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Alljährlich bittet der Ökumenische 1Welt-Kreis im Erbstromtal mit Sitz bei der Ev. Kirchengemeinde in Ruhla Gemeindeglieder und Außenstehende in der Vorweihnachtszeit um ein sogenanntes Weihnachtsdankopfer, welches für ein aktuelles Projekt bestimmt ist, zu dem wir eine gute und möglichst persönliche Beziehung haben.

Wir haben auf diesem Blog schon über Kamerun und unsere Beziehung dorthin berichtet. Mehr noch, haben wir auch schon darauf hingewiesen, daß in diesem Land nunmehr seit drei Jahren ein Bürgerkrieg tobt.

Die Leidtragenden sind, wie immer, die Zivilisten. Durch einen presbyterianischen Pfarrer, zu dem wir seit Jahren enge Kontakte pflegen, erfahren wir vor allem, wie es den Menschen in ihrem Alltag geht, welchen Herausforderungen und Gefahren sie ausgesetzt sind. Die Situation verschlechtert sich im Land trotz aller Vermittlungsbemühungen zwischen Regierung und Separatisten durch verschiedene Vermittler stetig. Dadurch wird die Not immer größer.
Deshalb haben wir beschlossen, in diesem Jahr unser Weihnachtsdankopfer der Kirchengemeinde zur Verfügung zu stellen, um die Not der Menschen und der Binnenflüchtlinge, die an die Tür des Pfarrhauses klopfen und um Hilfe bitten, wenigstens etwas zu lindern.
Wie dramatisch die Situation ist, hat Pfarrer A. auf unsere Bitte hin geschildert:

„Die Krisen sind gekennzeichnet durch viel Gewalt, das Verbrennen von Dörfern, Schulen, Büros, Gesundheitszentren, brutale Entführungen um Lösegeld zu erlangen, das Verstümmeln und Töten von Menschen aller Gesellschaftsschichten. Einige unserer Kirchenhäuser sind verbrannt.
Dies hat zu Massenflucht geführt, und die Krisen scheinen nicht bald zu enden. Eine Mehrheit der Menschen in Hochrisikogebieten lebt heute im Busch, da sie hoffen, dass das Militär sie dort nicht erreichen wird oder fliehen in sicherere Städte. Derzeit gibt es etwa 390.000 Binnenvertriebene. Im benachbarten Nigeria gibt es etwa 40.000 Flüchtlinge aus den Regionen Nordwest und Südwest Kamerun.
Die Kämpfe finden überwiegend zwischen der kamerunischen Armee und bewaffneten Gruppen statt, die allgemein als AMBA BOYS bezeichnet werden. Die Auswirkungen auf die Bevölkerung sind verheerend: viele Todesopfer, Schulabbrecher, Unterernährung, schlechte oder gar keine medizinische Versorgung und Hungersnot. Auch wir sind von der Situation stark betroffen. Meine Frau musste letztes Jahr aus ihrer Schule fliehen, weil sie ständig von bewaffneten Männern angegriffen wurde; später wurde die Schule zu einem Kampfplatz zwischen dem Militär und den Amba Boys. Seit über einem Jahr können viele nicht mehr zur Arbeit gehen. Wir werden ständig von anderen Binnenvertriebenen besucht, die entweder Unterkunft oder Nahrung suchen. …
Wenn es eine Möglichkeit gibt, wie du helfen kannst, jemandem zu Weihnachten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, zögere nicht.“

Helfen Sie bitte den Menschen vor Ort und den Binnenflüchtlingen in Kamerun!
Senden Sie Ihre Spende auf das Konto der Ev. Kirchgemeinde Ruhla überweisen mit dem Stichwort „1Welt Weihnachtsdankopfer 2019“, IBAN: DE41 8405 5050 0000 0266 38

Wir leiten alle Spenden ohne Abzug an die Kirchgemeinde weiter.

(Aus Sicherheitsgründen verzichten wir an dieser Stelle auf detaillierte Angaben zum Wohnort des Pfarrers und der Kirchgemeinde. Wenn Sie darüber Auskunft wünschen, schreiben Sie uns bitte oder rufen an. Vielen Dank für Ihr Verständnis!)



Every year the Ecumenical 1World-Circle of the Ruhla Lutheran Church (Germany) asks parishioners and other people in the pre-Christmas period for a so-called Christmas offering, which is intended for a current project with which we have a good and personal relationship.

We have already reported on this blog about Cameroon and our relationship there. Moreover, we have already pointed out that a civil war has been raging in this country for three years now.

The victims are, as always, the civilians. Through a Presbyterian pastor, with whom we have maintained close contacts for years, we learn above all how people feel in their everyday lives, what challenges and dangers they are exposed to. Despite all efforts by various mediators to mediate between the government and separatists, the situation in the country is steadily worsening. As a result, the need is becoming ever greater.
This is why we have decided to make our Christmas offering available to the parish this year in order to alleviate the suffering of the people and internally displaced persons who knock on the door of the parsonage and ask for help.
How dramatic the situation is, Pastor A. described at our request:

„The crises is characterized by lots of violence, burning of villages, burning of schools, offices, health centers, rampant kidnapping for ransom, maiming and killing of people of all walks of life. some of our church houses are burned.
This has thus resulted to mass exodus and the crises does not seem to be ending soon, a majority of people in high risk areas now live in the bushes where they are convinced that the military will not reach them or have moved to safer towns within the Anglophone regions or in francophone towns (numbering about 390,000 internally displaced persons).
Mean while in neighbouring Nigeria alone, there are about forty thousand refugees from the North West and South West regions of Cameroon.

The fighting is predominantly between the Cameroon army and armed groups generally referred to as AMBA BOYS. The impact on the population is disastrous: high death toll, school drop outs, malnutrition, poor or no medical care and famine among others. Generally there is much loss of life and property. We are highly affected by the situation as well.
My wife had to flee from her school last year because it was constantly being harassed by armed men; it later became a battle ground between the military and the Amba Boys. For over a year now, she and many others cannot go to work. We are constantly visited by other internally displaced people seeking either shelter or food.
If there is a way you can help to put a smile on the face of someone at Christmas ,my dear friend, do not hesitate.“

Please help the local people and internally displaced persons in Cameroon!
Send your donation to the bank account of the Ev. Kirchgemeinde Ruhla with the keyword „1Welt Christmas 2019“, IBAN: DE41 8405 5050 0000 0266 38. BIC: HELADEF1WAK

We forward all donations without deduction to the parish.

(For security reasons we do not provide detailed information about the place of residence of the pastor and the parish here. If you would like more information, please contact us or give us a call. Thank you very much for your understanding!)

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