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Nach meinen vielen Besuchen in Äthiopien und in Ruanda bin ich mit den Lebensverhältnissen in diesen Ländern durch die Besuche bei unseren Patenkindern einigermaßen vertraut. Und bekanntermaßen gehören unsere Patenkinder und ihre Familien zu der ärmsten Bevölkerungsschicht.

Wenn ich dennoch hier von einer Familien kurz berichten möchte, die beispielhaft für viele unserer Kinder steht, so zunächst aus dem Grund, daß mich die schreiend armen Verhältnisse immer von neuem berühren. Es läßt mich nicht kalt was ich sehe und höre. Und das wäre auch schlimm, denn es würde mein Herz kalt machen wie die Herzen der Menschen, die mit ihren Luxuskarossen aus den mit hohen Mauern umgebenen und mit Stacheldraht aufgerüsteten Grundstücken herauskreuzen und an den halb verfallenen Hütten ihrer Landsleute vorbeirauschen ohne sie eines Blickes zu würden geschweige denn ihnen zu helfen.
Zum anderen hilft es, die eigene Lebenssituation im Vergleich mit der dieser Kinder und ihrer Familien neu zu bewerten und möglicherweise die Vorstellung darüber, was Armut ist, zu korrigieren.
Denn eins ist klar: die Menschen, die in Ruanda, Äthiopien, Bangladesch oder wo auch immer auf dieser Welt leben, haben das gleiche Recht auf ein würdiges und auskömmliches Leben wie wir im – noch immer – reichen Europa!
Am 16. Mai besuchten wir den dreizehnjährigen B., der in einem abgelegenen Dorf lebt, und wir fuhren über Off-Road-Straßen, die diesen Namen auch wirklich verdienen, durch den Ruandischen „Busch“, der in diesem Fall eher ein Wald ist, welcher im wesentlichen aus Eukalyptusbäumen und Strauchwerk besteht.
Es war der letzte Besuch dieses Tages und auf abenteuerlichen Wegen ging es voran bis wir endlich bei komplette dunkler Nacht 7 Uhr abends an der schäbigen Hütte des Jungen ankamen. Wir wurden nicht nur von ihm, seiner Großmutter und einer entfernten Tante empfangen, sondern natürlich auch von einer Menge neugieriger Kinder und Nachbarn. Denn in diese Gegend verirrt sich normalerweise kein Weißer.
Die Lebensgeschichte des Jungen ist ebenso traurig wie die von vielen anderen Kindern. Es ist herzzerreißend.
Wir waren aber überrascht, daß seine schulischen Leistungen sehr gut sind, obwohl er eine extrem anstrengende Woche hat:

4 Uhr morgens aufstehen, danach sich für den Tag vorbereiten, dann gut eine Stunde Schulweg zu Fuß, anschließend Schulunterricht, dann wieder der mehr als einstündige Heimweg.
Gegen 17.30 Uhr ist er zuhause, dann macht er Hausaufgaben. Wenn er Glück hat, gibt es abends etwas zu essen. Anderenfalls muß er hungrig ins Bett gehen. Anschließend geht er auf dem blanken Fußboden schlafen, denn eine Matratze geschweige denn eine Bett, hat er nicht – und wenn es dann noch regnet, dringt Wasser durch das undichte Dach und er muß auf einen Stuhl ausweichen um dort im Sitzen zu schlafen.
Diese Prozedur geht jahraus, jahrein von Montag bis Freitag.
Am Wochenende dann hilft er seiner alten Großmutter, bei der er lebt, denn seine Mutter ist kurz nach seiner Geburt gestorben und sein Vater kümmert sich nicht um ihn.

All diese Strapazen nimmt der Junge auf sich, damit er nicht auf der Straße landet, so erzählte er mir, denn er möchte eines Tages Arzt werden.

Welche Kraft muß in diesen Kindern leben, um all das auszuhalten, wo sie doch eigentlich eine unbeschwerte Kindheit wie die Kinder in Europa haben sollten!

Diese Kinder brauchen warmherzige Menschen, die ihnen helfen, aus dem Teufelskreis der Armut auszubrechen. Die Übernahme einer Bildungspatenschaft ist dafür der beste Weg.

Fördern Sie bitte eines dieser zahllosen Kinder!

Wir geben Ihnen alle nötigen Informationen.

P.S. Ich habe diesem Artikel absichtlich keine dramatischen Bilder beigefügt, wie das manche „Hilfsorganisationen“ tun, um die Geldbörsen der Leser zu leeren. Das ist unethisch und gehört sich nicht. Ich denke, die Beschreibung der Situation dürfte genügen, damit Sie sich ein ungefähres Bild machen können.


After my many visits to Ethiopia and Rwanda, I am somewhat familiar with the living conditions in these countries through visits to our sponsored children. And as we all know, our sponsored children and their families belong to the poorest section of the population.

Nevertheless, I would like to report briefly on a family that is exemplary for many of our children, first of all because I am always touched by the screamingly poor conditions. What I see and hear does not leave me cold. And that would be bad too, because it would make my heart cold like the hearts of the people who cruise out of the high-walled and barbed-wire-armed properties in their luxury cars and speed past the half-ruined huts of their compatriots without giving them a glance, let alone helping them.
On the other hand, it helps to re-evaluate one’s own living situation in comparison with that of these children and their families and possibly to correct one’s idea of what poverty is.
Because one thing is clear: the people who live in Rwanda, Ethiopia, Bangladesh or wherever in this world have the same right to a dignified and adequate life as we do in – still – rich Europe!

On 16 May, we visited thirteen-year-old B., who lives in a remote village, and we drove over off-road roads, which really deserve this name, through the Rwandan „bush“, which in this case is more like a forest, consisting mainly of eucalyptus trees and shrubbery.
It was the last visit of the day and we made our way along adventurous paths until we finally arrived at the boy’s shabby hut at 7 o’clock in the evening in complete darkness. We were welcomed not only by him, his grandmother and a distant aunt, but of course also by a crowd of curious children and neighbours. Because no white person normally strays into this area.
The boy’s life story is as sad as that of many other children. It is heartbreaking.
But we were surprised that his school performance is very good, even though he has an extremely busy week:
4am wake up, then getting ready for the day, then a good hour walk to school, then school lessons, then the more than one hour walk home again.
Around 5.30 pm he is at home, then he does his homework. If he is lucky, there is something to eat in the evening. Otherwise he has to go to bed hungry. Afterwards he goes to sleep on the bare floor, because he does not have a mattress, let alone a bed – and if it rains, water seeps through the leaking roof and he has to move to a chair to sleep sitting up.
This procedure goes on year in, year out, from Monday to Friday.
On weekends he helps his old grandmother, with whom he lives, because his mother died shortly after his birth and his father does not care for him.

The boy takes all these hardships upon himself so that he doesn’t end up on the street, he told me, because he wants to become a doctor one day.

What strength must live in these children to endure all this, when they should actually have a carefree childhood like the children in Europe!

These children need warm-hearted people to help them break out of the vicious circle of poverty. Sponsoring an education is the best way to do this.

Please sponsor one of these countless children!

We will give you all the information you need.

P.S. I have deliberately not included dramatic pictures with this article, as some „aid organisations“ do in order to empty readers‘ wallets. That is unethical and not proper. I think the description of the situation should be enough for you to get an approximate picture.

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