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In diesem Jahr gedenkt Ruanda zum 25. Mal des Völkermords von 1994. Damals ist Grauenvolles passiert in einer Intensität, die ihresgleichen sucht: in 100 Tagen wurden ca. 1 Million Menschen ermordet.
Am 7. April begann die jährliche Trauerwoche in Ruanda, innert derer die Menschen ihrer Verwandten und Freunde gedenken – und aller anderen – die in dieser Zeit umgebracht wurden.
Auch einige unserer älteren Patenkinder sind davon direkt betroffen. Sie haben Schreckliches sehen und erleben müssen und wurden dadurch völlig aus der Bahn geworfen.
Dank der Unterstützung ihrer Paten innerhalb unseres Bildungs-Projekts konnten sie einen Weg ins Leben zurück finden.

Aber auch jüngere Kinder als Nachkommen sind durch ihre Familiengeschichte indirekt betroffen!
Deshalb hoffen wir, es werden sich künftig noch viele weitere Menschen von dem Schicksal der Menschen berühren lassen und eine Patenschaft übernehmen, denn noch immer leben Kinder in äußerst ärmlichen Verhältnissen.

Es gibt im Internet eine Fülle von Informationen über das, was damals geschah. Und wer sich ernsthaft mit diesem Thema beschäftigen möchte, wird schnell fündig.
Ein authentisches und beklemmendes Zeugnis der damaligen Geschehnisse gibt das Buch „Handschlag mit dem Teufel“ von Roméo Dallaire. Deshalb empfehle ich es sehr zur Lektüre.
Das sehr erschütternde Buch ist ein überaus eindrückliches Zeugnis darüber was damals geschah, und welche Rolle die UNO in diesem ganzen Prozeß gespielt hat.

Es ist wirklich ein Wunder, was seitdem in Ruanda geschehen ist. Hoffen wir für das Land, daß derartiges endgültig der Vergangenheit angehört.

Zugleich denke ich aber auch an die Menschen, die in heutiger Zeit Opfer von Kriegen und regelrechten Völkermorden werden!
Die Gisozi-Völkermord-Gedenkstätte in Kigali informiert interessanterweise am Ende der Ausstellung über die Völkermorde des 20. Jahrhunderts. Und dies halte ich für sehr wichtig! Denn es zeigt, daß solche Verbrechen weltweit geschehen – und leider immer wieder!
Nach dem Holocaust hat die sogenannte „Weltgemeinschaft“ geschworen, daß eine derartige Vernichtung ganzer Völkerschaften nie wieder geschehen soll. Doch was ist seitdem geschehen und geschieht noch?
So komplex die Ursachen solcher Kriege sein mögen – sie sind Verbrechen!
Und wir dürfen uns damit nicht abfinden, auch wenn der Kampf dagegen mühsam ist oder gar aussichtslos erscheint. Gäbe es ihn nicht, dann wäre unsere Erde längst vernichtet. Deshalb bitte ich jeden das zu tun, was er tun kann um ein gelingendes Zusammenleben aller Menschen zu fördern. Das genügt schon – denn wenn es alle tun, hat es am Ende auch einen großen Effekt.



This year, for the 25th time, Rwanda commemorates the genocide of 1994, when horrific events took place at an unparalleled intensity: about 1 million people were murdered in 100 days.
On 7 April, the annual week of mourning began in Rwanda, during which people remember their relatives and friends – and all others – who were killed during this time.
Some of our older beneficiaries are also directly affected. They had to see and experience terrible things and were completely thrown off track.
Thanks to the support of their sponsors within our educational project they could find a way back to life.

But also younger children as descendants are indirectly affected by their family history!
Therefore we hope that in the future many more people will be touched by the fate of the people and take over a sponsorship, because many children still live in extremely poor conditions.

There is a wealth of information on the Internet about what happened back then. And who would like to concern themselves seriously with this topic, will find information easily.
The book „Shake hands with the devil“ by Roméo Dallaire is an authentic and shocking testimony to the events of that time. Therefore I highly recommend it for reading.
The very shattering book is a very impressive testimony of what happened then and what role the UN played in this whole process.

It is really a miracle what has happened in Rwanda since then. Let us hope for the country that such things will finally be a thing of the past.

At the same time, however, I am thinking of the people who today are victims of war and genocide!
Interestingly enough, the Gisozi Genocide Memorial in Kigali provides information about the genocides of the 20th century at the end of the exhibition. And I think this is very important! Because it shows that such crimes happen worldwide – and unfortunately again and again!
After the Holocaust, the so-called „world community“ swore that such a destruction of entire peoples would never happen again. But what has happened since then and is still happening?
As complex as the causes of such wars may be – they are crimes!
And we must not resign ourselves to it, even if the fight against it is laborious or even seems hopeless. If it did not exist, then our earth would have been destroyed long ago. That is why I ask everyone to do what they can to promote a successful coexistence of all people. That is enough – because if everyone does it, it will have a great effect in the end.

Translated with http://www.DeepL.com/Translator