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Mein Name ist Divine und ich bin 25 Jahre alt. Mein Geburtsort ist Kigali, aber ich hatte keine Chance, dort zu leben, weil meine beiden Eltern starben, als ich noch ein Kind war; eigentlich kannte ich sie nicht.
Ich wurde von meinem Großvater aufgezogen, der 2015 starb. Meine Bildungsweg war nicht einfach. Ich kämpfte viel, weil niemand da war, der sich um mich kümmerte. Mein Großvater war zu alt, so dass er nicht mehr arbeiten konnte. Uns wurde von einem Caritaszentrum der katholischen Kirche geholfen, aber die Hilfe reichte nicht aus, um mein Studium zu finanzieren.

Ich erinnere mich, dass es 2007 war, als ein Wunder geschah und der Himmel seine Tore für mich öffnete! Diesmal traf ich einen ruandischen Mann, der in Zusammenarbeit mit dem „Ökumenischen 1Welt-Kreis im Erbstromtal“ arbeitete. Er fand für mich im Auftrag des 1Welt-Kreises das großherzige und liebevolle Ehepaar Ullrich und Christine, die mir zu Eltern wurden. Ich war damals in der 6. Klasse in Nyamata und fühlte mich befreit. Sogar mein Großvater war voller Freude, denn wenn er mich ansah, fühlte er sich traurig; er dachte immer daran, wie meine Zukunft ohne Hilfe der Eltern aussehen würde. Er hatte das Gefühl nicht von Nutzen für mich zu sein.
Ich bestand meine nationale Prüfung und wurde in die Sekundarschule aufgenommen, wo ich die Maranyundo Girl’s School in Nyamata besuchte. Hier begann für mich die Hoffnung auf Leben; zuvor hatte ich keine Hoffnung auf eine weitere schulische Ausbildung.

Momentan studiere ich noch. Ich bin im zweiten Jahr an der Universität, Fakultät für Informatik und Informationswissenschaften, Abteilung für IT-Netzwerke. Bald werde ich meinen Abschluss machen. Ich zählte meine Tage bis zum Tod, aber jetzt sind es Tage die für mich zu einem bessern Leben führen. Was mir in allen Dingen klar wurde, ist, dass wir die Hoffnung nicht verlieren müssen, solange wir noch am Leben sind, denn Gott hat einen Plan für unser Leben. Ich schätze den 1Welt-Kreis, der an Kinder wie mich denkt und ihnen hilft, eine bessere Zukunft zu haben, indem er ihre Hoffnung weckt, nicht nur durch konkrete Hilfe, sondern auch durch die Liebe und Freundlichkeit, die sie geben. Möge Gott sie und ihre Arbeit segnen und ihnen das ewige Leben geben, denn wir haben nichts, was wir als Dank zurückgeben können.

Ich bin dankbar für meine Eltern Ullrich und Christine, die ihre Arme geöffnet haben, während andere mich ignorierten, die ihre Herzen für mich geöffnet haben, während andere mich verurteilten, die mich lieben und für mich sorgen. Ich danke euch so sehr, möge Gott euch segnen.

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(Die Veröffentlichung der Fotos und des Textes
geschieht mit Genehmigung der Rechteinhaber)


My name is Divine and I am 25years old. My birth place is Kigali, but I did not get the chance to live there because my both parents died while I was a kid; actually I didn’t know them.
I have been raised by grandfather who died in 2015. My journey of studying was not easy. I struggled a lot because no one was there to look after me. My grandfather was too old so he had no ability to work. We have been helped by a Caritas center of Catholic church but the help was not enough to finance my studies.

I remember it was in 2007 when a miracle happened to me and heaven opened his gates for me! This time I met a Rwandan man who worked in cooperation with One-World-Group of Germany. In cooperation with One-World-Group he found for me the great and lovely married couple of Ullrich and Christine who became parents to me. I was in primary grade 6 at Nyamata that time and I felt released. Even my grandfather was full of joy because when he looked at me he felt sad; he always thought about how my future will be without help of parents. He judged himself as useless to me.
I passed my national exam and was admitted to secondary school where I went to Maranyundo Girl’s School located at Nyamata. I got everything needed to start school like others .This is where hope of life started for me; before I didn’t think about schooling, it was far from me.

Today I am still studying. I am in year 2 at the University, faculty of Computing and Information Sciences department of IT-Networking. Soon I will be graduating. I was counting my days to death but now my days are being counted for a better life. What I realized in all things happened to me is that we do not have to lose hope while we are still alive, because God has plan for our lives. I appreciate „One World Group“ who think about children like me helping them to have a better future by raising up their hope, not only by tangible things but by love and kindness they give. May God bless you and your work and give you eternal life because we have nothing to give back as rewards.

I am grateful for my parents Ullrich and Christine who opened their arms for me while others were ignoring me, who opened their hearts for me while others were judging me, who love me and care for me. Thank you so much, may God bless you.

(The publication of the photos and the text 
by permission of the copyright holders)
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