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robera-lion-logoKaffee gehört zu den schönsten „Nebensachen“ der Welt. Und für viele ist er förmlich ein Lebenselixier. Es lohnt sich also, sich diesem Thema zu widmen.
Und genau das hat Pfarrer Jacobi von der Evangelischen deutschsprachigen Kirchgemeinde in Addis Ababa (Äthiopien) getan.
Kürzlich hatte ich Gelegenheit, bei einem Besuch im Hause Jacobi einen exzellenten Kaffee zu trinken, wie er selten meiner Kaffeetasse entfloß. Und sogar entgegen meiner Gewohnheit verzichtete ich dabei auf die Zugabe von Milch, um den hervorragenden Geschmack nicht zu verderben.

Mr Robera jun.

Mr Robera jun.

Befragt, wo dieser feine Kaffee herkomme, erzählte mir der Pfarrer, daß es in Addis Ababa eine Kaffeerösterei „Robera“ gebe, die das Kaffeegeschäft vom Anbau bis zum Versand selbst in der Hand hat.
Mit dieser Rösterei hat er eine Projektvereinbarung getroffen. Sie haben das Label „Robera Lion“ entwickelt, und verkaufen den Kaffee zugunsten der German Church School.
Doch nicht genug damit, gibt es bei diesem Projekt noch ein kleines „Sahnehäubchen“ obendrauf. Die Vakuumpackung (500 g) steckt in einem Leinensäckchen, das zur Aufbewahrung anderer Dinge weiterverwendet werden kann. Es wird von Frauen hergestellt, die in einer Behindertenwerkstatt arbeiten und mit Näharbeiten ihr tägliches Brot verdienen.robera-kaffeeUnd mehr noch, gibt es gar eine „Luxusausführung“, bei der die Leinensäckchen in einer Werkstatt für Lepra-Kranke bestickt werden.
In jeder Tüte befindet sich noch ein kleiner Infozettel, auf dem das Kaffee-Projekt kurz erklärt wird. Mithin eignet sich dieser Kaffee auch hervorragend als Geschenk.
Somit ist dieses Kaffeeprojekt ein wirklich „faires“ Projekt, das gleich mehreren Parteien nützt: dem Kaffeeproduzenten, den Menschen, die die Verpackung herstellen, der GCS, die den Kaffee mit einem kleinen Aufschlag zu eigenen Gunsten verkauft, denen, die den Kaffee kaufen, denn sie bekommen ein ausgezeichnetes Produkt, und schließlich der Umwelt, denn der Baumwollsack ersetzt eine kleine Plastiktüte.

roestmaschineroberaWir haben zusammen Pfr Jacobis Idee besprochen, diesen Kaffee nach Deutschland zu importieren. Die Abwicklung würde die Fa. Robera übernehmen. Doch dies bedarf des Zuspruchs hiesiger Kunden. Wir wünschen uns, daß sich viele Menschen finden, die dieses „Abenteuer“ unterstützen. Denn zunächst einmal müssen sie sich auf mein Urteil verlassen. Und dann sind auch die Geschmäcker unterschiedlich. Aber seien Sie versichert: Sie werden es nicht bereuen. Und sollte Ihnen der Kaffee wider Erwarten nicht munden, so haben Sie noch den Trost, etwas für die Kinder an der German Church School getan zu haben.

robera-cafeBitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf, wenn Sie sich für den Kaffee interessieren. Siehe Kontaktadresse in Deutschland.

Ich wünsche dem Projekt einen großen Erfolg, denn es hat mich sehr beeindruckt.

Gerhard Reuther

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