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Am 24. Juni informierte uns unsere Mitarbeiterin in Ruanda, daß sich die Corona-Situation im Land wieder verschlechtert.
Sie schreibt: „Die Situation hier ist wieder kritisch. Wir haben die dritte Welle der Pandemie und Kigali ist wieder abgeriegelt. Es gibt kein freies Reisen von Bezirk zu Bezirk oder von Provinz zu Provinz. Heute hatten wir 964 Fälle, und das ist das erste Mal, seit die Pandemie begonnen hat. Wir rufen unsere Kinder jetzt wieder oft an, aber Gott sei Dank geht es ihnen noch gut. Die Impfung läuft noch, aber es gibt noch nicht genug Dosen für alle.“

Am 27. Juni hat nun das Auswärtige Amt in Berlin Ruanda als „Risikogebiet“ eingestuft. Das heißt, wer dorthin reist, muß bei der Rückkehr nach Deutschland für zwei Wochen in Quarantäne. Ein Luxus-Problem – jedenfalls für uns.

Viel schlimmer ist aber, daß die Situation in Ruanda schon einmal besser war, und nun wieder schlechter wird. Das mag viele Ursachen haben, die zum Teil auch an der territorialen Lage in Nachbarschaft zu Ländern liegen, wo die Situation katastrophal ist. Doch was auch immer die Ursachen im Einzelnen sind: es ist ein Skandal, daß die armen Länder dieser Erde mal wieder bei der Beschaffung von Heilmitteln ans Ende der Schlange gestellt werden. Man lese dazu z.B. den Artikel im „Guardian“.

(Eines unserer Patenkinder hat inmitten der Corona-Pandemie ein Lied zum Thema komponiert, das Sie unten sehen können. Das Video hat ein Studio kostenlos für sie produziert.)

Ich möchte hier nicht über die Sinnhaftigkeit einer Impfung gegen Corona diskutieren. Die Entscheidung bezüglich der Impfung liegt bei jedem selbst.
Was mich umtreibt ist die Gefahr, daß unsere Kinder und ihre Familien infiziert werden oder wieder in eine derartige Notlage wie schon im vergangenen Jahr geraten, daß wir wieder Nahrungsmittelhilfe aus unserem Notfonds leisten müssen!
Doch das würde uns schwer fallen, denn die Nothilfe, die wir im vorigen Jahr gegeben haben, hat unsere Reserven erheblich geplündert!
Deshalb bitten wir alle Leser: helfen Sie uns dabei, mit ihrer Spende den Nothilfefonds wieder aufzufüllen!


On 24 June, our co-worker in Rwanda informed us that the Corona situation in the country is deteriorating again.
She writes: „The situation here is crucial again. We are having the third wave of the pandemic and Kigali is in lockdown again. There is no free movement from district to district or from province to province. Today we had 964 cases and it is for the first time since the pandemic started. We are now calling our kids again often but thanks God they are still ok. The vaccination is still going onbut there is not enough dose for everyone yet.“

(The Reggae-musicians „Ras Erigz“ and „Sacha West“ support our education project. The produced a video on Covid19.)

On 27 June, the Foreign Office in Berlin has now classified Rwanda as a „risk area“. This means that anyone travelling there must be quarantined for a fortnight on their return to Germany. A luxury problem – at least for us.
But much worse is the fact that the situation in Rwanda was better before and is now getting worse again. There may be many reasons for this, some of which are due to the territorial situation in neighbouring countries where the situation is catastrophic. But whatever the causes in detail, it is a scandal that the poor countries of this world are once again put at the end of the queue when it comes to procuring remedies. Read, for example, the article in the „Guardian“.
I do not want to discuss the usefulness of a vaccination against Corona here. The decision to get vaccinated is up to each person.

What concerns me is the danger that our children and their families will probably get infected or again will find themselves in such a predicament as they did last year, that we will again have to provide food aid from our emergency fund!

But that would be difficult for us, because the emergency aid we gave last year has considerably plundered our reserves!
Therefore, we ask all readers: help us to replenish the emergency fund with your donation!