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Am nächsten Tag (1.9.) sollte uns unsere Reise zum Timmelsjoch führen. Doch wieder war es ein Radrennen, das uns einen Strich durch die Rechnung machte: die Straße war gesperrt.
Nun hieß es rasch eine neue Route herauszusuchen. Glücklicherweise gibt es in dieser Region genug andere Paßstraßen und so trug uns unser treues Motorrad hinauf auf die Höhen des Kühtai-Sattels.
Da wir den Namen dieses Platzes lustig fanden haben wir uns erkundigt, was der Name „Kühtai“ wohl bedeutet. Nun, „Küh“ ist wohl klar: es kann sich nur um Kühe handeln. Aber „Tai“?
Der Besitzer eines Souvenirladens klärte uns auf. „Tai“ kommt aus der rätoromanischen Sprache und heißt ungefähr soviel wie „freier Platz“, und zwar ein Platz oberhalb von 1500 m, auf dem Kühe weiden können.

Ja, soweit der kleine Ausflug in die Welt der Sprachen.

Angenehm kühl war es dort oben und so gingen wir noch ein paar Schritte den Berg hinauf, bevor wir uns in dem Gasthof „Sonne & Schnee“ niederließen, um einen Cappuccino zu uns zu nehmen. Hier hatten wir Gelegenheit, der freundlichen Kellnerin von unserem Ruanda-Projekt zu erzählen und hinterließen wieder ein wenig Informationsmaterial. Das war dann auch schon die vorletzte Gelegenheit, mit Menschen ins Gespräch über unser Projekt zu kommen, denn die meiste Zeit danach saßen wir auf dem Motorrad. Und da hat man bekanntermaßen nicht die Möglichkeit, mit anderen zu reden. Doch wir haben natürlich auch weiterhin unsere Spuren hinterlassen 🙂

Am 2. September hatte es geregnet, so daß wir eine kleine Fahrpause einlegten. Die nächste Gelegenheit ergab sich bei unserer Tour über das Hahntennjoch und das Furkajoch am 3. September. Dank des wunderbaren Wetters konnten wir bei unseren kleinen Zwischenstopps auch das wunderbare Panorama genießen. Eine Reise mit dem Motorrad über die Paßstraßen in den Bergen ist wirklich ein traumhaftes Erlebnis, das ich nur jedem Motorradfahrer empfehlen kann.
Einen Tag später glitten wir gemächlich durch das Kaunertal hoch zum Kaunertalgletscher. Ich erinnere mich, vor Jahren schon einmal dort gewesen zu sein und habe nun feststellen müssen, daß auch dieser Gletscher kleiner geworden ist.

Am Nachmittag ergab sich dann endlich auch die Möglichkeit, die verschobene Tour über das Stilfserjoch und den Umbrailpaß nachzuholen. Die Straße hoch zum Stilfserjoch mit ihren Spitzkehren ist recht anspruchsvoll zu fahren aber es macht auch großen Spaß. Diese Tour war dann auch schon die letzte, denn am folgenden Tag traten wir die Rückreise an. Viel zu schnell waren die Tage vergangen. Aber wir erinnern uns umso lieber an die Ausflüge – und die Gelegenheit, unser Bildungsprojekt etwas bekannter zu machen.

Die letzte Gelegenheit zum direkten Gespräch darüber ergab sich schließlich in unserer Pension. Die nette Wirtin versprach, unser Informationsmaterial auszulegen.

Nun sind wir natürlich gespannt, ob die Öffentlichkeitsarbeit, die mit unserer kleinen Reise verbunden war, auch Früchte trägt. In jedem Fall war es für uns eine großartige Gelegenheit, dem Alltag mal den Rücken zu kehren und diese Urlaubstage zu genießen.











The next day (Sept 1) our journey should go to the col „Timmelsjoch“. But again it was a bicycle race, which thwarted our plan: the road was closed.

Now it was time to find a new route. Fortunately there are enough other pass roads in this region and so our reliable motorcycle carried us up to the heights of the Kühtai saddle.
Since we found the name of this place funny, we inquired what the name „Kühtai“ means. Well, „cow“ is probably clear: it can only be cows. But „Tai“?
The owner of a souvenir shop enlightened us. „Tai“ comes from the Rhaeto-Romanic language and means something like „free space“, a place above 1500 m where cows can graze.

So far the little excursion into the world of languages.

It was pleasantly cool up there and so we walked a few more steps up the mountain before we settled down in the inn „Sonne & Schnee“ to have a cappuccino. Here we had the opportunity to tell the friendly waitress about our Rwanda project and again left some information material. This was the penultimate opportunity to talk to people about our project, because most of the time afterwards we were sitting on our motorbike. And as you know, you don’t have the opportunity to talk to others. But of course we have also left our traces 🙂

On September 2nd it had rained, so we had a short break to drive. The next opportunity arose during our tour over the cols „Hahntennjoch“ and „Furkajoch“ on September 3rd. Thanks to the wonderful weather we could also enjoy the wonderful panorama during our little stops. A trip with the motorcycle over the pass roads in the mountains is really a fantastic experience that I can only recommend to every motorcyclist.
One day later we cruised leisurely through the Kaunertal up to the Kaunertal glacier. I remember having been there years ago and have now discovered that this glacier has also become smaller.

In the afternoon I finally had the opportunity to catch up on the postponed tour over the col „Stilfserjoch“ and the Umbrail Pass. The road up to the Stilfserjoch with its hairpin bends is quite demanding to drive but it is also great fun. This tour was the last one, because on the following day we started our way back home. The days had passed much too fast. But we remember the excursions all the better – and the opportunity to make our educational project a little better known.

The last opportunity for a direct conversation about this finally arose in our guesthouse. The nice landlady promised to lay out our information material. And we handed her the poster, which I had attached to the windshield of the motorcycle for this trip, as a memento.

Now, of course, we are curious to see whether the public relations work associated with our little trip will also bear fruit. In any case, it was a great opportunity for us to turn our backs on everyday life and enjoy these holidays.

[ Translated with http://www.DeepL.com/Translator ]

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