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Mein Name ist Alleluia, ich bin 23 Jahre alt und stolz Ruander zu sein. Ich wurde in der westlichen Provinz Ruanda geboren und bin der Erstgeborene in einer Familie mit zwei Kindern.
Als ich 3 Jahre und meine kleine Schwester 1 Jahr alt war, haben wir unseren Vater verloren. Eines Morgens im Jahr 1999 wachte er auf und verabschiedete sich von meiner Mutter. Seitdem haben wir ihn nie wieder gesehen.

Meine Schwester und ich wurden von meiner Mutter allein aufgezogen. Nach ein paar Jahren begann ich mit der Schule. Das Leben in der Grundschule war nicht sehr schwierig, da wir kein Schulgeld bezahlen mußten. Im Jahr 2008 war ich einer von drei Studenten, die die staatliche Prüfung bestanden haben Ich war sehr glücklich, mein Studium fortsetzen zu können.
Es war jedoch eine Belastung für meine Mutter, die mir Schulmaterial kaufen und das Schulgeld bezahlen musste. Ich ging mit unzureichendem Material auf eine Sekundarschule und meine Mutter flehte oft um Gnade beim Schulleiter, damit ich studieren durfte, und sie versprach ihm, später zu bezahlen. Sie hat immer etwas verkauft, um meine Schulgebühren und Materialien zu bekommen.

In der 7.und 8. Klasse wurde ich oft von der Schule entlassen und durfte nicht zu Mittag essen, weil ich nicht das volle Schulgeld bezahlt habe. Nach Gottes Willen hatte ich 2011 die Zwischenprüfung bestanden. Ich ging an eine andere Schule, aber das Schulgeld war während meiner Ausbildung immer noch ein großes Problem.

Glücklicherweise traf ich im Juli 2012 einen ruandischen Mann, der in Zusammenarbeit mit der Eine-Welt-Gruppe Deutschland arbeitete, und er beschloss, mir während meines Studiums durch das Ausbildungsprogramm des „Ökumenischen 1Welt-Kreises im Erbstromtal (Deutschland)“ zu helfen. Von da an wurde ich wegen des Schulgeldes nicht mehr von der Schule entlassen.
Ich schließe mein Studium im November 2019 an der University of Rwanda, College of Science and Technology ab und habe einen Schwerpunkt in Computer- und Softwaretechnik.

Schließlich half mein Sponsor, der zu sein, der ich heute bin. Ich plane, so schnell wie möglich einen Master in IT-bezogenem Bereich zu absolvieren. Ich glaube, dass ich nach 3 Jahren ein Unternehmen besitzen werde, das IT-Dienstleistungen hier in Ruanda anbietet.

Gott sei die Ehre.

[ Übersetzt mit Hilfe von http://www.DeepL.com/Translator ]

(Die Veröffentlichung des Fotos und des Textes
geschieht mit Genehmigung des Rechteinhabers)


Alleluia is my name, I am 23 years old and proudly Rwandan. I was born in the western province of Rwanda and I am a firstborn in a family of two children.
When I was 3 years old and my young sister was 1 year old we lost our Father up to now. One morning in 1999, he woke up and said goodbye to my mom. From that time we have never seen him.

My sister and I were raised by my mother alone. After a few years, I started school. Life at primary was not much difficult because we paid no school fees. In 2008, I was one of three students who passed the national exam, I was very happy to continue my studies.
However, it was a burden for my mother who had to buy me school materials and to pay school fees. I went to a secondary school with insufficient materials and my mother often begged for mercy to the headmaster to allow me to let me study and she promised him to pay after. She always sold something to get my school fees and materials.

In ordinary level, I often was dismissed from school and not allowed to lunch because I didn’t pay full school fees. By God’s will, I finished an ordinary level in 2011. I went to another school but school fees were still big issues during my studying.

Fortunately, in July 2012 I met a Rwandan man who worked in cooperation with One-World-Group of Germany and he decided to help me during my studies through the education program of the „Ecumenical 1World-Group in Erbstromtal valley (Germany)“. From that time on I was no longer dismissed from school because of school fees.
I am graduating this coming November 2019 in University of Rwanda, College of Science and Technology and my major subject is Computer and Software Engineering.

Finally, my sponsor helped to be who I am today. I am planning to pursue a Masters in IT-related as soon as possible. I believe that after 3 years I will own a company which provides ICT services here in Rwanda.

To God be the Glory.

(The publication of the photo and the text 
by permission of the copyright holder)
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