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Laut einer Nicht-Regierungs-Organisation könnten bis zum Jahresende fast zehn Millionen weitere Kinder für immer vom Schulunterricht ausgeschlossen sein. Denn aufgrund der weltweiten Rezession fehlten den ärmsten Ländern der Erde in den kommenden 18 Monaten umgerechnet mindestens 77 Milliarden Dollar für Bildungsausgaben, und diese Lücke könnte schlimmstenfalls bis Ende 2021 auf 192 Milliarden Dollar anwachsen, wenn etwa Geld aus den Bildungsetats in den Kampf gegen COVID-19 umgeleitet werden, schreibt die „Deutsche Welle“ in einem Artikel vom 13. Juli 2020.

Die Corona-Pandemie hatte weltweite Schulschließungen zur Folge, wodurch zwischenzeitlich 1,6 Milliarden Kinder nicht zur Schule gingen bzw gehen. In der Folge würden um die zehn Millionen Jungen und Mädchen wohl nie mehr in ihre Klassenzimmer zurückkehren.

Mit unseren Möglichkeiten sorgen wir dafür, daß zumindest einige der zahllosen Kinder in die Schule gehen können, die anderenfalls vielleicht nie (mehr) die Chance auf Schul- und Berufsausbildung hätten. Mag es auch wie ein Tropfen auf den heißen Stein wirken, aber aus vielen Tropfen wird auch ein Meer. Und für jedes einzelne Kind, das durch diese Förderung eine Lebensperspektive erhält, ist es die Mühe wert!
Bitte fügen Sie „Ihren Tropfen“ hinzu! Unterstützen Sie unser Projekt mit Spenden oder Übernahme einer Bildungspatenschaft!

Doch die Schulschließungen haben noch ganz andere Auswirkungen, wie unsere Mitarbeiterin in Ruanda berichtet.
Viele Kinder verlieren einen sicheren Aufenthaltsort, an dem sie mit Freunden spielen können, wo sie eine Mahlzeit bekommen und medizinische Betreuung erfahren. Ferner entfällt die Kontrollfunktion durch die Schule bzw die Lehrer, die es als Erste bemerken, wenn ein Kind in eine persönliche und/oder häusliche Notlage gerät.

Doch besonders besorgniserregend ist die Tatsache, daß diese gesamtgesellschaftliche Ausnahmesituation zur erhöhten Mißbrauchsgefahr für die ärmsten Kinder führt!
Vor wenigen Wochen erreichte uns die Nachricht, daß eines unserer jüngsten Patenmädchen im Kindergartenalter von einem 21jährigen Mann sexuell mißbraucht worden ist! Das ist alarmierend!

Frau Mushimiyimana ist dem Fall sofort nachgegangen und der Mann konnte inhaftiert werden. Das Mädchen hat glücklicherweise keinen schweren Schaden genommen und wurde sogleich im Krankenhaus behandelt und psychologisch betreut.
Würde es nicht durch unser Projekt betreut, wäre dieser Mißbrauchsfall vermutlich im Sande verlaufen. Denn erstens wissen sich die Angehörigen häufig nicht zu helfen, und in diesem konkreten Fall wohnt das Mädchen mit seiner Großmutter in der Nähe unserer Mitarbeiterinnen. Was wäre aber geschehen, wenn das Kind weit weg und in einem abgelegenen Dorf gewohnt hätte?
Einmal mehr hat uns dieser Fall vor Augen geführt, wie wichtig der ganzheitliche Ansatz unserer Arbeit ist, der nicht nur das einzelne Patenkind im Blick hat, sondern seine Familie und das soziale Umfeld!
Wir sehen es deshalb auch als unsere Verpflichtung an dafür Sorge zu tragen, daß unsere Mitarbeiterinnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung haben, um eine effektive und sachgerechte Arbeit zum Wohle unserer Patenkinder und ihrer Familien leisten zu können.
Dazu gehört, daß sie flexibel sind, weil unsere Patenkinder im ganzen Land verstreut wohnen und zur Schule gehen.

Wir erneuern deshalb unsere dringliche Bitte um Spenden zur Beschaffung eines gut erhaltenen gebrauchten Autos, denn unsere Mittel reichen dafür nicht aus!


According to a non-governmental organization, almost ten million more children could be permanently excluded from school by the end of the year. Because due to the global recession, the poorest countries on earth will be lacking at least 77 billion dollars in education spending over the next 18 months, and this gap could grow to 192 billion dollars by the end of 2021 in the worst case, if money from the education budgets is diverted into the fight against COVID-19, writes „Deutsche Welle“ in an article from July 13, 2020.

The corona pandemic has resulted in school closures worldwide, with 1.6 billion children not attending school or not going to school. As a result, around ten million boys and girls would probably never return to their classrooms.

With our possibilities we make sure that at least some of the countless children can go to school, who otherwise might never have the chance (again) to get an education or vocational training. It may seem like a drop on a hot stone, but many drops also become a sea. And for every single child who receives a perspective in life through this support, it is worth the effort!
Please add „your drop“! Support our project with donations or by taking over an education sponsorship!

But the school closures have quite different effects, as our cooperation partner in Rwanda reports.
Many children lose a safe place to play with friends, get a meal and receive medical care. Furthermore, the control function by the school or the teachers, who are the first to notice when a child gets into a personal and/or domestic emergency, is no longer applicable.

But what is particularly worrying is that this exceptional situation in society as a whole leads to an increased risk of abuse for the poorest children!
A few weeks ago we were informed that one of our youngest sponsored girls of kindergarten age had been sexually abused by a 21-year-old man! That is alarming!

Mrs Mushimiyimana investigated the case immediately and the man was arrested. Fortunately, the girl was not seriously injured and was immediately treated in hospital and given psychological support.
If she would not have been cared for by our project, this case of abuse would probably have come to nothing. First of all, the relatives often do not know how to deal with, and in this particular case the girl lives with her grandmother near our staff. But what would have happened if the child had lived far away and in a remote village?
Once again this case has shown us how important the holistic approach of our work is, which does not only focus on the individual sponsored child, but on his family and the social environment!
We therefore see it as our duty to ensure that our employees have the necessary means to carry out effective and appropriate work for the benefit of our sponsored children and their families.
This includes being flexible, because our sponsored children are scattered all over the country and go to school.

We therefore renew our urgent request for donations to acquire a well-preserved used car, because our funds are not sufficient for this!

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