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Bei einer der Benefizveranstaltungen des Lions Clubs Gotha im barocken Eckhof-Theater kam es zum ersten Kontakt mit dem Ruhlaer Pfarrer Gerhard Reuther, der sich neben vielen anderen Ehrenamtlichen für den Ökumenischen 1Welt-Kreis stark macht.
Die Lions engagieren sich für Mitmenschen in seelischer und wirtschaftlicher Not, für freundschaftliche Beziehungen zwischen Völkern, Rassen und Religionen.
Entstanden ist diese Bewegung in Folge der Auswirkungen des 1. Weltkrieges 1917, als sich in Chicago ein Kreis von Menschen zusammenfand, um den Bürgersinn zu fördern, für Nächstenliebe und Gemeinsinn einzutreten.
Mittlerweile hat sich diese Anschauung über die ganze Welt verbreitet, in ca. 46.000 Clubs sind 1,4 Millionen Menschen organisiert, in Deutschland etwa 51.030 Mitglieder in 1.517 Clubs engagiert. Der Lions-Club Gotha wurde in den 1990-er Jahren gegründet, hat derzeit 36 Mitglieder.

Mitglieder des 1Welt-Kreises und des Lions Clubs Gotha am Tag der Spendenübergabe im Pfarrhaus der Evangelischen Kirchgemeinde Ruhla.

So ist es den Vertretern des Gothaer Lion Clubs von großem Interesse, auch den Ökumenischen 1 Welt-Kreis für deren Ruanda-Projekt mit einer Spende von 2.000,- Euro zu unterstützen, da auch hier das Problem wirtschaftlicher Not im Mittelpunkt des Geschehens steht.

Circa 20.000,- Euro nimmt der Club jährlich bei verschiedenen Aktivitäten wie beispielsweise beim Verkauf einer eigens hergestellten Feuerzangenbowle auf dem Gothaer Weihnachtsmarkt oder anderen wohltätigen Projekten ein, um diese an hilfsbedürftige Personen oder Hilfsorganisationen zu weiterzugeben. Dazu soll nun auch der 1 Welt-Kreis gehören, der die schlechte Bildungssituation von Kindern und Jugendlichen in Ruanda verbessern hilft. Viele von ihnen müssen dort jahrelang ohne Schulbildung auskommen.
Seit 2007 wird unter dem Dach der evangelischen Kirchgemeinde Ruhla dafür aktiv agiert. Erfreut ist man darüber, dass sich Gemeindeglieder aus dem Erbstromtaltal und sogar teilweise darüber hinaus dafür engagieren. Einige Bürger aus der Bergstadt haben sogar Patenschaften übernommen.
Um den jungen Menschen in Ruanda eine Perspektive bieten zu können, braucht es Grundvoraussetzungen, und die werden über das Bildungspatenprojekt unterstützt. Sollten zusätzliche Ausgaben wie medizinische Notfallsituationen oder auch wirtschaftlicher Art anstehen, werden diese durch den sogenannten Kompensationsfond ausgeglichen.
Eine Projekt-Betreuerin ist direkt vor Ort in Ruanda tätig, um bei der Umsetzung zu unterstützen. …

Text/Fotos: aki/rz