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Mein Name ist Laetitia, ich wurde in Kigali geboren.
Ich habe die Grundschule in Kanombe (Stadtteil von Kigali) begonnen. Zu dieser Zeit war das Leben einfach. Es verschlechterte sich, als ich in die 4. Klasse ging. Meine Eltern trennten sich und mein Vater heiratete eine andere Frau. Daraufhin gingen ich und meine beiden Geschwister zu unserer Oma, aber sie war zu alt, um sich um uns zu kümmern. Da mein Vater uns bereits verlassen hatte, übernahm mein älterer Bruder die Verantwortung, sich um uns zu kümmern. Er war dafür verantwortlich, uns zu schulen, uns ins Krankenhaus zu bringen usw., und er sollte natürlich auch studieren.

Aufgrund von Gottes Barmherzigkeit bekam ich wie durch ein Wunder in der 5. Klasse ein Schulstipendium durch einen Wettbewerb und begann kostenlos zu lernen. In der 9. Klasse habe ich meine nationalen Prüfungen bestanden und bin in Oberschule aufgenommen worden.

Ich erinnere mich gut daran, dass in der Zeit, als ich in die neue Schule eintrat, meine Oma starb. Erneut haben sich die Dinge geändert. Es war schwierig, Schulgeld, Schulmaterial usw. zu bezahlen.
Mein älterer Bruder und ich beschlossen, das kleine Stück Land zu verkaufen, das uns geblieben war, weil er auch sein Universitätsstudium fortsetzen wollte. Dann, nachdem ich die 10. Klasse angefangen hatte, gab es eigentlich keine Hoffnung mehr, die Oberschule zu beenden, weil wir nicht genug Geld für Schule, Miete usw. hatten. Wir begannen in der Familie zu leben und umherzuziehen.

Gott erschafft seine eigenen Wege und sie sind tausendfältig. In der 11.Klasse kam ich mit Herrn Dietmar, dem ehrenamtlichen Leiter des Bildungsprojekts des Ökumenischen 1Welt-Kreises, über meine Freundin Chantal in Kontakt.
Herr Dietmar hat für mich die schöne und liebevolle Pflegemutter Margret gefunden. Sie half mir, den Schulabschluß zu absolvieren, wo ich meine nationale Prüfung bestanden habe, und jetzt stehe ich kurz davor, mein erstes Jahr an der University of Rwanda, College of Business and Economics, zu beenden.
Ich danke dem „1Welt-Kreis“ für die Liebe und Freundlichkeit zu uns. Ohne sie wissen wir nicht, wo wir wären.

Lasst uns hart arbeiten, damit sie stolz auf uns sind.

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(Die Veröffentlichung des Fotos und des Textes
geschieht mit Genehmigung der Rechteinhaberin)


My name is Laetitia, I was born in Kigali.
I started my primary 1 at camp Kanombe. At this time life was easy before things fell apart. Up to primary 4 after the separation of my parents, my father got married with another woman, then I and and my 2 siblings went to our grandma but she was too old to take care of us. Actually my father already abandoned us, and my elder brother took the responsibilities to take care of us. He was in charge of schooling us, hospitalizing us etc, and he also was supposed to study of course.

Due to God’s mercy and miracles in primary 5 I got the school scholarship through a competition and I began studying for free. In senior 3 I passed my national exams and have been admitted to Rusumo high school.

I remember it well the time I admitted to the new school was the time my grandma passed away. Things have been changed. It was difficult to get school fees, school materials etc.
I and my elder brother decided to sell the small land we remained with because he also wanted to continue his university. Then after I started my senior 4 actually there was no hope to finish my secondary because we had no enough money for schooling, renting etc. We started to live in family members keep on moving around.

God creates his own ways and they are above thousands. In my Senior 5 I met Mr Dietmar, the volunteering manager of the educational project of the Ecumenical 1World-Group, through my friend Chantal who gave me his contact.
Mr Dietmar found for me the beautiful and lovely foster mother Margret. She helped me out to finish secondary where I passed my national exam and now am about to finish my first year at the University of Rwanda, College of Business and Economics.
Kindly I would like to thank „One World Group“ for love and kindness on us. Without them we don’t know where we would be.

Let us work hard so that they will be proud of us.

(The publication of the photo and the text 
by permission of the copyright holder)
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