter Regenbogen über der Stadt: Zeichen des Friedens, den Gott mit den Menschen gemacht hat. Daß er sich unter den Menschen ausbreitet, dafür sind wir alle verantwortlich. Wie das geht, können wir in der Bibel lesen – dank Martin Luther.



It was a day like in April: sun alternated with rain, occasionally a wind blew across the market so that information leaflets flew up and away, exhibition boards began to sway and had to be placed under the protective tent roof. And finally, at the end of the day, combined with a downpour, such a strong storm swept over the square that even large tents toppled over or went „on the move“. But I am anticipating.

From 11-18 September, the Eisenach church district celebrated the 500th anniversary of Martin Luther’s translation of the second part of the Bible, the New Testament, at Wartburg Castle with a week of festivities in Eisenach. Among the many events was a market day, which took place on Saturday 17 September on the market square in front of the church „Georgenkirche“.

Our Protestant parish and the Ecumenical One World Circle were there with a joint information stand. The main attraction for the children was undoubtedly the handicraft corner, where they could build and paint their own little angle church. The offer was so popular that, to the disappointment of some children who found their way to our stand late, we ran out of bricks before the end of the day.
The older visitors marvelled at the Consecration Bible, which the then sovereign, Wilhelm, had given to St. Concordia’s Church for its consecration in 1661. They eagerly tried to decipher the text of the dedication, which turned out to be quite difficult.

At the stand of the Ecumenical One World Circle, the small necklaces, key rings, rings, bracelets and other objects from Rwanda attracted the attention of young and old. Several adults were interested in details of the educational project in Rwanda, which celebrates its 15th anniversary this year. And visitors looked attentively at the exhibition „My favourite Bible verse“, to which people from several European and African countries had contributed.

During the tour of the market it became clear with how much commitment and ideas initiatives, church communities and church institutions were involved in this day and how colourful and diverse the work of the churches in our church district is. We would like to thank all the helpers who were on their feet for up to 13 hours – or longer – on this day.

Even if the mixed weather probably kept some people from visiting the market, it was still a beautiful day with many offers for young and old with games, puzzles, building, handicrafts and information about the Bible – and guidance for Christian action that springs from the message of the Bible.
As confirmation, at the end of the day after the last downpour, a radiant double rainbow shone over the city: a sign of the peace that God has made with mankind. We are all responsible for spreading peace among people. We can read how this works in the Bible – thanks to Martin Luther (and all the people who translated the Bible into other languages).

[ Translated with http://www.DeepL.com/Translator ]